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Sondermailing Klaus Peter Keller - Jahrgang 2020

„Unser 20. Jahrgang macht uns glücklich!“ (Julia & Klaus Peter Keller)

SCHUBERTSLAY – 60

SCHUBERTSLAY – 60 JAHRE – RIESLING KABINETT, 2020 „The Voice of Schubertslay“ Schubertslay: „The Jewel in the Mosel Crown“ – Julia Harding MW (Jancis Robinson) Für uns und unsere Freunde vom Weingut Keller ist es ein ganz besonders emotionaler Wein, weil unser leider viel zu früh verstorbener Freund und Gründer von Pinard de Picard, Tino Seiwert, Julia und Klaus Peter immer darin bestärkt hat, dass Keller und Schubertslay ein unschlagbares Dream-Team sein würden – es war auch sein Traum, den mittlerweile im dritten Jahr im Glas. Tino war immer ein riesen Kabinett Fan und beschwor sie geradezu, diese unheimlich arbeitsintensive Parzelle unbedingt zu übernehmen, als sich die Chance dazu ergab. Für Kellers ist dieser Weinberg wie Heimkommen – Klaus Peters Mutter stammt von der Mosel und hat dort im Weinbau gearbeitet – sie brachte ihre Reben mit nach Rheinhessen und der Aufstieg des Weingut Keller zu einem der absoluten deutschen Top-Betriebe begann. Mit viel harter Arbeit, großer Leidenschaft und einer spürbaren Liebe nicht nur für die eigenen Weine, sondern für alle großen deutschen Weine und die großen Weine der Welt, haben es die Kellers geschafft, zum „Gesicht des deutschen Weinbaus zu werden“( Forbes Magazin). Die Nachricht, dass Kellers die uralten Reben in der Schubertslay für die nächsten 10 Jahre übernehmen würden, ist in der Weinbranche eingeschlagen wie eine Bombe. „Es ist in etwa so, als würde J. F. Coche-Dury eine Parzelle im Musigny übernehmen”, schrieb ein begeisterter Weinfreund auf Jancis Robinson.com. Könnte Tino heute hier diesen Text schreiben, hätte er bestimmt einen passenden Fussballvergleich zur Hand – die Schlagzeile könnte nur heißen: Neben Barcelona zaubert Messi jetzt auch in München! (auch wenn Sie alle wissen, dass sein und unser Herz hier im Saarland für den FCK und nicht für die Bayern schlägt!) Die Schubertslay, einer der mythischsten Weinberge Deutschlands: Wir reden hier vom wurzelechten, nur 0,8 ha großen Kernstück des Piesporter Hanges, oberhalb des Dörfchen Ferres gelegen, den schon der Römer Ausonius um 360 n. Chr. besang und sicher zu den feinsten und auch spektakulärsten Weinbergen an der ganzen Mosel gehört. Julia Harding MW (Jancis Robinson) bezeichnet diese kleine, extrem steile Parzelle als das „jewel in the mosel crown“ – den strahlendsten Edelstein in der Mosel-Krone. Die bis zu 120 Jahre alten Rebstöcke stehen hier in Einzelpfahlerziehung in kleinen, von Fels zerklüfteten Terrassen in unbereinigten Fluren. Umgeben von Trockenmauern, welche Schutz bieten und die Tagessonne speichern, bietet die Schubertslay darüber hinaus ein ursprüngliches Bild der Weinregion Mosel. In der alten preußischen Steuerkarte ist dieser Bereich in der höchsten Kategorie eingestuft. Jäh stürzt dieser Berg in die Tiefe, wo die Mosel in ihrem Bett vorbeifließt, die Hangneigung macht es schier unmöglich, sich hier normal bewegen zu können, der Wunsch nach einem Sicherungsseil keimt auf, und wer hier schon einmal versucht hat, Halt zu finden, der vermag es sich vorzustellen, welche Mühen es bereitet, diesen Weinberg zu bewirtschaften. Aber leicht haben es sich Julia und Klaus Peter noch nie gemacht, wenn es darum ging, Topqualitäten einem Weinberg abzuringen. Und die uralten Rebstöcke mit ihren lächerlich kleinen Erträgen liefern Träubchen, die die abgrundtiefe Mineralität des schroffen Schieferfels in ihrem feinen Saft extrahiert haben. Träubchen für die Weine, auf die Weinliebhaber weltweit, seitdem die Kunde des Schubertslay-Keller-Projekts an die Öffentlichkeit gedrungen ist, wie elektrisiert warten. NUR IN DER KELLERKISTE ERHÄLTLICH KELLERMAILING 2021 // XXX KELLERKISTE – 50 –

