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Sondermailing Klaus Peter Keller - Jahrgang 2020

„Unser 20. Jahrgang macht uns glücklich!“ (Julia & Klaus Peter Keller)

© Michael Hamann

© Michael Hamann Familie beschäftigt. „Zum Glück ist Felix genauso weinverrückt wie Julia und ich.“ Gerade die Themen der Dichtpflanzung, der biodynamische Weinbau und regenerative Agrikultur haben es dem 23-jährigen Jungwinzer angetan. Darüber hinaus ist er seit seiner Lehrzeit bei Mathieu Kaufmann in der Pfalz und Bérèche in der Champagne regelrecht vom Schaumweinvirus befallen. Er möchte beweisen, dass deutscher Spitzenschaumwein in der gleichen Liga wie die besten Gewächse Frankreichs spielen kann. Seine Augen leuchten, wenn er völlig enthusiastisch über diese Themen spricht. Und wir sind uns sicher, hier kommt Großes auf uns zu! Er wird das Weingut qualitativ noch weiter nach vorne bringen, es um weitere Facetten bereichern – eine Entwicklung, die mit Sicherheit eine konsequente, ja logische Folge Keller’scher Vorstellungs- und Schaffenskraft ist. – 14 – Und das ist quasi symptomatisch, denn das Weingut Keller gilt nicht nur als Referenz für deutschen Wein, sondern auch als Top-Adresse und erste Anlaufstelle für den Winzernachwuchs. Es sind nicht nur die vielen alltäglichen kleinen Arbeitsschritte im Weinberg oder Keller, sondern auch die gemeinsamen langen Abende und lebendigen Diskussionen, stets bei einem guten Glas Wein (von zwei der besten Winzer der Welt!), die für den Winzernachwuchs (neben dem Erwerb des handwerklichen Rüstzeugs) die Produktverliebtheit bis ins kleineste Detail und die Passion für den Beruf des Winzers hautnah erlebbar werden lassen. Klaus Peter gelingt es wie keinem Zweiten, das Feuer der Leidenschaft für deutschen Wein zu entfachen. Dazu gehört aber unbedingt auch der Blick über den Tellerrand des eigenen Tuns und die intensive Auseinandersetzung mit der Arbeit der Winzerkollegen aus anderen Regionen und Länder. Wer Klaus Peters Schule durchläuft, infiziert sich (ausnahmslos) mit dem Wein-Virus und wird dazu ermutigt, mit offenen Augen und offenem Geist durch die Weinwelt zu gehen. Die Liebe zum Wein, die man hier quasi osmotisch aufnimmt, wird so in die Welt hinausgetragen. Uns erscheint das Weingut Keller manchmal wie eine exzellente Kaderschmiede für den Nachwuchs, viele der ehemaligen Keller-Schüler sind heute selbst zu großartigen Winzerpersönlichkeiten herangereift und zählen in ihren Anbaugebieten zu den Stars oder sind auf dem besten Weg dahin. Julian Haart an der Mosel, Johannes Jülg und die Wöhrwags von Müller-Ruprecht in der Pfalz oder Patrick Adank aus Graubünden sind die besten Beispiele, und wir sind auch ein wenig stolz, einigen von ihnen von Anfang an auf ihrem Weg begleitet zu haben, genauso wie Sie, werte Kunden! Und noch ein sehr schönes und persönliches Zitat aus Schweden von Weinfreund und Riesling-Fan Miran Kegl, das in seiner über Julia und Klaus Peter Keller aussagt: „Für viele ist KP Keller ein Superstar-Winzer, für mich...ist er aber vor allem ein ehrlicher einfacher Bauer, der es liebt, in seinen Weinbergen und gemeinsam mit seiner Familie zu arbeiten.“ Und genau um diesen persönlichen Luxus geht es den Kellers letztendlich. „Wer Spaß am besten Wein hat, hat auch Freude am besten Essen.“ Jetzt, wo Stichwörter wie Zusammengehörigkeit und Regionalität wieder einen höheren Stellenwert genießen, für viele auch deshalb, weil sie dies im Alltag erstmalig wieder erleben und deren Wichtigkeit neu verstehen, hat die Familie sich wieder Hühner zugelegt. Klaus Peter Kellers größter persönlicher Luxus ist es aktuell, ein einfaches Frühstücksei von seinen eigenen Hühner, frisch aus dem Stall, zu genießen. In einer Qualität, die man so kaum findet, und so schwärmt er von der vollgelben Farbe der Eier wie von einem großen Wein. Überhaupt sind die Kellers große Freunde der regenerativen Kreislaufwirtschaft und legen dabei – wie könnte es auch anders sein? – großen Wert auf Biodiversität. Neben den Hühner gehören auch Schweine zum Weingut, genauso wie die Gemüsebeete, jede Menge Kräuter und Salate, dazu Erdbeeren, Himbeer-, Johannisbeer- und Stachelbeersträucher sowie eigene Obstbäume – so viel, dass sich die Familie in den Sommermonaten quasi autark aus dem eigenen Garten ernähren kann. Hier wird einfach Nachhaltigkeit gelebt – und nicht erst, seit diese Haltung en vogue ist. Wie man sieht, eine wunderbare Gemengelage an Gedanken, Taten und Visionen, die den Drei-Generationen-Betrieb unserer so geschätzten Familie aus Flörsheim-Dalsheim befruchtet. Es heißt, dass Visionen das Archiv der Zukunft seien – hier ist diese tröstliche Vorstellung Realität“! KELLERMAILING 2021

JULIA KELLER 20 JAHRE, DIE VON HERZEN KOMMEN, WUNDERBARE WEINE, DIE ZU HERZEN GEHEN! © Cira Moro – 15 – KELLERMAILING 2021 // XXX INTERVIEW

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