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PINwand Nr. 322

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Weinmailing Ausgabe April 2021 - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2010 & 2019 - Weinfachhandel und Weinversender

DEUTSCHLAND SAAR Stefan

DEUTSCHLAND SAAR Stefan Müller STEFAN MÜLLER KONZ-KRETTNACH 2020: „Ein Kabinett-Jahrgang!“ STEFAN MÜLLER „Stefan Müller geht stilistisch keinen Deut von seinem bisher beschrittenen Weg ab. Warum sollte er auch irgendetwas ändern? Ein Jahr ums andere präsentiert er uns Weine von höchster Güte in allen Kategorien und ist ein Garant für sichere Kaufempfehlungen geworden.“ – Vinum Weinguide 2021 „Ein junger Produzent, den es zu beobachten gilt.“ – Stephan Reinhardt (Wine Advocate) „Stefan Müller ist unsere Entdeckung des Jahres – und unsere Wette auf die Zukunft: Die Lernkurve dieses jungen Winzers ist so steil, das weist den Weg von Gut zu Groß.“ – Gault&Millau Weinguide 2018 „Mit der Präzision eines Uhrwerkes bewältigt Stefan Müller Jahrgang für Jahrgang … Das gesamte Sortiment weist keine Schwächen auf, ist ausnahmslos hoch empfehlenswert und äußerst preiswürdig.“ – Vinum Weinguide 2020 „Dem zehn Hektar großen, in dritter Generation geführten Gut prognostizieren wir eine glänzende Zukunft“ – Vinum Weinguide 2020 „Noch gar nicht so lange am Ruder, entwickelt sich Stefan Müller immer mehr zu einem Protagonisten des klassischen Saarweines. Seine Rieslinge aus den Krettnacher und Niedermenniger Lagen sind von einer strahlenden Klarheit und Transparenz, die beispielhaft sind.“ – Vinum Weinguide 2019 „Die Rieslinge sind 100 Prozent Saar, die Terroirs drücken sich selbstbewusst aus, alle Weine haben Druck, Stoff und Charakter.“ – Gault&Millau Weinguide 2018 4 PINWAND °322 | April 2021

Stefan Müller SAAR DEUTSCHLAND Die Saar hat eine der größten Weinbauhistorien Deutschlands. Das erkannte schon Roman Niewodniczanski, der mit seinem Weingut Van Volxem als Pionier die Saar wieder auferstehen ließ, ganz wie es zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Fall war, als Rieslinge von der Saar weitaus höhere Preise erzielten als die Spitzengewächse der Bordelaiser Chateaux wie Mouton-Rothschild, Margaux und Co. In Anbetracht der Klimaveränderungen, von denen deutsche Weine besonders profitieren – man muss dabei bedenken, dass noch bis in die 1980er-Jahre Winzer hierzulande überwiegend damit kämpften, dass ihre Trauben nicht reif genug wurden – steht die Saar heute als eine der attraktivsten Weinbauregionen Deutschlands da. Und ist dabei in den Fokus aufmerksamer Weinliebhaber gerückt, die sich von der dortigen Aufbruchsstimmung anstecken lassen und das enorme Potenzial der Region für sich entdeckt haben. © Chris Marmann Einer der heißesten Kandidaten ist Stefan Müller aus Konz- Krettnach. Der 32-jährige sorgte erstmals 2017 für große Aufmerksamkeit, als der Gault&Millau ihn als „Entdeckung des Jahres 2018“ auszeichnete. Dabei existiert das Weingut erst in dritter Generation! Stefan Müller absolvierte eine Ausbildung als Weinbautechniker, so wie etwa auch Cornelius Dönnhoff. Er ist ein Pragmatiker und Handwerker, der intuitiv agiert. Er weiß, welch großartige und noch erschwingliche Lagen an der Saar und insbesondere im Konzer Becken zu finden sind: „Wo immer er kann, tauscht er außerdem flache Lagen gegen steile Parzellen aus.“ (Gault&Millau) Unserer Meinung nach herrscht momentan vielleicht nirgendwo ein derartiger Drive und eine solche Aufbruchsstimmung wie an der Saar. Der stille Nebenfluss der Mosel hat sich in den vergangenen Jahren zum echten Hotspot einer jungen Winzergeneration entwickelt. Kein Wunder, denn die Saar verkörpert als eine der kühlsten Regionen mit spätausreifenden Rieslingen, einen kühlen und präzisen, dabei im Alkohol niedrigen Stil, wie er auf der ganzen Welt geschätzt wird, allerdings nur in wenig anderen Weinregionen ähnlich vinifiziert werden kann. Und dann ist da der Schiefer, das in Kombination mit der Rebsorte Riesling perfekte Terroir, um die Lagenunterschiede und Kleinklimata perfekt herauszuarbeiten. Noch vor 15 bis 20 Jahren befand man sich hier an der geografischen und klimatischen Grenze des Weinbaus. Viele Winzer gaben ihren Beruf auf oder stellten auf Nebenerwerb um. Denn Regen, Feuchtigkeit und mangelnde Reife beeinträchtigten die Ernten, die erzielten Traubenpreise wogen die Arbeitskosten kaum auf. Diese Situation ermöglichte es Stefan, den Betrieb auf 10,5 Hektar aufzustocken. Heute besitzt er exzellente, überwiegend alte Reben in einigen der besten Lagen der Saar, wie etwa dem Krettnacher Euchariusberg und Niedermenniger Herrenberg. Zudem nennt er noch Parzellen im Krettnacher Altenberg und Niedermenniger Sonnenberg sein Eigen. Seine präzisen und höchst animierenden Rieslinge, die zudem extrem erschwinglich sind, haben uns neugierig gemacht – und nach der Verkostung des neuen Jahrgangs waren wir seinerzeit begeistert und Sie, liebe Kunden, haben Stefans Weine auch sofort ins Herz geschlossen! Zumindest konnten wir nach nur wenigen Monaten keine einzige Flasche mehr anbieten, denn Stefan war komplett ausverkauft! 5

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