Markus Budai: Mit Weinenthusiasten haben wir uns diese Fragen schon öfters gestellt: „Wie würde diese Lage schmecken, wenn sie unter den behutsamen Händen eines anderen Winzers ausgebaut würde, welches Potenzial könnte ein anderer Winzer aus einer Lage herausholen? Und welcher Lagencharakter würde sich hierbei herauskristallisieren?“ Diese Thematik, die uns schon einige lange Weinabende bescherte und für kontroverse Diskussionen sorgte, wurde vor drei Jahren zur Wirklichkeit. Dass sich die Familie Keller der Mosel widmet und dann auch noch einem der historisch attraktivsten und aufwändigst zu bewirtschaftenden Weinberge, ist schlichtweg ein Gedicht für jeden Weinliebhaber und sicherlich eine der mit größter Aufmerksamkeit verfolgten Begebenheiten der Weinwelt. Die Schubertslay mit ihren Einzelpfählen wirkt auf einen Novizen wie ein Labyrinth. Man muss schon jeden Schritt genau vorausplanen, bevor man ihn tätigt. Allein die letzten Reben stehen kurz vor einer 30 Meter tiefen Abbruchkante, die Steillage mit 80% Steigung ist ein Kampf gegen sämtliche Gesetze der Schwerkraft. Wie Elisabeth Heller, die uns bei der Lese unterstützte anmerkte, muss man schon eine moselanische Bergziege sein, um sich in der Schubertslay mühelos zu bewegen. Den Eimer stets gegen die wurzelechten Knorzen gelehnt, sodass die wertvollen Trauben nicht den Berg hinabkullern, lasen wir hier mit nach vorne gestrecktem Oberkörper. SCHUBERTSLAY – 60 JAHRE – RIESLING KABINETT 2020: „Eine Primaballerina auf der Zunge“. So Klaus Peter Kellers Bild des träumerischen Kabinetts aus der 60jährigen Parzelle der Schubertslay. Diese wird mit dem Jahrgang 2020 erstmals in der Kiste „Von den Großen Lagen“ für alle glücklichen Weinliebhaber verfügbar sein, die eine Allokation ihr Eigen nennen dürfen. Im letzten Jahr ging die homöopathische Menge an die feinsten Restaurants mit den spannendsten Weinkarten, diesmal möchten Julia und Klaus Peter sich bei allen treuen Kunden bedanken und die Kiste mit der begehrten Schubertslay krönen. Ein Luxus, den man sich leisten können muss. Denn die uralten Reben bringen ohnehin nur extreme niedrige Erträge. Für einen halben Hektar Rebfläche gingen allein 500 Lesestunden im Vorjahr drauf, insgesamt waren 2.000 für die Bewirtschaftung im 80 % steilen Hang erforderlich! Es gibt nur diesen Kabinett sowie die Versteigerungsvariante aus den ausschließlich wurzelechten, 120 Jahre alten Reben. Man muss wahrlich kein Connaisseur dieses sowohl von Winzern wie Weinliebhabern höchst geschätzten Prädikats sein, um die Magie, die der Riesling hier entfaltet, schmecken und sinnlich erleben zu können. Der Schubertslay Kabinett überzeugt mit seiner schieferdominierten Nase, wirkt einerseits dicht, andererseits transparent. Seine leichte Würze, die subtilen Aromen (Birnen, Apfelschale, Geißblatt), sowie ein Hauch Pfirsich, die typische Frucht Piesporter Terroirs, zeichnen diesen facettenreichen aber leichtfüßigen Riesling. Am Gaumen erleben wir eine Veranschaulichung von Ying und Yang, in Form perfekter Balance von Frucht und Säure. Es ist der Schiefer, der hier dominiert und die seidige, ja verführerische Stilistik des 2020er Jahrgangs. Muskatnuss, Birnen, ein Hauch Exotik ohne dominierende Süße. Hier greift alles ineinander und zwar auf eine spielerische Art. Der zwischen 78 und 80 Oechsle gelesene Kabinett schmeckt so, wie der Archetyp, die Ur-Idee des noblen Prädikats: Animierend, leichtfüßig und tänzelnd. „Die Korbkelter verleiht den Weinen enorme Griffigkeit, die in Jahren wie 2020 besonders wichtig ist.“ fügt Klaus Peter hinzu. Doch es handelt sich hierbei nur um einen der vielen kleinen Bausteine, welche alle lediglich in Ansätzen erklären können warum jener Riesling derartig zu faszinieren weiß. Am Ende bleibt es wohl ein Geheimnis ob das große Terroir oder eine mächtige Portion Herzblut die wahre Größe ausmachen. Sicher ist: Es ist einer der schönsten Kabinette, welche die Mosel hervorbrachte im Jahrgang 2020! Kabinett ist ein Stück Kulturgut, vielleicht zu den größten Stärken der Deutschen Weinkultur zählend und die Schubertslay ist ihr unangefochtenes „Juwel in der Moselkrone“ (Julian Harding MW). Werte Kunden: 10 Jahre lang werden wir Zeit haben, die Meisterwerke, die die Kellers in dieser Zeit aus dieser fantastischen Parzelle vinifizieren werden, zu erwerben (dann läuft die Pacht aus und sie werden diesen wunderbaren Weinberg wieder abgeben) – spätestens dann werden diese Weine zusammen mit den besten Jayers, Contis und Leroys zu den gesuchtesten Sammlerstücken der Welt gehören – da sind wir uns sicher. Wir befinden uns aktuell im 3. Kapitel dieser in der Welt des Weins einzigartigen Geschichte! KELLERMAILING 2021 // XXX KELLERKISTE – 51 –

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