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PINwand Nr 330

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Weinmailing im Oktober 2021 - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2010 & 2019 - Weinfachhandel und Weinversender

DEUTSCHLAND NAHE Jakob

DEUTSCHLAND NAHE Jakob Schneider „MAGNUS“ NIEDERHÄUSER HERMANNSHÖHLE RIESLING TROCKEN, 2020 Die internationale Fachjury ist sich einig: Magnus 2020 unter den Top 20, der Crème de la Crème der trockenen Rieslinge Deutschlands! Magnus: Jakobs Spitzenwein aus einer 1939 gepflanzten Partie – die beste Selektion goldgelber Hermannshöhle-Trauben, ausgebaut im großen Holz. „Eine am Gaumen runde und üppige, ja vollmundige, reiche und elegante Hermannshöhle, die weniger pur und spannungsgeladen ist als die normale Version, dafür sehr saftig, salzig und kraftvoll, ohne zu schwer zu sein.“ – Stephan Reinhardt (Robert Parker’s Wine Advocate) DNA060720 „Magnus“ Niederhäuser Hermannshöhle Riesling tr., 2020 13% Vol. 26,00 €/l 19,50 € DNA060720M „Magnus“ Niederhäuser Hermannshöhle R., tr., 2020 MAGNUM 30,00 €/l 45,00 € Wenn das kein Anlass zur Freude ist: Jakob Schneiders Magnus positioniert sich brandaktuell in einer großangelegten Probe von rund 100 Rieslingen in das streng selektierte Spitzenfeld der 20 besten trockenen Rieslinge! „Selbstverständlich gibt es bei einer Blindprobe immer wieder Überraschungen mit ausgezeichneten Weinen von weniger bekannten Erzeugern, die es wegen des fehlenden Prominentenbonus bei offenen Verkostungen doch oft etwas schwerer haben, in die Phalanx der etablierten Spitzengüter einzudringen.“ so heißt es in der aktuellen Ausgabe des Magazins Fine. Welch Potenzial Jakob Schneiders Spitzenwein dieses Jahr besitzt, wenn man unter objektiven Maßstäben verkostet, zeigt die von Fine durchgeführte Probe. In der Jury: Renommierte Kritiker und Journalisten wie Stuart Pigott (James Suckling), Stephan Reinhardt (Wine Advocate, FAS), Michael Schmidt (u. a. Weinwisser, Jancis Robinson) und Sebastian Bordthäuser sowie Sommelière Ronja Morgenstern. Wir gratulieren, lieber Jakob! Der „Magnus“ ist eben ein echter Wein der Superlative. Qualitativ, nicht preislich! Nur allerbestes Lesegut wird für diesen außergewöhnlichen Riesling von der legendären Lage der mittleren Nahe selektiert und mit sensibler Hand verarbeitet. Für den Magnus werden ausschließlich vollreife, lockerbeerige und kerngesunde Trauben aus den ältesten Parzellen (eine Partie wurde bereits 1939 gepflanzt), die Jakob in der Hermannshöhle (bereits 1904 als Nahe-Spitzenlage klassifiziert) verwendet. Das ist eindeutig Jakobs Spitzenwein, sein Grand-Cru-Riesling! Im Jahrgang 2020, der eine gewisse Fruchtintensität besitzt aber doch oft seinen konzentrierteren 2019ern in Puncto Zugänglichkeit überlegen ist, zeigt sich der „Magnus“ mit seinen 13 Vol.-% herrlich aromatisch und komplex. Es duftet hier etwas reifer als bei der „normalen“ Hermannshöhle, nach Quitten, gelben Äpfeln und Zitrusfrüchten. Die saftigere, rundere und auch vollmundigere Variante zeigt sich hier generös und ausladend, hat noch mal etwas mehr Babyspeck für weitere fünf bis sieben Jahre Reifepotenzial. Bei aller Kraft wirkt auch dieser Wein elegant und fein, ja nobel. Seine Pikanz ist „gaumenfällig“, das Format eines Pendants zum Großen Gewächs, wie der trockene Spitzenwein bei den Mitgliedern des renommierten VDPs ausschließlich benannt wird, steht hier im Raum (und Glas). Besonders beeindruckend aber ist – und dies unterscheidet den Wein vom „kleinen“ Riesling aus der Hermannshöhle – die stoffigere und festere Textur des „Magnus“. Hier stimmt einfach alles: der feine Extrakt, die finessenreiche und niemals plumpe Frucht, die geradlinige und klare Textur des Weins sowie eine ausgereift und fein verwobene Säure, die als Rückgrat dient, ohne jedoch herauszustechen. Dieser „Magnus“ beeindruckt jetzt vor allem durch sein kraftvolles Wesen, das sicher in zwei bis drei Jahren zugunsten der Mineralität etwas in den Hintergrund rücken und dann den würzigen, tiefgründigen Charakter der Lage offenbaren wird. Gegenüber der „normalen“ Hermannshöhle von Jakob Schneider zeigt sich der „Magnus“ in allen Details nochmals vielschichtiger und definierter. Opulenz oder Kopflastigkeit sind Fremdworte für diese stets bis ins Detail ausgearbeitete Version der Hermannshöhle. Das hat von allem deutlich mehr, ohne aber an Schwere zuzunehmen. Ein großer Riesling, der reifen kann, aber auch schon jetzt beweist, warum ihn Jakob an der Spitze seiner Kollektion platziert. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt wohl 2025 bis nach 2040. 46 PINWAND no 330 | Oktober 2021

Jakob Schneider NAHE DEUTSCHLAND „EIN MEISTERWERK DER FINESSE“ JAMES SUCKLING 97 Punkte stuart pigott © Peter Bender 47

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