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Weihnachts-PINwand 332

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Weihnachts-Ausgabe 2021 mit traditioneller Danke-Aktion und Verlosung - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2010 & 2019 - Weinfachhandel und Weinversender

FRANKREICH C H A M PAG N

FRANKREICH C H A M PAG N E Vazart-Coquart EXTRA BRUT BLANC DE BLANCS GRAND CRU Sie suchen einen absolut präzisen, frischen und druckvollen Blanc de Blancs? Et voilà: Jean-Pierre Vazarts Extra Brut! FCH140200 Extra Brut Blanc de Blancs Grand Cru, NV 12% Vol. 54,67 €/l 41,00 € Bei Jean-Pierre und Caroline Vazart gibt es im Basis- Segment drei Champagner, die im Prinzip auf den gleichen Grundweinen basieren, aber unterschiedlich dosiert werden. Es ist die Kunst des Kellermeisters Jean-Pierre, die einzelnen Partien der Grundweine schon im Vorfeld so auszusuchen, dass sie später optimal zur angestrebten Dosage passen. Bei den Vazarts stammt der Grundwein aus den elf Hektar Chardonnay-Lagen in Chouilly. Chouilly ist der erste Grand- Cru-Ort, den man ansteuert, wenn man von Épernay aus die Côte des Blancs entlangfährt. Vazarts Reben sind dort im Durchschnitt mittlerweile 44 Jahre alt und werden seit rund zehn Jahren biologisch bewirtschaftet. Vor einigen Jahren hat Jean-Pierre die Biozertifizierung beantragt, die dann 2020 erfolgte. Für den Grundwein seines Extra Brut Grand Cru Blanc de Blancs nutzt er 65 % Chardonnay aus dem Jahrgang 2017 sowie 25 % aus der „Réserve Perpétuelle“ Je 5 % machen die Jahrgänge 2015 und 2016 aus. Jean-Pierre hat die „Réserve Perpétuelle“ (im Grunde eine Solera) erstmals 1982 gefüllt, entnimmt seitdem jährlich etwa 40 % und füllt sie immer mit dem aktuellen Jahrgang wieder auf. So wird der Extra Brut also mit einer Réserve gefüllt, die in diesem Fall aus rund 33 Jahrgängen besteht – eine Seltenheit in der Champagne. Für diesen Wein wurde der Grundwein im Edelstahl vergoren und durchlief in weiten Teilen eine malolaktische Gärung. Die Dosage beträgt lediglich 2,5 Gramm. Der Extra Brut ist ein goldgelber Champagner mit lebendiger Perlage. Er zeigt sich in der Nase angenehm kühl und kreidig mit hellen zitrischen Komponenten, mit Blüten, kernigen grünen Äpfeln mit Schalen, ein wenig Mandelcrème und gebuttertem Toast. Während beim Brut Réserve dieser etwas wärmere und fülligere Teil in den Vordergrund tritt, ist es beim Extra Brut die frische helle Komponente, die dominiert. Das zeigt sich auch am Gaumen, wo der Geschmack zunächst von reifem weißfleischigen Kern- und Steinobst sowie von Trauben und Zitrusfrüchten geprägt wird. Die Frucht wirkt saftig und anregend. Die Säure, die Mineralität und die zitrischen Noten bauen einen angenehmen Druck auf und harmonieren hervorragend mit den kreidig-kalkigen Noten. Die Perlage ist fein und lebendig, der Réserve-Anteil sorgt für Volumen und für die feinen Brioche-Noten, die beim Extra Brut wie ein Ausrufezeichen wirken und den Champagner sehr komplett erscheinen lassen. Ab sofort und bis sicherlich 2029+. Ein „accord parfait“: die mineralischen Blanc-de-Blancs-Champagne von Vazart-Coquart und Meeresfrüchte! © Michaël Boudot 50 PINWAND no 332 | Dezember 2021

