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Sondermailing Klaus Peter Keller - Jahrgang 2020

„Unser 20. Jahrgang macht uns glücklich!“ (Julia & Klaus Peter Keller)

ABTSERDE RIESLING

ABTSERDE RIESLING GROSSES GEWÄCHS, 2020 „Morstein ist dieses Jahr ein Eishockey-Spieler wie Wayne Gretzky, Abtserde eine Katarina Witt des Eiskunstlaufs.“ – KP Keller DRH011820 Abtserde Großes Gewächs Riesling trocken 2020 145,33 €/l 109,00 € AbtsE 2019: 99 Punkte – Stephan Reinhardt (Robert Parker’s Wine Advocate) „Der kalkreichste aller Standorte - ähnlich dem Weinberg, aus dem G-Max stammt, was immer noch ein streng gehütetes Familiengeheimnis ist.“ – Julia Harding MW (Jancis Robinson) „The Abtserde Große Gewächs plays in a different league“, David Schildknecht (ehemaliger Parker-Verkoster für Deutschland) John Gilman (View From The Cellar): „The Abtserde GG is another absolutely monumental bottle, and will be a must have for any longtime Keller fans.“ Noch keine Lage zuvor hatte es im Gaul&Millau geschafft, im trockenen, im feinfruchtigen sowie im edelsüßen Bereich den Siegerwein des Jahres zu stellen! Aber die karge Kalkstein Parzelle ist einfach ein Universal-Genie und kann alles. Sie verbindet die besten Eigenschaften der Mosel (Finesse und Beschwingtheit) mit den Stärken der großen Weine vom Rhein (Kraft und Noblesse). Einfach ein magisches Stückchen Erde! Sein oder Nicht-Sein, das ist hier die Frage: Grand Cru in Burgund oder Abtserde in Rheinhessen… Das große Terroir der Abtserde ist eine phantastische, von einer alten Trockenmauer nach Norden hin abgeschirmte Südlage mit dem höchsten Kalkgehalt aller großen Westhofener Lagen und einer unter- Subskription, Lieferung ab Frühjahr 2022: max. 1 Fl./Kunde irdischen Wasserader, die eine optimale Versorgung der alten Reben auch in trockenen Sommermonaten garantiert. Sie erinnert von ihrer Exposition her sehr stark an die gerühmtesten Lagen des Burgunds, genauso wie das Band von rötlichem und weißem Kalkgestein, das in dieser binnen drei Jahren zu weltweitem Ruhm gelangten, wohl besten Lage Westhofens, förmlich aus dem Boden zu wachsen scheint. Schon in einer Warmperiode des Mittelalters, als die Rieslinge aus dem rheinhessischen Hügelland erstmals legendären Ruf besaßen, demonstrierte der Volksmundname dieses großen Terroirs, „an Abtes Erden“ (bereits im Jahre 1280 in Urkunden erwähnt), die herausragende Stellung dieses gesegneten Stückchen Lands. Die Geschichte der Benennung dieses magischen Fleckchens Erde möchten wir Ihnen gerne nochmals erzählen: Ein weinbegeisterter Bischof zu Worms bezog seinen Lieblingsriesling jahrein, jahraus aus Westhofen. Doch dann wurde er unzufrieden. Die Qualität war auf einmal nicht mehr dieselbe wie gewohnt. Also schickte er einen Abt, seinen persönlichen Sekretär, auf die Reise, um die Ursache dieser Qualitätsminderung zu ergründen. Und dieser wurde schnell fündig. Die schlauen Bauern vor Ort waren nämlich auf die pfiffige Idee gekommen, nicht mehr die von Natur aus kleinbeerigen, nur Stecknadelkopf großen (und damit ertragsschwachen, aber dickschaligen und ungemein aromenintensiven) Trauben dieser felsigen, extrem kalksteinhaltigen und nur sehr mühsam zu bearbeitenden Lage zum Riesling für den Bischof zu verarbeiten, sondern einfach die Trauben aus der wesentlich weniger Mühe kostenden Ebene von Westhofen zu nehmen. Zornbebend erließ der Abt ob solch dreisten Frevels ein strenges Dekret: Ab sofort durften für den bischöflichen Riesling nur noch die Trauben aus unserer hoch gelegenen, extrem kalkigen KELLERMAILING 2021 // ABTSERDE XXX – 40 –

„KELLERS WEINE TAUGEN ALS BESTES BEISPIEL FÜR DEN AUFSTIEG EINER UNTERSCHÄTZTEN REGION IN DEN VINOLOGISCHEN OLYMP.“ GAULT&MILLAU, JULI 2021 Parzelle verwendet werden, die danach bei den verdrießlichen Bauern „an Abtes Erden“ hieß. Ein zärtlicher Wein, der alle Geschmacksknospen streichelt und richtungweisend steht für eine neue Generation trockener deutscher Weltklasserieslinge. Sinnlicher Genuss in Vollendung! Doch der Bischof war ab dem nächsten Jahrgang wieder ein glücklicher Mensch, ebenso wie all diejenigen Liebhaber, die sich in den letzten Jahren diesen absoluten Weltklasseriesling in den Keller legen durften. Abtserde: Welch Wunder der Natur, verletzlich, sinnlich, grazil in seiner schwebenden Transparenz, erschütternd in seiner bebenden, salzigen (Feuerstein-) Mineralität, verzaubernd in seinem komplexen Aromenspiel, zart die Seele streichelnd, ein emotional berührendes Naturerlebnis. Einer der großen Weißweine der Welt (besser kann kein Wein schmecken, höchstens anders!), der dem staunenden Verkoster die Grenzen der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit verdeutlicht. Es beginnt vorne auf der Zungenspitze ganz leise und zart, dann das facettenreiche Spiel einer Primaballerina in der Mitte und im minutenlangen Nachhall Urgewalt pur, die schier aus dem Glase springen möchte! Es ist kaum möglich, sich ein Mehr an Präzision, Noblesse und kaleidoskopartiger Komplexität vorzustellen, als sie diese Hommage an die urwüchsige, feinrauchige Kalkstein-Mineralität mit ihrer einzigartigen Finesse, Präzision, kristallklaren Tiefe und Eleganz in sich vereint! Worte klängen banal, wollten sie der inneren Harmonie und Balance, der sowohl cremigen wie laserstrahlartigen Textur (man muss verkostet haben, damit der Verstand diesen scheinbaren Gegensatz zu akzeptieren bereit ist), der tänzerischen Leichtigkeit, der seidenen Transparenz und der salzigen, tabakig-würzigen Mineralität dieses ungemein lange nachklingenden flüssigen Urgesteins gerecht werden. Welch Geniestreich der Natur. Wieder einmal erweist sich Klaus Peter Keller als sensibler Künstler, der Jahrgang für Jahrgang sein Werk nicht einfach reproduziert, sondern stets aufs Neue die Dramatik eines Jahrgangs und die emotionalen Dimensionen einer unvergleichlichen Weltklasselage zu interpretieren weiß. KELLERMAILING 2021 // ABTSERDE – 41 –

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