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Sondermailing Wagner-Stempel & Dönnhoff

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WAGNER-STEMPEL: Eine der schönsten Kollektionen Deutschlands! DÖNNHOFF: „Der Teufel bewachte stets das beste Fass!” Helmut Dönnhoff

DEUTSCHLAND RHEINHESSEN

DEUTSCHLAND RHEINHESSEN Weingut Wagner-Stempel terter Porphyr und die zahlreichen Steine speichern hier die Wärme. Und so fällt der Riesling hier vergleichsweise runder und kraftvoller aus als vom ‚Heerkretz’. Paula Bosch attestiert dem Höllberg „kraftvolle, dichte und stoffige Weine mit fruchtig-würzigen Aromen“, wohingegen der Heerkretz „mehr Rasse, Eleganz, feine, subtile Noten, einen salzigeren Geschmack und anregendere Säure“ besitzt. Kein Wunder, denn diese Steillage hat eine völlig andere Exposition, erstreckt sich U-förmig entlang eines extrem steilen Hangs, den man so spektakulär niemals in Rheinhessen erwarten würde, und die Reben stehen hier auf rötlichem Lehm, teilweise auf Basaltböden und Kalkstein, die auf hartem Rhylolituntergrund fußen. Daniel Wagner erkannte das Potenzial dieses damals völlig verbuschten und verwilderten Hangs, rodete ihn teilweise und kultivierte ihn über viele Jahre, so dass er eifrige Kollegen fand, die ebenfalls das Potenzial der Lage erschließen wollten: heute zählt der ‚Heerkretz’ zu den allerbesten Großen Lagen Rheinhessens, nein, ganz Deutschlands, mit Daniels Großem Gewächs als unangefochtenem Spitzenwein! In der Ur-Parzelle des ‚Herrkretz’, die Daniel Wagner von einem benachbarten Winzer namens Emt abkaufte, reifen heute die Trauben für seinen Spitzenriesling. Seit jeher baute Daniel die ältesten und besten Reben dieser Parzelle separat aus, kennzeichnete den Stahltank als „Emt“-Wein im Keller. Und so geht zu Ehren des Nachbarn der trockene Spitzenriesling, von dem es oft keine 500 Flaschen Gesamtproduktion gibt, seit 2015 separat gefüllt als EMT in die Versteigerung des VDPs ein. Echte Terroir-Weine Was die Weine von Wagner-Stempel ausmacht ist ihre kühle und würzige Art. Sie sind knochentrocken, erzählen von ihrem einmaligen Terroir, der extremen Landschaft von 140 bis zu 300m Höhenlagen, behutsamem und geduldigem Ausbau und bester Fürsorge. Seit 2005 arbeitet das Team hier ökologisch. Die Maßnahmen im Weinberg dienen der Ertragsreduzierung, um hocharomatisches Lesematerial zu gewinnen anstatt Masse, neben selektiver Handlese in mehreren Gängen ist vor allem die aufwendige Laub- und Unterstockarbeit entscheidender Qualitätsfaktor. Außerdem achten Daniel Wagner und sein Team um Oliver Müller sowie Udo Preussger stets darauf, nicht zu reifes Traubenmaterial zu lesen. Die Trauben müssen bei intensivem Aroma noch knackig sein und Frische besitzen. Und im Keller geht es dann herrlich unprätentiös traditionell zu. Spontanvergärung, eine nicht zu lange Gärung sowie Ausbau im Stahltank und Holzfässern aus heimischer Eiche. Anschließend wird der auf der Feinhefe belassene Wein grob filtriert und spätestens im Juni auf die Flasche gezogen. Das Ergebnis sind dann mineralische, authentische und präzise Weine, die eine klare Handschrift besitzen. Bei Wagner-Stempel beginnt diese Einzigartigkeit bereits mit den brillanten Gutsweinen. Egal ob Silvaner, Weißburgunder oder Riesling. Alle Weine verkörpern idealtypisch den Stil des Hauses, stammen aus dem näheren Umkreis des Weinguts und wurden mit derselben Aufmerksamkeit und Detailverliebtheit vinifiziert wie die Großen Gewächse des Hauses. 4 Sondermailing Deutschland | Juli 2019

