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Sondermailing Schäfer-Fröhlich

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Sondermailing Deutschland - Weingut Schäfer-Fröhlich mit Subskription Große Gewächse. Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender.

DEUTSCHLAND NAHE

DEUTSCHLAND NAHE Schäfer-Fröhlich HALENBERG RIESLING GROSSES GEWÄCHS 2019 Ein Traum vom blauen Schiefer! in Subskription, Lieferung ab September 2020 DNA030819 Halenberg Halenberg Riesling Grosses Riesling Großes Gewächs Gewächs 2019 2019 65,33 €/l 49,00 € DNA030819M Halenberg Riesling Großes Gewächs 2019 MAGNUM 72,66 €/l 109,00 € Der Halenberg ist ein gesegnetes Terroir, zählt zu den besten Rieslinglagen der Welt und ist nicht zuletzt dank der Arbeit der beiden Weingüter Emrich-Schönleber und Schäfer-Fröhlich zum formvollendeten Weißweinmonument geworden, ein Blue-Chip der Weinwelt, eine singuläre Lage und eines der must-haves in jedem Jahrgang. Aufgepasst liebe Freunde des messerscharfen und präzisen Stils. 2019 ist Tim wieder eine großartige Kollektion gelungen. Der Jahrgang ist prädestiniert für seinen puren und glasklaren Stil mit Kante. Und wenn ein Spitzenwinzer wie Tim von der Natur so eine phantastische Steilvorlage bekommt, dann führt er sie auch zum besten Ergebnis! Dass der Halenberg zu den allerschönsten und konstant besten Lagen der gesamten Nahe zählt, ist kein Geheimnis. Es sind das Weingut Emrich-Schönleber und Tim Fröhlich, welche den Charakter der Lage über viele Jahre geprägt haben, so dass vielen Rieslingliebhabern ein klarer Stil vor Augen schwebt, wenn sie den Klang des Weinbergs vernehmen. Beide Weingüter unterscheiden sich dabei seit jeher. Schönlebers Halenberg ist tief und fest, verbirgt aber auch in der Jugend nie seine klare und feine Frucht. Und Tims Halenberg wirkt noch etwas monolithischer, auch bewusst kantiger, schroffer. Doch strahlt durch beide Weine die Lage hindurch: Der blaue Schiefer, die tiefe Mineralität, die immense Dichte und das große Reifepotenzial, sowie die Eigenheit, dass beide Lagen-Weine der Winzer immer etwas mehr Reife benötigen als deren jeweiliges Pendant aus dem Frühlingsplätzchen. Beim Halenberg meinen wir schmecken zu können, wie knochenharte Weinbergsarbeit aussieht. Denn nicht Magie, sondern nichts als pure Handwerksarbeit bringt diese Lage derartig zum Strahlen. Man schmeckt in ihm all die Fehler heraus, die vermieden wurden! Man mag es kaum glauben, der Halenberg schmeckt derartig kühl, wie es zuletzt 2017 der Fall war. Seine dunklere Mineralik, die weniger von Frucht, viel mehr von einem feinen Feuersteinduft, nur einem Anflug von Yuzu und weißem Pfeffer geprägt ist, definiert das Bouquet. Am Gaumen zeigt der Halenberg dann seine Kraft, seine pfeilartige Energie, die er, einmal losgelassen, mit immer größerer Bewegung entfesselt. Ein Riesling, der nicht zu bremsen ist, vor dem man in Hab-Acht-Stellung geht, so brachial pur und mineralisch kommt er im jugendlichen Stadium daher. Aber da ist auch diese Grazie, diese feine Art, welche der Lage eigen ist. Die zeigt, wohin die Reise mit der Reife gehen wird. Dieses Phänomen kennen wir vom fabelhaften 2008er Jahrgang an beim Halenberg bei Schäfer-Fröhlich bis heute. Seither, Jahrgang für Jahrgang, setzte eine sublime Entwicklung ein, gesellt sich eine elementare Feinheit hinzu, die allen Tendenzen diametral entgegenläuft, die sich leider in einigen Großen Gewächsen aus ganz Deutschland breitmacht und bedeutet: Immer cremigere, fülligere Rieslinge auf Kosten der Primärtugenden Finesse, Feinheit und Eleganz! Es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer, der die Basis legt für die unermessliche Komplexität, und, bei aller notwendigen Kraft und grandiosen Dichte, die burgundische Finesse, filigrane Feinheit und tiefgründige salzige Mineralität dieses berührenden, ungemein rassigen Rieslings, der von einer der besten und gerühmtesten Rieslinglagen der Welt stammt! Am Gaumen ist es die wilde, aber auch extrem feine und präzise Art, mit der sich der Halenberg seinen Status als Spitzengewächs erarbeitet. Die dunkle Aromatik, die ausgeprägtere Würze und gezügeltere Exotik gegenüber dem Frühlingsplätzchen grenzt die beiden sich umarmenden Lagen glasklar voneinander ab. Wenn der Halenberg Luft bekommt, offenbart er auch in der Jugend seine ganze Tiefe. Er scheint stets wie aus einem Guss, wie verschmolzenes Gestein und beeindruckt durch seinen wellenförmigen Nachhall, der erstausklingt, lange nachdem das Glas bereits ausgetrunken ist. Er mag zwar physisch verschwinden, doch berührt er die Seele noch lange Zeit später. Eine Eigenschaft, welche nur ganz große Weine auszulösen vermögen. Zu genießen ab sofort, bevorzugt karaffieren, Höhepunkt wohl 2025 bis mindestens 2040. 24 Sondermailing Deutschland | Juli 2020

Schäfer-Fröhlich NAHE DEUTSCHLAND „ Pure Magie!“ – John Gilman © dieth+schröder Tim und Nicole Fröhlich bei der Ernte in ihrem Parade-Weinberg, dem Felseneck 25

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