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PINwand Nr 330

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Weinmailing im Oktober 2021 - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2010 & 2019 - Weinfachhandel und Weinversender

DEUTSCHLAND NAHE Jakob

DEUTSCHLAND NAHE Jakob Schneider WEISSBURGUNDER & CHARDONNAY TROCKEN, 2020 Neuzugang: geniale Cuvée von roten Kiesel- und Sandsteinböden! DNA061320 Weißburgunder & Chardonnay trocken, 2020 DV 13% Vol. 10,00 €/l 7,50 € Jakob Schneider hat Zuwachs bekommen! Allerdings nicht seine Familie, sondern das Weinportfolio: Sein neuestes „Baby“ ist eine geniale Cuvée aus Weißburgunder und Chardonnay! Möglich wurde dieser Coup durch eine für Jakob hochinteressante Parzelle (er wollte sie haben … – und hat sie bekommen!) mit rund 25 Jahre alten Chardonnay-Reben, die auf rotem Kieselsteinboden wachsen. „Wir haben hier tolles Rebmaterial im besten Alter aus einem gut erhaltenem Weinberg“ freut sich der Nahe-Winzer. Nach separatem Ausbau der beiden Rebsorten (der Weißburgunder zu 70% im Stahltank, abgerundet durch Chardonnay, ausgebaut in neuem und altem 1.200-Liter-Stückfasse), wurden sie zu einer wirklich pfiffigen Cuvée zusammengeführt, die vor allem die feine und florale Seite des Weißburgunders betont, durch den Chardonnay allerdings einen ausgesprochen charmanten Schmelz bekommt. In der Nase weiße Blüten, etwas Kamille, Birnenspalten, gelbe Pflaumen und eine feine Würze, das Holz dabei völlig im Hintergrund (der Ausbau sorgt für geschmeidige Struktur und Tiefe). Das ist ungemein duftig und fein, sehr geschmeidig und verspielt. „Das Geheimnis sind die speziellen Klone aus der Chardonnay-Anlage“ verrät Jakob Schneider, „ein Duftklon, der hier gepflanzt wurde“, und der dieser Cuvée eine angenehme Leichtigkeit und noble Aromatik verleiht, die man einfach lieben muss! Jakobs Neuzugang trinkt sich bei 8–10 °C herrlich und ganz sicher stilecht über die nächsten beiden Sommer. WEISSBURGUNDER „ROTE ERDE“ TROCKEN, 2020 Weißburgunder mit den idealen Proportionen DNA060120 Weißburgunder „Rote Erde“ trocken, 2020 DV 12,5% Vol. 10,60 €/l 7,95 € DNA060120S 12 x Weißburgunder „Rote Erde“ trocken, 2020 (10 + 2 Flasche gratis) statt 95,40 € nur 79,50 € Eine der beliebtesten und wichtigsten Cuvées: Die „Rote Erde“ von Jakob Schneider. Wir nehmen diese Herausforderung jährlich mit sportlichem Ehrgeiz an, wenn wir gemeinsam mit Jakob einen Nachmittag lang aus vielen Partien die finale Assemblage der beiden Weißweine zusammenstellen – immer mit dem Ziel, den schönstmöglichen Wein für Sie, werte Kunden, zu einem wirklich kleinen Preis herauszuholen. Das war uns diesmal, den aktuellen Umstände geschuldet, leider, leider nicht möglich. Wir haben uns aber nicht aus dem Konzept bringen lassen und Jakob gebeten, einige Fassproben zu füllen, die wir dann in unseren Räumlichkeiten in Saarwellingen blind verkostet haben. Dabei ist ein wunderbar animierender Weißburgunder herausgekommen, der einfach nur Spaß macht! Es handelt sich dieses Jahr um eine Cuvée aus zwei Partien. Eine Hälfte der Trauben stammt aus Laubenheim (nördlich von Bad Kreuznach), wo auch die Verwandtschaft von Jakobs Großmama einige Flächen besitzt. Hier dominieren schwerere Böden von rotem Kieselstein mit etwas höherem Lehmanteil. Das Ergebnis ist Kraft und ausgeprägte Frucht. Ihre Balance erhält die Cuvée durch die perfekte Mischung mit Weißburgunder aus Niederhausen, genauer gesagt dem Rosenheck. Die Reben sind hier bereits 25 Jahre alt, die Erträge sind entsprechend niedrig, und bringen – der kühlen Lage wegen – spätausreifende Trauben hervor, die, so Jakob, immer eine starke Mineralität in sich bergen. Ein Zehntel unserer Cuvée „Rote Erde“ wurde im Holzfass ausgebaut, was dem Wein einen unserer Meinung ziemlich sensationellen Schmelz und die genau richtige Nachhaltigkeit am Gaumen beschert. Das Bouquet des 2020ers ist ungemein subtil: weiße Blüten, ein Hauch Birnen und Zitrusspalten, auch etwas Marzipan, die feine Frucht dominiert das Geschehen, die zarte, dennoch deutliche Würze der Rebsorte schwingt im Hintergrund mit – ein Genuss! Dieser Gutswein ist für seine Preisklasse (und darauf sind wir sehr stolz) bemerkenswert kraftvoll und angenehm stoffig am Gaumen, wirkt dabei aber ungemein leichtfüßig, ganz so wie man das von einem Weißburgunder gewohnt ist, den man über die nächsten zwei bis drei Jahre mit Gusto trinken kann. Das Frucht-Würze-Spiel setzt sich am Gaumen fort, hier punktet unser „Muntermacher“ mit einer zitrisch-apfeligen Aromatik und geradezu entzückender Frische. Trocken ausgebaut aber nicht karg, überzeugt dieser rebsorten- und herkunftstypische Wein mit in seiner Preisklasse starkem Charakter, der immer auch die feinwürzige Mineralität der roten Böden widerspiegelt. Eindeutig einer unserer schönsten Weißburgunder unter zehn Euro! Bildhübscher Weißburgunder, der an lauen Sommerabenden auf der Terrasse genossen werden kann, solo oder als kongenialer Essensbegleiter überzeugt. Potenzial bis ca. 2024. 40 PINWAND no 330 | Oktober 2021

