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PINwand Nr 318

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Weinmailing Ausgabe Januar 2021 - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

FRANKREICH RHÔNE

FRANKREICH RHÔNE Beaucastel Evergreen! In Subskription! COUDOULET DE BEAUCASTEL, ROUGE 2019 „Es besteht hier eine bildhübsche Verwandtschaft zum großen Wein von Beaucastel.“ – Familie Perrin FRS010619 Coudoulet de Beaucastel, rouge 2019 24,66 €/l 18,50 € FRS010619M Coudoulet de Beaucastel, rouge 2019 MAGNUM 24,66 €/l 37,00 € Wir lieben sie, die Geheimtipps, wie diesen Coudoulet de Beaucastel. Denn wenn man in die Herkunft dieses Weins eingeweiht ist, wird schnell klar, warum der „Kleine“ von Beaucastel jedes Jahr ein solch heiß begehrter Wein ist. Diese Cuvée aus Grenache, Mourvèdre, Syrah und Cinsault stammt von Reben außerhalb der Châteaneuf-du-Pape-Appellation, die allerdings direkt an ihrer nördlichen Grenze stehen – und übrigens nicht weit entfernt vom Weingutsgebäude. Hierbei handelt es sich im Prinzip, betrachtet man seine inneren Werte, um einen fantastischen, astreinen, wenn auch „verkappten“ Châteauneuf. Und das zum vergleichsweise deutlich günstigeren Preis! Nur die berühmte Autoroute du soleil trennt das exzellente steinige Terroir des „Coudoulet“ von dem des unmittelbar angrenzenden legendären „Chateauneuf“ von Beaucastel! Seit mehr als 30 Jahren bereits werden die Reben für den traditionell in Holzfudern ausgebauten „Coudoulet“ biodynamisch bewirtschaftet, die tief in den kalkhaltigen Böden wurzeln, die teppichartig mit den berühmten galets roulés, großen kieselförmigen Steinen, bedeckt sind. Auch 2019 werden die Perrins daher nicht müde, die Verwandtschaft zum großen Wein Beaucastels zu betonen. Frohnatur Mathieu Perrin bei der Jahrgangsverkostung in der traumhaft restaurierten ‚Domaine du Clos des Tourelles‘! Die Auslieferung dieses Weins ist vorgesehen ab Herbst 2021 Späterer Preis nach Subskription: 24,90€ für 0,75l und 49,00€ für Magnum des Jahrgangs dar, doch gibt dieser Weine einen genialen Ausblick auf den Wein Beaucastels und bereitet wesentlich früher Freude, während sich der Riese noch etwas finden muss. Etwas einfacher in Textur und Tiefe, verrät der „Coudoulet“ viel über den Jahrgang, von dem alle Rhône-Experten und Liebhaber sprechen. Denn 2019 ist ein weiteres warmes Jahr, hebt sich allerdings signifikant von beiden Vorgängern ab. Denn bei aller Trockenheit gab es gute Wasserreserven im Frühjahr, und später im Jahresverlauf intensive Niederschläge. Diese waren nur punktuell, doch versorgten sie besonders die älteren Reben mit Wasser, was sich wiederum in exzellentem Lesegut niederschlug, das, anders als 2018, nicht vom Mehltau befallen waren. Im Prinzip baugleich mit dem Châteauneuf-du-Pape des Hauses, verbringt der im Holzbottich vergorene Weine seinen Ausbau im großen Holz. Der 2019er- Jahrgang leuchtet violett und riecht genauso vital wie er aus dem Glas funkelt. Erdbeeren, Cassis, Garrigue: Eine typische Kombination, ein gewohnter Dreiklang, der uns in die bildhübsche Region versetzt. Ein Hauch frisch geriebener Pfeffer kitzelt regelrecht die Nase, am Gaumen ergeben die feinkörnigen aber präsenten Tannine eine schöne Textur, die mit ihrer scheinbar präzise gesteuerten Ungehobeltheit zum Charakter des Weins beiträgt, der da in voller Waldfrucht-Montur über den Gaumen brettert. 2019 ist einfach ungemein zugänglich, betont erneut den Charme der warmen Jahrgänge, ohne allerdings in (zumindest für uns ermüdender) Fruchtigkeit zu verweilen, die an Konfitüre erinnert. Das hier hat Frische und Saftigkeit, zeigt sich konzentriert statt schwer und ähnelt auch, ob des mineralischen Einschlags, in der Tat in den Grundzügen den großen Weinen Beaucastels. Kostet aber nur einen Bruchteil! Es gibt Phasen, da läuft der kleine „Coudoulet“ seinem großen Bruder, der allerdings (natürlich) deutlich mehr Potenzial besitzt, fast den Rang ab. Gerade jetzt, in der ersten Phase, steht er ihm wirklich sehr nahe und zeigt, dass hier der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen ist. Eben echter Rhône-Adel mit aristokratischer Anmutung und pures Understatement, was seine Klassifikation angeht. Zu genießen mit größtem Vergnügen ab sofort, Höhepunkt 2022 bis 2035 Natürlich stellen die Châteauneuf-du-Papes die Spitze 48 PINWAND °318 | Januar 2021

