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Sondermailing Weingut Keller 2017

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

KELLERMAILING

KELLERMAILING 2017 Weingut Keller Sie sehen, werte Kunden, alle Schritte bei den sympathischen Kellers sind wohl durchdacht. Klar, Klaus Peter ist ein visionärer Winzer. Sein großer Wein wächst im Weinberg, aber entsteht auch in seinem Kopf und Bauch gleichermaßen. Rieslinge der absoluten Weltspitze zu vinifizieren, setzt sehr viel Intuition voraus. Originäre, unverfälschte, charaktervolle Tropfen kann man nicht am Reißbrett konzipieren. Selbst ein unbändiger Geist wie der von Klaus Peter, der mir in seinem Streben nach absoluter Erkenntnis geradezu als der „Faust des Weinbaus“ scheint, braucht eine Ergänzung im Bauchgefühl: Das intuitive Verstehen der Natur, das Belauschen der Reben, die unbedingte Liebe zur Traube. Vertrauen in sie setzen! Wie einfühlsame Pferdeflüsterer für den Laien wie von Zauberhand traumatisierte Tiere heilen, gibt es auch begnadete „TRAUBENFLÜSTERER“. Sie sind das ganze Jahr über GANZ NAH DRAN! Man spürt es aus jeder Pore: Klaus Peter ist einfühlsamer Winzer mit Leib und Seele, der seine Berufung gefunden hat. Daher kommen auch junge Menschen aus der ganzen Welt, von allen Kontinenten, um bei ihm zu lernen. Wer könnte ihnen denn besser zeigen, wie man große Weine macht! Über einen berühmten Jazz-Musiker hat ein Kritiker einmal geschrieben: „Ein guter Musiker weiß, wann sein Einsatz in einem Orchester kommt, ein großer Jazzer spürt es!“ Klaus Peter Keller spürt und weiß! Liebe Kunden: Ich gestehe freimütig: Ich bin seit Jahren bekennender Keller-Fan! Der Weine und der Menschen Julia und Klaus Peter, die mir in all den Jahren sehr vertraut geworden sind. Sie machen wenig Präsentationen und stehen lieber im Weinberg. Sie lieben die Natur und gutes Essen, einfache, aber bestmögliche Grundprodukte: Ein tolles Sauerteigbrot etwa oder die Eier von eigenen Hühnern (die ich sehr vermisse, wenn ich meine Ration zu Hause aufgebraucht habe) oder die Salate und Früchte aus eigenem Garten! Die Augen von Julia und Klaus Peter strahlen, wenn sie früh am Morgen zum Himbeernaschen an die Sträucher gehen. Und wenn ich Sie ab und an mal unangemeldet mit einem frischen Fisch überrasche, den ich in Frankreich besorgt habe (ich wohne keine 10 km von der hoffentlich immer offen bleibenden Grenze entfernt) – dann ist die Freude groß und wir grillen im Sommer und sitzen bis spät in den Der „Traubenflüsterer“ Klaus Peter Keller spürt und weiß! 14 einfach nicht schlafen. Dann zwei unlustige Stunden im Zoll mit dem Gefühl, wie mutmaßliche Terroristen behandelt zu werden. In San

