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Weihnachts-PINwand 332

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Weihnachts-Ausgabe 2021 mit traditioneller Danke-Aktion und Verlosung - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2010 & 2019 - Weinfachhandel und Weinversender

PORTWEIN & SPIRITUOSEN

PORTWEIN & SPIRITUOSEN Alves de Sousa VINTAGE PORT, 2015 18/20 Punkten: „ Für den langfristigen Genuss.“ – Axel Probst (World of Port) PDO101215 Vintage Port 2015 19,5% Vol. 70,66 €/l 53,00 € Bis Anfang der 1990er Jahre lieferte Domingos die Trauben an die großen Portweinhäuser des Douro- Tals. Ein Glück für uns alle, dass er sich dazu entschied, eigene Weine zu vinifizieren. Der Vintage Port von Alves de Sousa stammt aus den zwei besten Weinlagen, der „Oliveirinha“ in Cima Corgo und „Gaivosa“ in Baixo Corgo. Er reift traditionell über zwei Jahre in Fässern und wird dann unfiltriert gefüllt, um sein Potenzial für eine ganze Generation zu bewahren und sich über viele, viele Jahre auf der Flasche zu entwickeln. Tiago vergleicht 2015, der mit 2016 und 2017 ein legendäres und fast einmaliges Trio drei aufeinanderfolgender als groß deklarierter Jahrgänge bildet, mit 2005 und 1995. Er sieht 2015 als ein klassisches VintagePort-Jahr. Dieser Vintage Port zählt zur Sorte der eher eleganten Vertreter. Auch wenn er natürlich sein volles Potenzial erst mit rund 20 Jahren entwickeln wird, erkennt man schon jetzt, dass er mit seiner feinen roten Frucht, den Herzkirschen, die nur zart von Lakritz und Teer unterlegt sind, den geschmeidigen Tanninen und der kühlen Erscheinung am Gaumen, ein echter Terroir-Wein sein wird. Eingefangen aus großem Jahr, aber ohne die Intention, durch unnötige Kraft und Konzentration beeindrucken zu wollen. Ein wunderbarer Vintage-Port, der vielen der großen Häuser nicht nur das Wasser reicht, sondern diese preislich gar aussticht. Zu genießen ab sofort, dann bitte stets dekantieren. Höhepunkt 2035 bis nach 2060+ VINTAGE PORT, 2017 „Ich liebe seine Eleganz und Frische!“ – Mark Squires (Robert Parker’s Wine Advocate) PDO101217 Vintage Port, 2017 19,5% Vol. 70,66 €/l 53,00 € Der Charme des Vintage-Port Jahrgangs 2017? Er ist ein historischer Meilenstein! Denn drei Jahrgänge aufeinander, die als Vintage-Port ausgerufen wurden, dies gab es noch nie in der langen Geschichte des berühmtesten Weins Portugals. Und 2017 gilt für viele nicht nur als historischer Jahrgang, sondern auch als qualitativer Meilenstein des 21. Jahrhunderts. Wir haben uns direkt um eine großzügige Allokation von Tiagos Vintage-Port gekümmert, denn die Nachfrage ist enorm, die Mengen allerdings gering. Der Vintage Port von Alves de Sousa stammt aus den zwei besten Weinlagen, der „Oliveirinha“ in Cima Corgo und „Gaivosa“ in Baixo Corgo. Er reift traditionell über zwei Jahre in Fässern und wird dann unfiltriert gefüllt, um sein Potenzial für eine ganze Generation zu bewahren und sich über viele, viele Jahre auf der Flasche zu entwickeln. Tiago und sein Vater sind jedoch besonders qualitätskritisch, im Unterschied zu vielen ihrer Kollegen entschieden sie sich, nach 2015 erst wieder den 17er als Vintage Port abzufüllen und haben somit den letzten Jahrgang ausgelassen! Dieser Vintage Port ist ein Blend aus 40 % Sousao, 15 % Touriga Nacional und diversen autochthonen Rebsorten. Alves de Sousas Ports stehen für andere stilistische Richtung als die vieler anderer, ähnlich wie bei ihren Rot- und Weißweinen setzen sie auf Eleganz, noble Zurückhaltung und Subtilität, wofür bereits der zurückhaltende Ausbau in lediglich 30 % französischer Eiche spricht. Das ist definitiv ein Port für die lange Strecke, dessen nobler Duft nach getrockneten Feigen, Nougat und Sauerkirsche schon jetzt verführt. Und, Kennzeichen dieses Ports, trotz all seiner Kraft und der saftigen Frucht besticht er am Gaumen mit einer genialen Frische und einer feinen mineralischen Ader, die sich durch die Aromenvielfalt schlängelt und im Abgang einen schönen, leicht süßlichen grip hinterlässt, der lange anhaftet. Trotz der rauchig-würzigen Noten, den Anklängen von Nougat, edler Bitterschokolade, kandierten Orangenzesten und einem Hauch Dörrobst vermeidet dieser feine Wein jede Extravaganz, wirkt vielmehr in sich ruhend, rund, ausgewogen, sehr balanciert, mit einer seidigen Textur, und jetzt in der Jugend bereits erstaunlich zugänglich und frisch. 94 Punkte falstaff 94 PINWAND no 332 | Dezember 2021