Jakob Schneider NAHE DEUTSCHLAND RIESLING „ROTE ERDE“ TROCKEN, 2020 „Ein Riesling, der sicher viele Fans finden wird!“ – Jakob Schneider DNA060220 Riesling „Rote Erde“ trocken, 2020 DV 12% Vol. 10,60 €/l 7,95 € DNA060220S 12 x Riesling „Rote Erde“ trocken, 2020 (10 + 2 Flaschen gratis) statt 95,40 € nur 79,50 € EXKLUSIV BEI PINARD DE PICARD! „Mittlerweile hat sich Jakob Schneider mit seinem etwa 25 Hektar großen Betrieb in der absoluten Spitze der Naheregion etabliert.“ schreibt die Jury im aktuellen Vinum Weinguide 2021 über unseren Niederhäuser Winzer, der bereits 2017 als, „Deutschlands Aufsteiger des Jahres 2017“ (Gault&Millau) ausgezeichnet wurde. Das Erfolgsrezept: Bodenständigkeit und Handwerk. Klingt ganz unspektakulär, erklärt aber, warum Jakob Schneider für viele als absoluter Vorzeigebetrieb an der Nahe gilt. Hier „sitzt“ jeder Wein, zeigt sich einfach klar herkunftstypisch. Eines der „Kunststücke“ der Kollektion – und da klopfen wir uns verstohlen auch selbst auf die Schulter – ist die Cuvéetierung unseres Rieslings „Rote Erde“ (exklusiv bei Pinard de Picard!), an der wir gemeinsam mit Jakob „geschraubt“ haben. Diesmal waren die Favoriten schnell gefunden, eine längere Tüftelei gar nicht notwendig. Der Riesling „Rote Erde“ besteht aus drei Partien, von denen die markanteste aus der Niederhäuser Klamm stammt, aus einem alten und sehr steilen Weinberg, den Jakob 2015 vom Weingut Racknitz übernehmen konnte. „Die Reben müssen hier in diesem steinigen, ja skelettartigen Boden regelrecht kämpfen und tief wurzeln. Aber Dank ihres Alters haben sie den trockenen Sommer richtig gut überstanden“ schwärmt Jakob von der Parzelle. Aus der Nachbarlage der Klamm (die Böden hier roter Schiefer und Porphyr) stammt eine etwas fruchtintensivere Partie, die im Edelstahltank vergoren wurde. Abgerundet wird dieser Riesling dann mit Trauben aus dem Niederhäuser Pfaffenstein, von gut durchlüfteten und sandigen Böden. Diese letzte Parzelle ist, aufgrund der Höhenlage und der dort vergleichsweise spät ausreifenden Trauben, sowas wie das mineralische Rückgrat dieser feinen Riesling-Cuvée. ein Gutsriesling schmecken! Dieser hier könnte allerdings schon als (weitaus hochwertigerer) Lagenwein überzeugen – wie gesagt, bei Jakob Schneider „sitzt“ eben jeder Wein. Der Riesling ist sicherlich eines der Highlights seiner starken Kollektion: Preis-Leistungs- Hit in allen Belangen! Bester Trinkspaß ab sofort bis 2025. Und die ist im Jahrgang 2020 „voll und ganz auf Leichtigkeit, Finesse und Mineralität fokussiert“ wie es Jakob zusammenfasst. Es duftet hier nach Zitronenzesten, hellem Tabak und weißen Blüten. Der Riesling „Rote Erde“ zeigt Rassigkeit, animiert sofort nach Einschenken zum Trinken: leichtfüßig, bestens abgepuffert, nicht zu aggressiv, sondern verblüffend mineralisch und mit einer feinfruchtigen Stilistik (die Frucht nicht exotisch, sondern eher kühl, erfrischend zitrisch). Dazu noch ganz viel Boden und Würze – Rieslingtypizität par excellence, die durch Rasse und Leichtfüßigkeit besticht, Spannung am Gaumen beschert, dabei aber auch angenehm saftig und verspielt ist: so muss Familienweingut: Vier Generationen Schneider. Und über allen wacht (Ur-)Oma Elisabeth. © Peter Bender 41

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