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VDP Versteigerung 2021

Deutschlands Kronjuwelen kommen unter den Hammer

GRAACHER DOMPROBST

GRAACHER DOMPROBST RIESLING KABINETT, 2020 Ein Highlight: Der erste Versteigerungs-Kabinett der Gutsgeschichte! DMO022420 Graacher Domprobst Riesling Kabinett, 2020 DMO022420M Graacher Domprobst Riesling Kabinett, 2020 MAGNUM 94 Punkte: „Der 2020er Graacher Domprobst Riesling Kabinett #1 trägt die AP-Nummer 01 20 und wird noch in diesem Jahr versteigert. Die Nase ist klar, tief, intensiv und komplex und alles andere als reich oder schwer, trotz der perfekt reifen und eleganten Frucht. Diese Nase ist reintönig und dunkel, zeigt nasse Schiefer- und Feuersteinnoten mit sehr feinen Jod- Riesling-Aromen. Am Gaumen kristallin, rund und seidig, sehr raffiniert und ausgewogen, mit salzigem Abgang, mit feiner Frucht, strukturiert durch eine delikate und verspielte Säure, die weniger pikant ist als beim Domprobst Kabinett Nr. 3, aber sehr, sehr elegant und sehr anregend. Es handelt sich um einen intensiven Cru von sehr feinem und raffinierten Charakter.“ – Stephan Reinhardt (Robert Parker’s Wine Advocate) Versteigerung, denn seit Jahren träumen wir von einer derartigen Variante. Wir haben die Reste beider Kabinette über mehrere Wochen geöffnet verkostet. Er ist einfach nochmals feiner, strahlender und vor allem länger im Nachhall als sein regulärer kleiner Bruder. Dort verweilt er regelrecht wie auf einem Plateau. Das Lagerpotenzial ist enorm! 600 Flaschen hat Christoph für die Versteigerung angestellt. Damit will er auch spekulativen Preisen entgegensteuern. Es könnte einer der begehrtesten Weine werden, nie gab es zuvor eine solche Variante. Daher müssen wir uns im Debütjahrgang ganz auf das eigene Gefühl verlassen und vor allem darauf, was uns dieser Wein wert ist! 97 Punkte: „Das Bouquet ist zunächst sehr rauchig, aber das ist wie bei der Blütenknospe, aus der sich die umhüllenden Düfte von weißem Pfirsich, Geißblatt und Ingwer entfalten. Für dieses Prädikat ist dieser Wein außerordentlich konzentriert und raffiniert, aber von einer enormen Spannung, die den Gaumen so hell wie eine Supernova erscheinen lässt, die am helllichten Tag am Himmel zu beobachten ist. Welch langer, seidiger Abgang!“ – Stuart Pigott (James Suckling) Auf Christophs Gespür für Wein ist Verlass! Wir waren sehr überrascht, als er uns bei der Jahrgangsprobe noch einen zweiten Domprobst Kabinett auf den Tisch stellte. „Ein Versteigerungswein.“ Es handelt sich um eine Fassselektion aus dem Domprobst, die derartig anders ausfiel, dass Christoph sie nicht verschneiden wollte. „Das war erstmals ein Fass, welches ähnlich wie bei der Domprobst Spätlese von der Komplexität und Vielschichtigkeit einfach völlig aus dem Rahmen fiel. Nur hatten wir Kabinett im Fuder!“ so Christoph. Es ist unser persönliches Highlight der 97 Punkte SUCKLING 94 Punkte PARKER – 20 –

GRAACHER DOMPROBST RIESLING SPÄTLESE, 2020 #13: Das feinste Spätlese-Fuder des Jahrgangs! DMO020720 Graacher Domprobst Riesling Spätlese, 2020 DMO020720M Graacher Domprobst Riesling Spätlese, 2020 MAGNUM 96 Punkte: „Die 2020er Graacher Domprobst Riesling Spätlese #13 soll noch in diesem Jahr versteigert werden. Der Wein öffnet sich mit einem intensiven und konzentrierten Bouquet von vollreifen Rieslingfrüchten, gemischt mit Grapefruit und Feuersteinaromen. Am Gaumen ist er ausladend und großzügig, eine reiche, aber sehr raffinierte und elegante, nahtlose Spätlese mit einem langen, intensiven und anregend salzigen Abgang. Wieder ein großartiger Wein, der ein Gebot wert ist.“ – Stephan Reinhardt (Robert Parker’s Wine Advocate) 98 Punkte: „Fünf Faden tief! Machen Sie Ihren Kopf frei und lassen Sie die Aromen von Steinobst, Blumen und Brombeeren über sich ergehen, während Sie in diese ruhigen Tiefen eintauchen, in denen alles vorhanden ist, was diese Traube so besonders macht. Und das alles ist so schön verwoben! Die Süße unterstreicht all dies auf nahezu perfekte Weise.“ – Stuart Pigott (James Suckling) Die Versteigerungs-Spätlese (Nummer 13!) von Andrea und Christoph Schaefer setzt der ohnehin grandiosen Kollektion aus dem Domprobst nochmal eins drauf. Streng genommen handelt es sich dabei um die „Basis“-Variante – nur trauen wir diesem Langstreckenläufer gleich noch einmal fünf bis zehn Jahre mehr Potenzial zu! Kein Wunder, dass hier Stuart Pigott in Verzückung gerät und aus William Shakespeares „Der Sturm“ zitiert! Allein die Nase ist so fein ziseliert und facettenreich: da ist des Staunens kein Ende! Weinbergpfirsich, Honigmelone und rote Früchten im Glas, fast schon chamäleonhaftes Changieren zwischen Fruchtintensität und Schieferduft, ein Hauch rauchiger Noten … – eine Spätlese mit wirklich einzigartiger Aura! Der Wein gleitet leicht viskos, dabei überaus elegant über den Gaumen, die rote Frucht, die laut Christoph so überaus typisch im Domprobst ist, die eine ganz eigene Tiefe besitzt – sie blitzt auch hier wieder auf. Dazu leicht sahnige Noten, dabei wunderbar spritzig und animierend, in seiner Würzigkeit doch noch anders, als die Weinen aus dem Himmelreich. Für uns einer der bestmöglichen Rieslinge aus dem Hause Willi Schaefer: höchst elegant, voller Finessen und von einer Dramaturgie, die nur entsteht (und nicht gemacht werden kann), wenn man den Weintrauben im Weinberg zuhört, ihnen die nötige Zeit gibt. 98 Punkte SUCKLING 96 Punkte PARKER – 21 –

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