Weingut Keller Abend mit guten Weinen zusammen. Ich freue mich jedenfalls immer wieder, bei Ihnen Gast sein und das erleben zu dürfen, was Kurt Tucholsky einmal so ausdrückte: „Freundschaft, das ist wie Heimat.“ Ein großes Geschenk. Vielen Dank dafür. „Man hat den Eindruck, dass Kellers Weine immer noch ein bisschen besser werden!“ Jancis Robinson So, und jetzt zu den 2016er Weinen. Julia und Klaus Peter haben 2016 geniale, emotional zutiefst berührende Weine vinifiziert, die Maßstäbe setzen für alle großen Weißweine der Welt. Es sind begeisternde Rieslingunikate, stilbildende (insbesondere in Punkto Mineralität und Eleganz), authentische Klassiker der Weinwelt, gewachsen auf großen Lagen mit einzigartigem Terroir, nirgendwo auf der Welt kopierbar. Weißweine mit dem Potential zur Legende! Oder wie Jancis Robinson lobt: „Man hat den Eindruck, dass Kellers Weine immer noch ein bisschen besser werden!“ Der Jahrgang 2016 hat den Kellers zweifellos in die Karten gespielt in ihrer Vision von zutiefst finessenreichen Rieslingen, Silvanern und Burgundern. Sie haben die Steilvorlage der Natur genutzt, um höchste Eleganz in die Flaschen zu zaubern, die hierin gar wohl noch den 2015ern einen Tick überlegen sind. Wieder mal absolute Lieblingsweine des Jahrgangs, die allesamt auch in meinen privaten Keller wandern! Noch ein letzter Einschub, den ich fast vergessen hätte: Sie, liebe Kunden, Sie fragen uns oft, wann man denn die großen Kellerweine trinken könne: Die Antwort ist simpel: IMMER. In ihrer Jugend wie im Alter. Echte Finesse arbeitet nicht gegen, sondern mit der Zeit. „Sie erschließt sich nicht auf den ersten Schluck, mag anfangs vielleicht gar nicht wahrgenommen werden, offenbart sich peu à peu. Finesse ist wie wahre Kunst, eine Zeitschnecke. Sie speichert und bewahrt Geheimnisse, gibt diese nur Stück für Stück frei.“ So bringt es Weinjournalist Manfred Luer auf den Punkt. Und so gewinnen auch die Keller-Weine, obwohl sie schon in ihrer Jugend grandios schmecken (Ich trinke regelmäßig ca. die Hälfte dieser Rieslinge in den ersten beiden Jahren!), im Laufe ihrer Entwicklung nochmals eine ganze Dimension! Bevor wir jetzt zu den einzelnen Weinen kommen, muss ich noch etwas Allerletztes loswerden: Wenn ich die nachfolgenden Elogen beim Korrekturlesen betrachte, die Klaus Peter Kellers Weinen völlig zu Recht von den kompetentesten Journalisten (ja, ich sehe Sie nachsichtig lächeln, natürlich auch von mir selbst) geflochten werden, stutze ich ein wenig. Ich habe den Eindruck, dass hierbei etwas ganz Wichtiges unter den Tisch zu fallen droht: Die Seele der Kellerschen Weine. Die tiefen Emotionen, die sie auszulösen vermögen! Natürlich bin ich wie alle Weinkritiker völlig überzeugt von der singulären Qualität dieser Rieslinge. Aber meine Gefühle gehen wesentlich tiefer, als es Punkte ausdrücken können. Und es geht bei Julias und Klaus Peters Weinen nicht um Platz 1, 2 oder was weiß ich sonst noch was. Punkte und Testsiege kann man doch nicht wirklich trinken. Aber ich kann große Weine aus tiefstem Herzen genießen. Dabei innehalten. Staunen. Mich ganz und gar diesem Augenblick hingeben. Wissen Sie noch, werte Kunden, wann Sie den letzten Sonnenuntergang am Meer erlebt haben? Mit Ihrem Partner auf dem Gipfel eines Berges (Nein, kein 5000er!) gestanden und tief ins Tal geblickt haben? Einen Regenbogen geschaut oder ein Eichhörnchen gestreichelt haben? Das heißt für mich, Gänsehautatmosphäre tanken. Und diese Glücksmomente meine ich, wenn ich Keller-Weine trinke. Und genau um diese Momente geht es doch wirklich im Leben. Um Dinge, die unsere Seele berühren. „I am deeply touched“. Die Queen bringt es in ihrem Dankesbrief an die Kellers auf den Punkt. Keller Wein trinken heißt für ihre Liebhaber, ihre geschmackliche Heimat zu finden, sich angekommen zu fühlen, zu Hause zu sein. Wer wie die gesamte Keller-Familie (so, wie es für die wirklich engagierten großen Winzer auf ihren Familiendomainen auf der ganzen Welt selbstverständlich ist) stets mit Freude und Leidenschaft im eigenen Wingert steht, mit ihren Reben mitfühlt und -„denkt“, verleiht seinen Weinen einen ureigenen Charakter. Sie strahlen Wärme aus und geben ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit. Francisco lernt der völlig übermüdete Tino die grandiosen Orientierungsfähigkeiten von Klaus Peter kennen. Mitten in der Nacht irren 15

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