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PINwand Nr 317

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FRANKREICH LOIRE

FRANKREICH LOIRE Belargus „ROUÈRES“, ANJOU BLANC 2018 „Großes Reifepotenzial“ – Decanter FLO080418 „Rouères”, Anjou blanc 2018 14% Vol. 79,86 €/l 59,90 € „Emotionale Frische im Abgang, großes Lagerpotenzial.“ – Anthocyanes „Rouères‘“ umfasst ein ganz besonderes Terroir: In der 2,96 Hektar großen Lage mit süd-östlicher Exposition in Rochefort-sur-Loire finden sich sogenannte Puddingsteine – abgerundete Kieselsteine und Schotter durchziehen die Lage hier als Konglomerat. Wir befinden uns hier schon an den Ausläufern des Quartsde-Chaume. Da der Wein trocken ausgebaut wird, die Region sich traditionellerweise aber den Süßweinen verschrieben hat, wird der vermeintliche Quarts-de- Chaume als Anjou deklariert. Es ist der wohl kraftvollste und exotischste Chenin der Domaine Belargus. Asiatische Gewürze, Safran-Birnen und Orangenschalen vermischen sich hier im hefigen Bouquet des Weins. Genauso kraftvoll und seidig zeigt er sich dann am Gaumen, vereint in seiner runden Art überraschende Frische und einen fast schon ätherischen Nachhall. Das Wechselspiel aus Üppigkeit und fraîcheur ist hier atemberaubend. Ein Wein, dem man wohl am ehesten einen Grand-Cru-Status zusprechen würde, der mit einer inspirierend vielschichtigen und satten Textur beeindruckt, allerdings auch für die lange Strecke ausgelegt ist. Einer der ganz großen Weine der Loire, die das Potenzial der Appellation für trockenen Chenin beweisen. Er zeigt von den trockenen Lagenweinen aktuell wohl am meisten Charme. „Rouères“ zeigt sich charmant und offen. Höhepunkt wohl ab 2021 bis 2030. „QUARTS“, ANJOU BLANC 2018 Grandiose Parzelle im Herzen der Quarts-de-Chaume-Appellation FLO080518 „Quarts”, Anjou blanc 2018 14% Vol. 79,86 €/l 59,90 € 95 Punkte REVUE DU VIN DE FRANCE Der Cru „Quarts“ ist Namensgeber für die legendäre Appellation Quarts-de-Chaume. Sie befindet sich südlich von Savennières, am rive droite der Loire. Die nur 45 Hektar umfassende Appellation genießt einen legendären Ruf, der sich auf die edelsüßen Weinen aus der Chenin-Blanc-Traube gründet. In den letzten Jahren sind es aber vor allem die trockenen Weine, die hier für Furore sorgen. Ivan Massonnat und Jo Pithon haben sich auf die Fahnen geschrieben, dem Kult-Terroir auch internationale Anerkennung zu verleihen. Denn trotz höchster Wertschätzung, ist es nur ein kleiner Kreis von Kennern und Süßweinliebhabern, der sich (bisher) dieser Appellation widmet. Die 3,08 Hektar große Lage besticht durch pure Schieferböden, die mit einer Lehmauflage durchzogen sind. Das Ergebnis ist ein ungemein reichhaltiger und texturierter Wein, der allerdings zu schweben scheint. Er duftet nach Spearmint, Quitten und gelben Pflaumen, die zart vom Holz- und Hefeausbau abgerundet werden. Am Gaumen zeigt er sich von einer vertikalen Anziehung, gleitet wie an der Schnur gezogen vom Gaumen und hallt dann mit Anis und Minze nach. Das ist enorm frisch, verspielt, aber auch großen Respekt einflößend. Ein wahrer Gänsehautwein und einer der ganz großen trockenen Chenin der Loire. Der DECANTER beschreibt eine ähnliche Wahrnehmung: „Das Besondere an diesem grandiosen Wein ist, wie sich seine Dichte in ein Gefühl lebendiger Vertikalität verwandelt.“ Ja, es ist genau dieses Gefühl des Abhebens, das der Wein im Nachhall hinterlässt. Als ob sich ein Riese am Gaumen niederlegt und dann mit enormer Dynamik in den Himmel hinaufbefördert. Schwer in Worte zu fassen – aber unvergesslich! 70 PINWAND N°317 | Dezember 2020 Ein ganz großer Wein. Höhepunkt wohl ab 2024 bis 2035+