Weingut Wagner-Stempel RHEINHESSEN DEUTSCHLAND Neben die beiden Großen Gewächse aus dem ‚Höllberg’ und der ‚Heerkretz’ hat sich mittlerweile noch ein dritter Wein aus Großer Lage hinzugesellt. Aus dem Binger ‚Scharlachberg’ stammt Daniel Wagners neustes Projekt. Gemeinsam mit dem befreundeten Weingut Bischel tauschte man Lagen und lernt somit gegenseitig von den Terroirunterschieden. Die Binger Lage weist ein ähnliches Terroir auf wie der Rüdesheimer Berg am anderen Ufer des Rheins, dessen Flusslauf die beiden Hänge zerschneidet, und die ersten Jahrgänge erweisen sich bereits als höchst gelungene Bereicherung des Portfolios und machen unbändige Lust auf die kommenden Jahrgänge. Der Jahrgang 2018 Werte Kunde Kunden, im vergangenen Jahr fand unser Neuzugang Wagner-Stempel immensen Anklang. Um so mehr freut es uns, dass wir Ihnen mit dem Jahrgang 2018 eine ebenso geschliffene wie feinfühlige Kollektion anbieten können, die ganz der Stilistik Wagner-Stempels entspricht. Um diese kühle und prägnante Art im Jahrgang 2018 beizubehalten, mussten Daniel Wagner, Oliver Müller und das Team enorme Anstrengungen auf sich nehmen. 2017 galt es ob der Spätfröste die wenigen und genialen Trauben zu erhalten, 2018 aus dem großzügigen Jahrgang die allerbesten zu selektionieren, um puristische und straffe Weine einzufangen. „Wir haben den ganzen Herbst kurze Hosen getragen. Das war eine Traubenlese wie in Südfrankreich!“ erinnert sich Daniel Wagner an die Lese. Um die Trauben nicht zu reif zu lesen, entschied sich Daniel für eine frühere Lese. Doch schon früher im Jahr stellte er die Weichen für seine geniale Kollektion im Weinberg. Mittels Grünlese entlastete er die Trauben und reduzierte die Erträge. „Wir haben von 24 Hektar ganze 15 Hektar Rebflächen ausgedüngt dieses Jahr.“ Durch den Frost 2017 waren die Reben ausgeruht, haben 2018 vieles zurückgegeben und auszugleichen versucht, was sie im Vorjahr verloren. Der späte und partielle Laubschnitt schützte die Trauben wie ein Sonnenschirm während der sonnenreichen Periode, sodass Daniel den Jahrgang 2018 sogar am ehesten mit 2016 aufgrund ähnlicher Verläufe und analytischen Werten vergleicht. Seine Kollektion ist fokussiert und schlank und, vor allem, ja besonders die Guts- und Ortsweine strahlen hier überdurchschnittlich hell. Für uns eine der besten Kollektionen Deutschlands, sowohl für Riesling als auch Burgundersorten, nicht zu vergessen seine saftigen Silvaner. Auch im Keller ging Daniel dieses Jahr ganz anders vor als vergangenes Jahr. Er presste das Traubenmaterial nur zart, um die frische Säure zu erhalten, musste deutlich weniger schwefeln, da die Trauben derartig kerngesund waren. Die Großen Gewächse wurden als Ganztrauben gepresst, da lange Maischestandzeiten dieses Jahr zu phenolische Weine erbracht hätten und auf den Ausbau im Holz verzichtete er auch fast komplett. Daniel Wagner hat ein Gespür für Wein und Jahrgang wie ganz wenige Winzer. Er ist vor allem jemand, der beobachtet. Er geht in sich, überlegt und trifft dann dank seiner Intuition die richtigen Entscheidungen, lange bevor sie ihm irgend jemand abnehmen kann. Voller Stolz präsentieren wir Ihnen eine unserer absoluten Lieblingskollektionen, die im Jahrgang 2018 herausragt! 5

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