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Weihnachts-PINwand 332

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Weihnachts-Ausgabe 2021 mit traditioneller Danke-Aktion und Verlosung - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2010 & 2019 - Weinfachhandel und Weinversender

DEUTSCHLAND NAHE

DEUTSCHLAND NAHE Schäfer-Fröhlich NAHE RIESLING TROCKEN, 2020 Tim Fröhlichs „Nahe Riesling“ gibt es exklusiv bei Pinard de Picard, er wird hochgeschätzt und immer sehnlichst erwartet. DNA030920 Nahe Riesling trocken, 2020 12% Vol. 15,33 €/l 11,50 € Wir dürfen uns glücklich schätzen, Tim Fröhlich seit langer Zeit zu begleiten und ihm freundschaftlich verbunden zu sein. Bei einer solch engen Verbindung entstehen dann auch gemeinsame Projekte wie der „Nahe Riesling“, die wir als Win-win-Situation empfinden. Zusammen mit Tim probieren wie jeweils schon sehr früh im Jahr die neuen Weine, und zwar jedes Fass einzeln. Beim Gutsriesling ist nach dem Probieren eine eigene Selektion entstanden. Tatsächlich dürfen wir an die Fässer, deren Wein uns am besten gefallen hat, einen Haken machen, und Tim vinifiziert daraus exklusiv für Pinard de Picard den trockenen „Nahe Riesling“. Wir suchen uns im Allgemeinen jene Weine aus, die am klarsten und am kompromisslosesten den Stil des Hauses widerspiegeln. Es ist das Rassige, das Wilde, das Ungebändigte, das man ja sehr klar in Tims Großen Gewächsen und auch in seinen Ortsweinen findet. Für diese Weine gibt es mittlerweile eine so große Fan-Gemeinde, dass wir den Eindruck haben, dass all das auch schon im Gutsriesling zu finden sein darf. Und so ist es auch in 2020. Für uns bildet der Gutswein die perfekte Symbiose aus Reife, Volumen, Rasse und Wildheit. Der „Nahe Riesling“ von 2020 öffnet sich im Glas mit einer so reifen wie frischen Note von gelben und grünen Äpfeln und Birnen, von Trauben und Mirabellen, knackigen Pfirsichen mit ein paar zitrischen Spritzern. Hier finden sich süße und saftige Noten genauso wie herbe und knackige. Hinzu kommt ein Hauch von Lanolin, der eine Cremigkeit suggeriert, die sich am Gaumen auch sofort offenbart. Samtig und seidig, mit üppiger Saftigkeit rinnt der Riesling über die Zunge. Die Säure und ein Hauch von Süße begegnen sich mit leicht herben Noten und einer klaren Mineralik. Das Finale wirkt ebenso mundfüllend wie der Auftakt, ist leicht salzig und wirkt dadurch noch saftiger. Kaum zu glauben, dass das „nur“ ein Gutswein sein soll! Dieser Riesling ist so gut, so komplex, so saftig und so präzise, wie man ihn nur von einem veritablen Riesling- Künstler (wie Tim Fröhlich eben einer ist ) im Einstiegssegment erwarten darf. © Dieth+Schröder Diesen Wein kann man jetzt und sicher bis 2026 mit Freude trinken. 34 PINWAND no 332 | Dezember 2021

Schäfer-Fröhlich NAHE DEUTSCHLAND © Dieth+Schröder „SCHIEFERGESTEIN – SELECTION“ RIESLING TROCKEN, 2020 Flüssiger Schiefer! „Die Weine sind in ihrer Wahrnehmung natürlich fernab des Mainstream – und das ist gut so.“ – Tim Fröhlich DNA031120 „Schiefergestein – Selection” Riesling trocken, 2020 12,5% Vol. 28,00 €/l 21,00 € Der „Schiefergestein“ und der „Vulkangestein“ bilden das „Mittelfeld“ im Riesling-Portfolio von Schäfer- Fröhlich. Allerdings – bleibt man bei der Fußballsprache – drängt es dieses Mittelfeld im Sturm mitzuspielen. Das ist auch kein Wunder, denn beide Weine sind nichts anderes als die Vorreiter der Großen Gewächse, da sie aus denselben Lagen stammen. Beim „Schiefergestein“ ist es das Bockenauer Felseneck mit seinem blauen Schiefer und einer Neigung von 65 %, das die Grundlage dieses Ortsweins liefert. Er wird lediglich ein wenig früher gelesen als die GGs, und es kommen einige Randparzellen und jüngere Reben in die „Selection“. Allerdings besitzen diese mittlerweile auch schon ein Alter von 20 bis 30 Jahren. Um den Vergleich zum Fußball aufrechtzuerhalten: Sie befinden sich im besten Alter, um für die Champions League qualifiziert zu werden. Was sich bei diesem Wein zeigt ist das pure Terroir, das Tim Fröhlich in Kombination mit dem Abbild des Jahrgangs so unverfälscht wie möglich einfließen lassen möchte. Viel ist über 2020 bereits geschrieben worden. Erneut ein warmer Jahrgang, der aufgrund der Trockenheit weniger üppig ausfiel, sich nahe an den Vorgänger aus 2019 lehnt, jedoch etwas eleganter, da leichtfüßiger ausfällt. Warum und trocken und daher weniger üppig? Das liest sich zunächst wie ein Widerspruch, ist aber vermutlich einer der prägenden Faktoren für die Stilistik des Jahrgangs gewesen, wenn man den Äußerungen vieler Winzer lauscht. Denn als es im Sommer richtig trocken und trotzdem warm blieb, stellten die Reben überwiegend ihr rasantes Wachstum ein. Eine Art Schutzmechanismus, wenn klar wird, dass keine Wasserversorgung und damit Nährstoffe in greifbarer Nähe sind. Denn Wasser und Wärme, also Energiezufuhr, bedeuten „Stechschritt“ im Wachstumszyklus. Umso mehr ergaben die kleinbeerigen Trauben ein fabelhaftes Ausgangsmaterial für den „Schiefergestein“. Es beißt also wie gewohnt in der Nase, wenn der schiefrig-flintige Riesling aus dem Glas steigt – ganz so wie wir die präzisen, ja messerscharfen Weißweine aus dem Hause Schäfer-Fröhlich lieben. Dann weiße Johannisbeeren, Ingwer und Ananas zuhauf. Das wirkt kühl und fein, am Gaumen geradezu brillant in seiner hellen Aromatik. Ein gebirgsbachklarer Riesling, der mit seiner gletschernen Art erfrischt und durch die würzigen Noten, die dem Schieferriesling so eigen sind, nochmals an Konturenschärfe gewinnt, für uns daher immer den rasantere der beiden Steinweine darstellt. „Fern ab vom Mainstream“ wie Tim Fröhlich stolz kommentiert – „und das ist gut so.“ Dieser Wein bietet ab sofort pure Trinkfreude, hat aber Potenzial wie Tims Große Gewächse – also sicher bis 2030, wenn nicht deutlich länger. 35

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