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PINwand Nr. 313

Weinmailing Ausgabe September - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

SPANIEN BIERZO Ortega

SPANIEN BIERZO Ortega „QUITE”, TINTO 2018 Der geniale Nachfolger des „Must Buy” aus dem großen VINUM-Test „Die besten Weine des Bierzo!” SBI020218 „Quite”, tinto 2018 13% Vol. 18,53 €/l 13,90 € 93 Punkte GUTIÉRREZ (PARKER) Quite: Die perfekte Interpretation der Mencía-Traube! Ein Traum von 80 jährigen Reben, gewachsen auf über 500m Höhe, ein schlichtweg sensationeller Rotwein aus dem Bierzo. Mit ihren rund 4.000 Hektar umfasst die DO Bierzo, im Nordwesten Spaniens gelegen, ein mehr als überschaubares Gebiet. Es ist lediglich rund doppelt so groß wie beispielsweise das Jura, das kleinste Anbaugebiet Frankreichs. Die Böden in den Höhenlagen sind karg und kalkhaltig, prädestiniert für die Rebsorte Mencía, die feinwürzige und rotfruchtige Weine ergibt, die uns in ihrer Präzision immer an den Blaufränkisch aus dem Burgenland erinnern. Hier hat Verónica Ortega ihre Heimat. Und die kecke Spanierin weiß genau, was sie will. Mit ihren präzisen und finessereichen Weinen überzeugte sie Spaniens wichtigsten Kritiker Luis Gutiérrez (Parker), der vergangenes Jahr nach seinem langersehnten Besuch völlig aus dem Häuschen war und Spitzenwertungen bis zu 95 Punkten vergab. Selbst der Feinschmecker nominierte sie zur Newcomerin des Jahres, nachdem Jens Priewe die fantastischen Weine aus dem Nordwesten Spaniens entdeckte. Und nun, ganz taufrisch, entdeckt die Vinum Veronicas Kollektion und hat, vom Einstiegsbereich bis zur Spitze, nur einen Namen als „Abräumer“ auf der Siegerliste: Verónica Ortega. Den selbstbewussten Einstieg liefert Verónica mit ihrem ‚Quite‘. Er stammt von den sandigeren Böden, deren Reben eine kürzere Ausbauzeit genießen. Dies ergibt einen der schönsten saftigen Rotweine, die wir kennen. Geprägt von schlankem Körper und kühler Frucht, wie sie in Spanien nur die Mencía-Traube hervorbringt. Der Jahrgang 2018 begeistert uns mit seiner unglaublich tiefen und würzigen Aromatik. Aus dem Glas steigt ein Rotwein mit betörend brombeeriger Frucht, frisch geschrotetem Belem-Pfeffer, auch etwas Dörrfleisch und getrocknetem Anis. Dabei schlägt der Wein trotzdem eher leise Töne an. Wie schön spanischer Rotwein sein kann, der frei von würzigem Neuholz ist, zeigt Verónica mit diesem Wein. Hier kann sich die saftige Frucht entfalten, die von Lakritz, Maulbeeren und Hagebutten begleitet wird. Beeindruckend ist vor allem das feinkörnige Tannin und das betonte Frucht-Säure-Spiel. Ihr Quite ist ein Schmeichler der Sinne mit beeindruckender cremiger, seidener Konzentration und genauso beeindruckender Frische am Gaumen. Es ist, als hätte Verónica das Geheimnis der „Leichtbauweise“ entdeckt. Werte Kunden: 2018 ist der sechste Jahrgang, den wir Ihnen bei Pinard de Picard anbieten. Seitdem kannte Verónica nur einen Weg: Steil nach oben. Kein Wein veranschaulicht die Faszination besser als ihr herrlicher Einstiegs-Hit, der Quite. Wunderbarer Essensbegleiter; zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2021 bis nach 2025. 16 PINwand313 | September 2020

Ortega BIERZO SPANIEN 93 Punkte GUTIÉRREZ (PARKER) KINKI 2019 Verónica Ortegas Bierzo-„Federleichter“ jetzt einfach noch schöner: „Kinki“ – oder die unbeschwerte Leichtigkeit des Weins SBI020619 Kinki 2019 11,5% Vol. 29,20 €/l 21,90 € Gleich vorweg: „Kinki“ entspricht, entgegen aller anderslautenden Gerüchte, im Spanischen nicht dem englischen „kinky“. Der Name von Verónica Ortegas leichtfüßigem, extrem schlankem Mencía (mit etwa 25-prozentigem Anteil weißer Rebsorten – hauptsächlich Palomino, Godello und Doña Blanca) verweist auf einen aus diversen Gründen zurückhaltenden Außenseiter mit (sagen wir einmal) eher anarchisch kanalisierter Energie. Was die Sachlage durchaus trifft, sogar ganz programmatisch ist – auf jeden Fall in Sachen Energie und was die Lage „im wilden Außen“ angeht erst recht! Die Trauben für den „Kinki“ stammen von stark schieferhaltigen Böden in 750 Meter Höhe rund um Cobrana (nordöstlich von Ponferrada), werden für den Wein – grappes entiéres – in einem offenen Eichenholzbottich mit 5000-Liter Fassungsvermögen vergoren, der Wein reift dann acht Monate lang in gebrauchten Barrique- und 800-Liter-Tonamphoren (in letzteren ähnlich wie im Jura eine ganze Zeit lang ‚sous voile‘). Bei aller jugendlichen, fast „elektrischen“ Spannung, Nervosität (im absolut positiven Sinn!) und wunderbarer Wildheit, besitzt der „Kinki“ eine beeindruckende aromatische und strukturelle Tiefe bzw. Tiefenschärfe, die gerade einmal 11,5 Volumenprozent Alkohol unterstreichen das sogar: Im Duft strahlend helle Sauerkirschfrucht, im Kern süße Beeren von fast ätherisch-frischer Fruchtigkeit, ein Hauch Minze (zartgrün, dann leicht balsamisch-rauchig), am Gaumen dann die mehrdimensionale, weit aufgefächerte „Übernahme“ des Spektakels, mehr Frucht (wieder Kirsche, wieder Beeren), mehr Säure (herrlich präzise), ein energetischer feinkörniger Grip und eine absolut inspirierende, extrem trinkanimierende Salzigkeit. Wir sind komplett überzeugt: „Kinki“ ist das neue sexy! Und wir wollen mehr davon, 3500 Flaschen für die ganze Welt sind einfach zu wenig … Ab sofort und jetzt gleich, am Besten gekühlt (von 12 bis 16 °C ist alles möglich), gerne auch in einem größeren Glas. Problemlos bis 2025+ 17

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