Beaucastel RHÔNE FRANKREICH Die Auslieferung dieses Weins ist vorgesehen ab Herbst 2021 Späterer Preis nach Subskription: 75,00€ „DOMAINE DU CLOS DES TOURELLES“, GIGONDAS ROUGE 2019 Alles ist hier auf einen echten Spitzenwein hin ausgerichtet FRS011819 Perrin „D. d. Clos des Tourelles”, Gigondas rouge 2019 69,33 €/l 52,00 € „Der Jahrgang 2019 ist von großer Finesse.“ – Familie Perrin Die im Besitz der Perrins befindliche Domaine du Clos des Tourelles muss man selbst erlebt haben. Sie befindet sich im absoluten Zentrum des überschaubaren aber idyllischen Gigondas, zu Fuße der malerischen Dentelles de Montmirailles. Die Familie erwarb vor einiger Zeit das Gebäude samt namensgebendem „Clos des Tourelles“. Wenn Sie einmal vor Ort sind, empfehlen wir Ihnen unbedingt einen Abend im nahegelegenen Restaurant „l’Oustalet“, das ebenfalls zum Familienbesitz gehört und dementsprechend über eine grandiose Weinkarte verfügt. Das komplett renoviert und kernsanierte Anwesen dient der Familie auch gelegentlich für Weingutspräsentationen und zur Unterbringung von Gästen. Der wahre Schatz aber sind natürlich die bis zu 100 Jahre alten Prä-Phylloxera- Grenache-Reben, die auf sandigen Böden in 300 Meter Höhe stehen. Die drei Hektar äußerst alter Grenache-Reben befinden sich im einzig noch existierenden „Clos“ Gigondas’. und alle Weinbergsarbeiten werden dementsprechend ausgerichtet. Weil sich dieses Terroir so sehr vom Châteauneuf-du-Pape absetzt, setzt Marc Perrin hier auf Stahltanks und Fudern. Das betont die Finesse dieser bildhübschen Lage, die im Jahrgang 2019 ungemein kernig daherkommt. Die Grenachefrucht liefert hier ein gewohntes Aromenbild von kandierten Orangenschalen, Hagebutten und Johannisbeeren. Der Eindruck ist süßlich, die Frucht kommt aber extrem nuanciert daher. Natürlich ist der Wein komplett trocken ausgebaut, besitzt aber einen ganz feinen Extrakt, der für enormen Charme sorgt. Die Aromen sind dicht gebündelt, die rote Frucht, wie sie für reifen Grenache so typisch ist, zieht sich bis zum Nachhall fort. Das ist ungemein intensiv und doch perfekt ausbalanciert. Im Kontext der Weine aus Gigondas darf man hier getrost von einer burgundischen Interpretation sprechen, denn die Grundzüge des Weins basieren klar auf herkunftsorientierter Arbeitsweise sowie der Betonung der Finesse und Balance der Frucht. Ein höchst eindrucksvoller Wein! Es ist ein offenes Geheimnis, dass hier einmal einer der absoluten Spitzenweine der Familie entstehen könnte Zu genießen ab Freigabe im Herbst 2021, Höhepunkt 2024 bis 2032 In Subskription! „L’ARGNÉE“, VIEILLES VIGNES GIGONDAS ROUGE 2019 Jahresproduktion: 1.500 Flaschen! – Prä-Phylloxera-Grenache-Reben FRS012119 Perrin „L’Argnée”, Vieilles Vignes Gigondas rouge 2019 69,33 €/l 52,00 € Prä-Phylloxera-Grenache-Reben! Als sélections parcellaires bezeichnet die Familie Perrin ihre allerfeinsten Weine, die nicht ins Beaucastel-Konzept passen, da sie – wie hier – aus anderen Appellationen stammen, aber einen ähnlichen Anspruch besitzen. Beim „L’Argnée“ handelt es sich um eine absolute Spielerei der Oberklasse, wurzelechte Grenache-Prä- Phylloxera-Reben. Da die Parzelle weniger als einen Hektar Rebfläche ausmacht, ist dieser Wein streng limitiert (die Jahresproduktion beträgt im Schnitt maximal 1.500 Flaschen!) und stets mit Auslieferung des Weins nach Subskription schon zugeteilt. Kein Wunder bei diesem Traumstoff, der zur Spitze Gigondas gezählt werden muss. Unterstützt wird die Grenache hier von einem kleinen Anteil Syrah, was für enorme Frische sorgt. Ein regelmäßiges Überschwallen bzw. unterstößeln des Tresterhuts sorgt für tiefe Extraktion und Aromenfülle. Der Ausbau efolgt in großen Fuder-Fässern, denn Barriques sind im Hause Perrin Die Auslieferung dieses Weins ist vorgesehen ab Herbst 2021 Späterer Preis nach Subskription: 75,00€ kein echtes Thema, hierfür besitzen die Grenache und Syrah-Trauben bereits ausreichend Konzentration und Kraft. 2019 duftet hier intensiv und konzentriert nach schwarzen Früchten. Schwarzkirschen, Zwetschgen und schwarze Trüffel strömen hier aus dem Glas. Das ist wunderbar tiefgründig und grenzt sich nochmals in seiner Geradlinigkeit und dunklen Art vom „Clos des Tourelles“ ab. Grazie und feinste Balance sind die Insignien dieses komplexen Gigondas, der durch die Zugabe von Syrah eine ganz andere Aromatik zutage treten lässt (mehr Eisen, mehr Cassis), als es rebsortenreiner Grenache könnte, der oft deutlich süßlicher und von roter Frucht geprägt ist. Hier kann man durchaus eine gewisse kühle Note feststellen, wohl auch, weil dieser Wein auf neues Holz verzichtet, was uns ungemein zusagt! Zu genießen ab Freigabe im Herbst 2021, Höhepunkt 2024 bis 2035+ 49

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