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PINwand Nr 318

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Weinmailing Ausgabe Januar 2021 - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

SPANIEN RIOJA Palacios

SPANIEN RIOJA Palacios SONDERPREIS! 94 Punkte TIM ATKIN „LA MONTESA“, DOCA RIOJA TINTO 2017 (BIO) 92 Punkte: „Saftig und üppig, rund und sehr angenehm, wunderbar leicht zu trinken.“ – Luis Gutiérrez (Robert Parker’s Wine Advocate) SRI010317 „La Montesa”, tinto 2017 14% Vol. 19,86 €/l statt 14,90 € nur 11,90€ ES-ECO-035-RI Priorat-Ikone Álvaro Palacios rockt auch die Rioja! Ganz im Osten des Riojagebietes liegt Alfaro und gehört zu den wichtigsten Zentren der Rioja Baja – oder wie es jetzt genannt wird, der „Rioja Oriental“. Denn ganz so „baja“ (niedrig, flach) ist dieser Landstrich gar nicht: Der Monte Yerga überragt mit seinen 1.100 Metern Höhe Alfaro und seine Umgebung. Der Winzer Álvaro Palacios stammt aus dieser Gegend – und nachdem er sich im Priorat nicht weniger als Weltruhm erarbeitet hatte, kehrte er um die Jahrtausendwende zu seinen familiären Wurzeln zurück und übernahm das elterliche Weingut. Wer Palacios kennt, weiß: Er ließ dort keinen Stein auf dem andern. Ganz besonders hatte es ihm eine Lage angetan, die auf etwa 550 Metern Höhe am Monte Yerga zu finden ist. Der Blick in die Weite, auf Alfaro und das Ebro-Tal, ist schon ein Genuss für sich und die kalkhaltige Tonerde ist wie geschaffen für den Traubenanbau. Garnacha, Tempranillo, und Mazuelo sind die spanischen Klassiker, die hier perfekt gedeihen und dem „La Montesa“ seinen unverwechselbaren Charakter verleihen. Im Keller reift die Garnacha-betonte Cuvée (ab dem 2018er-Jahrgang dann zu 100 %) zwölf Monate lang in überwiegend französischen Barriques, davon 20 % neu. Die Nase des „La Montesa“ erinnert an Kirschen, Himbeere, Süßholz, Zwetschgenkerne, ein wenig Karamell. Mit zunehmender Luftzufuhr schwebt ein Hauch Rosmarin und Thymian aus dem Glas. Das alles macht schon ungeheuer Lust auf den ersten Schluck. Dieser offenbart einen ausgewogenen Wein mit samtweichen Tanninen, wieder Aromen von Kirsche, roten Beerenfrüchten sowie Pflaume und – das ist wirklich aufregend (und extrem anregend!) – eine regelrecht salzige Mineralität. Álvaro Palacios versteht es seiner Hochlage alles zu entlocken – was den Wein zu einem bleibenden Erlebnis macht! Ab sofort und mit Genuss bis leicht 2024+ 88 PINWAND °318 | Januar 2021

Palacios RIOJA SPANIEN „PROPIEDAD“ DOCA RIOJA, TINTO 2017 94 Punkte: „Ein super eleganter und seidiger Rioja mit delikater roter Frucht und Milchschokolade-Aromen, anstatt der Blaubeer- und Bitterschokolade so vieler moderner Weine von hier.“ – Suckling Rebenflüsterer Palacios: Auch in der Rioja macht er brillante Tropfen! SRI010417 „Propiedad“ DOCA Rioja, tinto 2017 14,5% Vol. 33,26 €/l 24,95 € Monte Yerga: der Berg ruft... Nicht wenige verorten den Winzer Álvaro Palacios ausschließlich im Priorat, wo er mit seinen Weinen L’Ermita, Les Aubaguetes oder Finca Dofí einen Kultstatus erlangte. Doch seine Heimat liegt in der östlichen Rioja und nachdem sein Vater verstarb, kehrte er um die Jahrtausendwende nach Alfaro zurück, um das elterliche Weingut, das 1945 gegründet wurde, ebenfalls zu einem Spitzengut zu formen. Und wenn der Berg ruft, ist Alvaro Palacios der erste, der genau hinhört: Denn am Monte Yerga, der Alfaro und seine Umgebung mit 1.100 Metern weit überragt, entdeckt der Vollblutwinzer eine Lage, die ihn sofort begeistert: Hier klammern sich mehr als 90 Jahre Garnacha-Reben in der Tiefe an den felsigen Grund, darüber ein Schicht kalkiger Tonerde mit vielen Kieseln – was für eine Chance für einen großen Wein! 94 Punkte LUIS GUTIÉRREZ Und Álvaro verwandelt die Steilvorlage der Natur souverän: Nach der Handernte in den frühen Morgenstunden, um die Aromen zu schonen, kommen die Reben auf den Selektionstisch – und alles, was nicht perfekt ist, muss leider draußen bleiben. Die Fermentation findet spontan in Eichenfässern statt. Der anschließende Ausbau erfolgt in großen 5.000-Liter-Fässern für 12 Monate. Der Ergebnis ist eine Entführung in diverse Aromenwelten, eine schöner als die andere: Zunächst ins Gehölz: Düfte von Walderdbeeren und Baumrinde zur Begrüßung. Dann in den Orient: Orangenschale und Mandeln und schließlich mit getrockneten Kräutern ins Mediterrane – was für ein Reichtum. Am Gaumen ist der Wein sehr geschmeidig, ausgesprochen balanciert und im Ausklang lässt er – wieder eine neue Welt – Blumen sprechen. Eine aufregende Mischung aus Fruchtsüße und Salz verbleibt auf der Zunge, die unglaublich animierend ist. „Verweilender, filigraner Nachhall, der einen wieder zum Glas zieht“, schreibt James Suckling wunderbar plastisch und vergibt, wie Parker auch 94 Punkte. Dieser Wein ist in seiner Preisklasse sehr weit vorne – oder vielleicht besser: sehr weit oben. Dieser Wein wird seinen Höhepunkt ca. 2023 erreichen und sich mindestens bis 2028 weiter entwickeln. 89

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