Laberdolive PORTWEIN & SPIRITUOSEN ARMAGNAC LABERDOLIVE „Hinsichtlich seines Renommees zählt das Familienunternehmen zusammen mit Namen wie Mouton, Romanée-Conti, Petrus, Roederer, Guigal und Yquem zur Crème de la Crème Frankreichs.“ – Charles Neal („Armagnac: The Definitive Guide to France’s Premier Brandy“) Seit dem 14. Jahrhundert wird der älteste Branntwein Frankreichs produziert. Wir sind stolz darauf, einen der schönsten Betriebe der Region für uns gewonnen zu haben, dessen in Frankreich hochangesehene Armagnacs den Status eines kostbaren Kulturguts erreicht haben. Die Rede ist von Pierre Laberdolive, dem Patron der Domaine Jaurrey & Pillon aus Labastide d’Armagnac. Laberdolive zählt gewiss zu den angesehensten Produzenten Armagnacs: „Allein der Name trägt eine Aura mit sich“, so Spirituosen-Experte Charles Neal, der die Domaine in seiner Armagnac-Bibel zu den vier besten Brennereien der Region zählt. Patron der Domaine ist Pierre Laberdolive, der mit seinen 74 Jahren in fünfter Generation weiterhin persönlich die Destillation des Armagnac übernimmt, von dem pro Jahr nur wenige tausend Flaschen erzeugt werden – um einen Liter Armagnac zu destillieren, bedarf es rund zehn Liter Wein als Ausgangsmaterial! Pierre Laberdolives ganzer Stolz ist seine eigene kupferne Brennanlage, der „alambic armagnacais“, der anders als im Cognac, den Grundwein nicht zweifach, sondern lediglich einfach über Holz destilliert. Tatsächlich gehört die Domaine auch noch zu den ganz wenigen, die ihre eigenen Eichenfässer zum Teil noch aus eigenen Wäldern in der Gascogne schlagen lassen. Pierre Laberdolive füllt seinen Armagnac stets unverdünnt („in Fass-Stärke“), der meist – inklusive des sogenannten angels’ share, des Anteils der Spirituose, der im Laufe ihrer jahrzehntelangen Lagerung in Fässern verdunstet – eine Alkoholgradation zwischen 43 und 48 Volumenprozent erreicht. Auf eine Färbung mit Zuckercouleur wird selbstredend verzichtet. Im eigenen Keller schlummern derzeit Armagnacs, die sich bis 1923 zurückdatieren lassen sowie einige Preziosen aus den 1940er-, 1960er- und 1970er-Jahren. Die ältesten Armagnacs, von denen nur noch wenige Liter existieren, werden in Glasballons aufbewahrt, wo sie den Grad ihrer Reife nach dem Ausbau im Holzfass konservieren und kaum noch altern. Bei jeder Bestellung füllt Pierre Laberdolive die angefragten Jahrgänge Flasche für Flasche ab und vermerkt das jeweilige Abfülldatum auf dem Rückenetikett. Einmal abgefüllt, hält sich eine Flasche Armagnac so über viele Jahre. 95

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