Vazart-Coquart CHAMPAGNE FRANKREICH BRUT ZÉRO BLANC DE BLANCS GRAND CRU „Brut Zéro“ – das scharfgeschliffene Rapier unter Jean-Pierre Vazarts Non-Vintage-Chapganern! FCH140300 Brut Zéro Blanc de Blancs Grand Cru, NV 12% Vol. 73,20 €/l 54,90 € Beim Brut Zéro Grand Cru Blanc de Blancs aus dem Hause Vazart-Coquart wird die ganze Winzerkunst deutlich, die notwendig ist, um solch einen nicht dosierten Champagner in die Balance zu bringen. Der Brut Zéro ist der dritte Pfeiler unter den jahrgangslosen Blanc de Blancs des Hauses. Wie Brut Réserve und Extra Brut stammt auch der Brut Zéro aus den elf Hektar Grand-Cru-Lagen in Chouilly und somit von den biologisch bewirtschafteten und seit 2020 auch zertifizierten Flächen mit rund 44 Jahre alten Chardonnay-Reben. Wie bei den anderen beiden Champagnern auch, hat Jean-Pierre Vazart hier rund 65 % des Grundweins aus einem Jahrgang verwendet und den Rest aus der „Réserve Perpétuelle“, einer Solera von 1982. Der Unterschied beim Brut Zéro ist, dass der aktuelle Wein nicht etwa auf dem 2018er-Jahrgang basiert, wie es beim „Brut Réserve Grand Cru“ der Fall ist, oder auf dem 2017er wie beim Extra Brut, sondern auf dem 2014er. Der Brut Zéro reift also drei bzw. vier Jahre länger auf der Hefe, bevor er degorgiert wird, um das Hefedepot aus der Flasche zu entfernen. Dadurch stellt sich bei diesem knochentrockenen Champagner eine ganz eigene Harmonie ein. Der Brut Zéro bietet eine großzügige, aber absolut präzise Nase von Blüten und Zitrusfrüchten, von Kräutern und Anklängen weißer und gelber Früchte. Darüber liegt ein ganz feiner Hauch von Brioche und Butter. Am Gaumen dann zeigt sich die Präzision einer scharfgeschliffenen Klinge mit einer absolut klaren Säure und Mineralität. Der Champagner zeigt Kante, die lange Reife und der Anteil von Réserve-Weinen sorgen aber gleichzeitig für Charme und für eine überaus feine Textur und eine elegante Perlage. Die Herkunft des Chardonnay von der Belemnit-Kreide in Chouilly verleiht dem Champagner kreidige und kalkige Noten und sehr viel Druck am Gaumen. Das ist Champagner für Puristen, aber eben kein bloßes Gerüst. Der Brut Zéro besitzt viel Substanz und hat durchaus Fleisch, bleibt dabei aber faszinierend pur und klar. Ab sofort und bis gut 2029. BRUT ROSÉ GRAND CRU Blanc de Blancs trifft auf Pinot Noir in diesem wunderbaren „Brut Rosé Grand Cru“ FCH140400 Brut Rosé Grand Cru, NV 12% Vol. 51,86 €/l 38,90 € Vazart-Coquarts Brut Rosé Grand Cru ist ein ganz besonderer Rosé-Champagner. Das sieht man schon an der Farbe, die intensiv in einem leuchtenden Waldhimbeerrot erstrahlt. Der Anteil des Pinot Noir liegt hier bei rund 15 %. Der Rest ist Chardonnay. Beide Rebsorten stammen aus Chouilly, der Heimat der Vazarts an der Côte des Blancs. Alle Weinberge sind hier als Grands Crus klassifiziert. Der Chardonnay stammt von durchschnittlich 44 Jahre alten Reben, der Pinot Noir von etwas jüngeren. Für seinen Rosé verwendet Jean- Pierre immer rund 80 % Grundwein aus dem aktuellen Jahrgang – in diesem Fall ist es der Jahrgang 2016. 20 % des Chardonnay aber stammen aus Jean-Pierres „Réserve Perpétuelle“, einer wunderbaren Solera, die er 1982 erstmals gefüllt hat und der er jährlich rund 40 % entnimmt, die er dann wieder mit dem neuesten Jahrgang auffüllt. Da der Anteil an vergorenem Pinot Noir recht hoch ist, ergibt sich die intensive Färbung. Und nicht nur das – auch im Duft und im Geschmack macht sich der Pinot bemerkbar. Der Champagner duftet intensiv nach Walderdbeeren und Himbeeren, Pfirsichen und Blutorangen in Kombination mit ein wenig Grapefruitabrieb, Kräutern und Gewürzen. Auch eine Spur von Laub, Unterholz und Wacholder scheint hier mit im Spiel zu sein, fast so, als habe etwas Gin seinen Weg in diesen Champagner gefunden. Am Gaumen zeigt sich der Brut Rosé dann sehr fein und elegant, seidig und voll von roter und gelbfleischiger Frucht. Auch hier finden sich Waldbeeren, Pfirsiche und Blutorangen, dazu aber auch Mandelgebäck und ein wenig Brioche mit feiner Süße von den sehr zurückhaltenden fünf Gramm Dosage. Der Brut Rosé pendelt zwischen Saftigkeit, Frucht, Mineralität und Frische und gefällt uns als Solist ebenso gut wie als Speisenbegleiter. Stellen Sie sich nur einige Blini mit Lachs oder geräucherten Thunfisch zu diesem Rosé- Champagner vor! Ab sofort uns bis sicherlich 2026. 51

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