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Sondermailing Weingut Keller 2017

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

KELLERMAILING

KELLERMAILING 2017 Weingut Keller Malaisen des Frühjahrs, im Spätsommer und Herbst 2016 ein Jahrgang entstanden ist, der bei den Winzern, die in den schwierigen Monaten schufteten wie verrückt, Weine hervorgebracht hat, die im trockenen Bereich in die Annalen eingehen werden als ganz außergewöhnlich groß! Klaus Peter Keller ist begeistert: „In 2016 sorgte das Sommermärchen im Herbst in Form eines Altweibersommers wie aus dem Bilderbuch und eines goldenen Oktobers dafür, dass die Qualität der Trauben am Stock förmlich explodierte. Wir fühlten uns beim Anblick der Beeren wie im Paradies! Unser aller Gesichter strahlten, als die Lese Anfang November zu Ende ging!“ Und so, wie die deutsche Mannschaft nach dem 3:8 in der Vorrunde von ihren Kritikern zerrissen worden war und danach euphorisch gefeiert wurde, drehte sich nach diesem Bilderbuchherbst die Stimmung dem Jahrgang 2016 gegenüber. Abgerechnet wird halt immer zum Schluss („Ein Spiel dauert 90 Minuten“ oder mehr ☺, so der legendäre Herberger), im Fußball wie im Weinberg. Die Presse urteilte daher auch alsbald: „Jahrhundertjahrgang“ bzw. „2016: Das Wunder im Weinberg“. Und in der Tat. Bei den deutschen Spitzenwinzern kommt ein ganz aufregender Jahrgang auf uns zu. Qualitativ eine geniale Phalanx trockener, extraktreicher Spitzenrieslinge aus kerngesunden Trauben und Burgunder (rot wie weiß), auf die ich mich schon während der gesamten Gärung gefreut habe wie ein kleines Kind. („Ein Idealjahrgang“, schwärmt selbst Klaus Keller, der seine 51te Ernte einfuhr!) Und Sie liebe Kunden, sind wohl genauso begeistert wie wir selbst, denn noch nie in unserer Geschichte hat Pinard de Picard so rasend schnell die ersten Basisweine verkauft wie in diesem Frühjahr! Nie zuvor beispielsweise waren Kellers Grüner Silvaner oder der Limestone, die wir Ihnen normalerweise mehrere Monate lang anbieten können, binnen weniger Wochen quasi ausverkauft! Diese LeckerSchmecker verdunsten im Glas wie Regentropfen in der Wüste – das sind Spaßmacher allererster Güte, betörende Weine, die man einfach lieb haben muss. Beim Schreiben dieser Zeilen (ich habe dabei noch immer die unfassbar emotionale Reportage von 1954 in Erinnerung, die sich in mein Gehirn eingepflanzt hat!), flattert ein neuer Bericht über unsere Kellerfamily auf meinen Schreibtisch. „Was ist Kellers großes Geheimnis ?“, fragt darin James Halliday, Australiens bekanntester Weinschreiber im Weekend-Australian-Magazine. Nach meinen unzähligen Besuchen im Weingut und zahlreichen Einsätzen während der Ernte komm ich zum gleichen Schluss wie Halliday: Es ist ihre Nähe zu den Reben. Julia und Klaus Peter sind beide jede einzelne Minute während der Ernte draußen mit dabei, während Papa Klaus (mit der Erfahrung von mehr als 50 Ernten) die Trauben zu Hause in Empfang nimmt. Ein eingespieltes Team, dass nicht nur versteht, sondern intuitiv fühlt, wie es ihren Reben und Trauben geht. Goldgelbe, kerngesunde, lockerbeerige Träubchen strahlen im goldenen Herbst 2016 mit Julia um die Wette. Liebe Weinfreunde, Sie schmecken nie nur den Jahrgang, sondern immer auch die Menschen, die die Reben das Jahr über pflegen und die Trauben zu Wein werden lassen. Und daher gehört in der französischen Bedeutung des Wortes Terroir IMMER auch der Winzer als wesentlicher Faktor dazu. Und Kellers 2016er Kollektion zeigt die ganze Leidenschaft einer hingebungsvollen Familie für das wohl schönste und wohlschmeckendste Produkt, das Mutter Erde uns liefern kann. Kellers „Riesling Secret“? – „Verehrter James Halliday, es die tiefe Liebe zum Boden, zu den Reben und zum Wein!“ Und so sprechen die grandiosen Qualitäten in 2016 einfach für sich! Gleichwohl wollen wir Ihnen jetzt vor der Präsentation der Weine, wie es guter Brauch bei uns ist, Klaus Peter Keller selbst ganz ausführlich die ungemein spannende Geschichte eines außergewöhnlichen Jahrgangs erzählen lassen. Insiderwissen aus erster Hand, das unsere Kunden jedes Jahr mit Spannung erwarten! „Liebe Freunde von Pinard de Picard, gerade komme ich aus dem Keller, wo ich die Fässer des neuen Jahrgangs verkostet habe. Ich bin ganz beflügelt von den tollen Qualitäten, die dort unten schlummern. Mit solch einem Hochgefühl lässt sich der Jahrgangsbericht fast wie von selbst zu Papier bringen. „Die Nähe zum Weinberg ist die wichtigste Voraussetzung, um seine Reben zu verstehen“, hat mir Charles Rousseau von der Domaine Armand Rousseau in Burgund immer erklärt, „je näher man heranrückt, desto mehr wird aus dem Verstehen ein Fühlen, Klaus Peter“. Diesen Satz hab ich nie vergessen. 4 2008 – Klaus Peter und Tino reisen gemeinsam nach San Francisco zur Kalifornien-Präsentation der Kellerschen Rieslinge. Vor Beginn