Belargus LOIRE FRANKREICH 17/20 Punkten LE POINT 94 Punkte DECANTER 94 Punkte ANTHOCYANES „RUCHÈRES“, MONOPOLE SAVENNIÈRES BLANC 2018 „Dieser Wein besitzt eine bemerkenswerte Frische, auch eine gewisse Salzigkeit und ein leichtes Tanningefühl. Ein Savennières von kristalliner Klarheit.“ – Decanter FLO080218 „Ruchères”, Monopole Savennières blanc 2018 13% Vol. 123,86 €/l 92,90 € Monopollage mit legendären Nachbarn Das 0,4 Hektar große „Clos des Ruchères“ zählt sicherlich zu den Perlen im eindrucksvollen Lagenportfolio der Domaine Belargus. Wir befinden uns hier in Savennières, der für viele besten Herkunft für großen trockenen Chenin Blanc von der Loire. Die Lage ist im Alleinbesitz von Ivan Massonnat, die Nachbarschaft legendär. Es grenzt unmittelbar an die Top-Terroirs an, das „La Roche aux Moines“ und den „Coulée de Serrant“, die Nicolas Joly, der Papst der Biodynamie, zu Weltruhm führte. Es handelt sich bei beiden um Grand Crus, denen sogar eine eigene Appellation verliehen wurde. In dem von der Academie Du Vin de France herausgegebenen „Grand Atlas de Vignobles de France“ wird dieser spezielle Ort in höchsten Tönen gelobt: „Aufgrund der außergewöhnlichen Qualität seiner Weißweine stellen die vertrauten und historischen Weinberge von Savennières zweifellos den ,Grand Cru‘ der Weinberge der Loire dar. Sie befinden sich an einem bemerkenswerten Weinanbauort, an dem die Rebsorte Chenin auf diesem einzigartigen Terroir eine beispiellose Perfektion erreicht, zarte, trockene wie halbtrockene Weißweine hervorzubringen, die stets ein langes Alterungspotenzial aufweisen.“ Doch ganz so einfach entstehen hier keine großen Weine. Die Feuchtigkeit erlaubt legendäre Süßweine aus botrytisierten Trauben, erfordert aber höchstes Winzergeschick für die Produktion trockener Weine. Auf terrassierten Schieferlagen mit Lehm-und Tonauflage wachsen hier die Trauben für den einzigartigen Wein. Er duftet subtil nach Zitrusfrüchten, grünen Haselnüssen und wird fein vom Holz umrahmt. Das ist ein Wein in einem noch extrem jugendlichen Stadium, ein Langstreckenläufer, dessen schonender Ausbau ihm Potenzial für mindestens zwei Jahrzehnte beschert. Gelbe Pflaumen tauchen auf, auch etwas Salzzitronen und Bienenwachs, die Textur am Gaumen ist satt, das Mundgefühl feinkörnig, besitzt eine hauchfeine Phenolik, die den Wein leitet und Tiefe gibt (zwei Jahre Fassausbau!). Und dann ist da diese ungemein charmante flintige Note, die im Wein mitschwingt. Gleich im ersten Jahrgang, ist Ivan, Jo und Kellermeister Adrien Moreau ein genialer Wein gelungen, der uns regelrecht sprachlos macht! Ein großer Wein, der seine Zeit fordert. Höhepunkt wohl ab 2024 bis 2038+. 71

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