Weingut Keller Hier arbeiten zu dürfen, ist für uns wie ein kleines Stück vom Paradies. Und ich habe daraus für meine Arbeit Schlüsse gezogen. Wenn man „fühlen“ möchte, muss die Größe des Betriebs überschaubar bleiben. Sich aufs Wesentliche zu beschränken und alte Reben wertzuschätzen – das sind zwei der wichtigsten Punkte, die mich an Burgund immer fasziniert haben. Und vielleicht lieben auch wir unsere alten Reben deshalb so besonders, die schmalen Gassen zwischen den Rebzeilen, die niedrigen Laubwände. Wir streicheln die Pflanzen, verwöhnen sie und wir sprechen mit ihnen. Die Trauben, die dort wachsen, sind die Basis der besten Qualitäten unseres Betriebes. Was dort auf kargem Kalksteinfels wächst, ist einzigartig und unkopierbar. Hier arbeiten zu dürfen, ist für uns wie ein kleines Stück vom Paradies. Ein guter Grundstock an alten, tief verwurzelten Reben, die schon viel erlebt und mitgemacht haben, war in 2016 von großem Vorteil, denn alte Reben lassen sich auch in einem verrückten Jahr wie 2016 so leicht nicht aus der Ruhe bringen. Da geht es den Reben ganz wie uns Menschen auch. Jahrzehnte lange Erfahrung zahlt sich aus. Ein kleiner gedanklicher Einschub: Wie viele EU-Gelder werden genau in diesem Bereich zur Zeit verschwendet, in dem man in Zeiten des Klimawandels die Anlage von breiten Rebgassen mit wenigen Rebstöcken pro Hektar fördert. So ein Unsinn! Genau das Gegenteil bringt beste Qualität. Hohe Stockdichte mit hoher Wurzelkonkurrenz und Beschattung, niedrige Laubwände, die ihre Früchte langsam zur besten Reife führen – vielschichtige Aromen, die in dieser Feinheit nur schwer sonst auf dem Planeten erreicht werden. Ist einzigartige Qualität weniger förderungswürdig als Masse und Effizienz? Zurück zum Weinjahr. Die erste Hälfte von 2016 glich eher einem ständigen Kampf mit den Kräften der Natur als einem liebevollen Miteinander – aber wenn am Schluss solch großartige Weine in den Fässern liegen, dann haben sich all die Stunden harter Arbeit im Rebberg wieder mal gelohnt. Der Jahrgang 2016 hat es uns zu Beginn wirklich nicht leicht gemacht, liebe Weinfreunde, und ich muss etwas ausholen, um zu erklären, dieser mittlerweile legendären Reise ruft Klaus Peter Tino auf dem Handy an. Dieser singt zur Begrüßung zur frühmorgendlichen Stunde: 5

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