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PINwand Nr 309

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Weinmailing Ausgabe Mai - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

DEUTSCHLAND NAHE

DEUTSCHLAND NAHE Dönnhoff HÖLLENPFAD IM MÜHLENBERG, RIESLING TROCKEN GROSSES GEWÄCHS 2019 Im dritten Jahrgang mit Punktlandung: Grandios! In Subskription. Lieferung ab September 2020 DNA024719 Höllenpfad Höllenpfad im Mühlenberg, im Mühlenberg, Riesling Riesling trocken trocken Großes GG Gewächs 2019 2019 52,66 €/l 39,50 € DNA024719M Höllenpfad im Mühlenberg, Riesling trocken GG 2019 Mag. 59,33 €/l 89,00 € Satte sechs (!) Große Gewächse im exzellenten Lagenportfolio des Betriebs aus Oberhausen haben wir seit 2017 zu verzeichnen. Eines dieser neuen Großen Gewächse ist der Höllenpfad im Mühlenberg – ein kommender Superstar! Wir erinnern uns noch daran, wie Cornelius und Helmut darüber berichteten, wie sie im damals um einen besonderen Tank schlichen, ja diesen gar als Referenzwein des Jahrgangs betrachteten. Die Rede war vom neuen Großen Gewächs aus dem Höllenpfad (der Geheimtipp von Sascha Speicher unter den Dönnhoff-GGs!). Es handelt sich um ein Gewann in der 4 Hektar umfassenden GG-Lage Höllenpfad mit der Bezeichnung „Im Mühlenberg“. Es liegt mittig im Höllenpfad und wurde bereits seit einiger Zeit von den Dönnhoffs so kultiviert, dass es nun eines Großen Gewächses würdig ist. Denn im Weingut Dönnhoff ticken die Uhren langsamer, Helmut selbst sagt „Wir produzieren keine Maschinen und Schrauben“, und so wollten sich die beiden erst mal mit dem neuen Gewann vertraut machen, es verstehen. 2017 war es dann endlich soweit und mit einem grandiosen Riesling haben uns die beiden sofort mit ihrem Enthusiasmus angesteckt. 2018 folgten dann sensationelle 99 Punkte im Gault & Millau („Die Essenz des trockenen Nahe-Rieslings!“). Alle guten Dinge sind bekanntlich drei. Und so verzeichnet Cornelius mit seinem aktuellen Jahrgang den unserer Auffassung nach bisherigen Höhepunkt. Das liegt schlichtweg am Potenzial des einzigartigen Jahrgangs 2019. Denn dieser vereint bei aller Kraft und Reife eine Frische, die wir bisher sonst nur aus deutlich kühleren Jahren kennen. Die ältesten Reben, die in den 60er- und 70er-Jahren gepflanzt wurden, waren das ganze Jahr über bestens versorgt und erbrachten exzellente ausgereifte Rieslingträubchen in Bilderbuchqualität! Der Riesling duftet wild und ungestüm nach frischem Hopfen, Birnen von Streuobstwiesen und ein wenig Hefe durch den Ausbau bedingt. Am Gaumen zieht sich diese subtile Würze und Salzigkeit durch, der Wein besticht durch eine knochentrockene Stilistik und hat dennoch eine feinschmelzige Substanz, die von der Reife des Traubenmaterials herrührt. Hier müssen wir Cornelius Errungenschaften nochmals betont hervorheben. Denn er verstand es, allen Großen Gewächsen in den letzten Jahren nochmals eine nachhaltigere Präzision zu verleihen, indem er sie noch trockener ausbaute. Das sagt nicht nur uns persönlich zu, sondern trifft unserer Erfahrung nach auf breite Anerkennung bei jahrelangen Liebhabern der dönnhoffschen Gewächse. Damit positioniert sich der „Höllenpfad im Mühlenberg“ zu Recht unter den Top Gewächsen der Nahe! Unsere unbedingte Empfehlung und must-have im 19er Jahrgang! 54 PINwand N° 308 | Mai 2020

Dönnhoff NAHE DEUTSCHLAND FELSENBERG „FELSENTÜRMCHEN” RIESLING TROCKEN GROSSES GEWÄCHS 2019 Der pure vulkanischer Verwitterungsboden In Subskription. Lieferung ab September 2020 DNA021619 Felsenberg Felsenberg „Felsentürmchen” „Felsentürmchen” Riesling Riesling trocken trocken Großes GG Gewächs 2019 2019 52,66 €/l 39,50 € DNA021619M Felsenberg „Felsentürmchen” Riesling trocken GG 2019 Mag. 59,33 €/l 89,00 € Der Felsenberg müsste eigentlich viel passender als Felsenwand bezeichnet werden. Denn genau dieser Eindruck entsteht, wenn man vor der imposanten Schlossböckelheimer Steillage mit bis zu 60% Steigung steht. Wir nähern uns geographisch dem Weingut. Die Faustregel bei Dönnhoffs bedeutet, je näher zum Weingut gelegen, desto kühler die Rieslinge. Nicht nur das Etikett ziert ein Felsentürmchen. Es befindet sich tatsächlich genau so idyllisch in der Lage und bildet gar das Herzstück. Hier liest Cornelius die mineralischsten und besten Trauben für sein Großes Gewächs. Was bei der Winzerdynastie Dönnhoff aus der Flasche fließt, ist natürlich nicht einfach nur der Geschmack der Heimat, sondern Dönnhoffs Vision davon. So wie erst die vollendete Kunstfertigkeit des Malers es ermöglicht, das Bild einer Landschaft zu erschaffen, das natürlich aussieht und nicht gemalt. Um die Vision präzise umzusetzen, wird bei den Dönnhoffs jede Parzelle einzeln ausgebaut. Dabei ist Intuition gefragt. „Man kann Weine machen nicht aus einem Buch lernen, man braucht Bauchgefühl, ein Gefühl für die Landschaft, ein Gefühl für jedes einzelne Stückchen Erde, das im Verlaufe weniger Meter so unterschiedlich sein kann wie im Burgund“, sagt Cornelius aus tiefer Überzeugung. „Man muss spüren, was man einem Weinberg zutrauen kann.“ Und das Felsentürmchen spürt jahraus, jahrein dieses absolute Vertrauen. Es ist ein wahres Schmuckstück der Nahe. Cornelius weiß genau: „Wenn die Trauben nach Hause kommen, dann haben wir nach einer strengen Selektion der Träubchen 100% der Qualität. Dann ist es die Kunst, diese 100% im Keller zu bewahren“. Der steile Hang aus Porphyr, Melaphyr und Vulkanverwitterungsgestein bietet ein ganz anderes Terroir, als wir es im Dellchen und der Hermannshöhle haben. Es gibt nur eine dünne Auflage, die sehr steinig ist, danach knarzt und staubt das Gestein. Dementsprechend duftet es aus dem Glas. Eine Würzigkeit verbindet sich hier mit etwas Sesam, einem Hauch Birne und gelbem Apfel. Die Frucht ist milde, eher im Hintergrund. Am Gaumen zeigt sich der Felsenberg rund aber doch steinig in der Aromatik. Der immer bewusst trockenere Ausbau, den Cornelius im Weingut Dönnhoff in den letzten Jahren eingeleitet hat, bringt die Lage nochmals mehr auf Spur, bringt einen präziseren Riesling hervor. Dabei bleibt der Riesling wunderbar poliert und seidig am Gaumen, so wie wir es vom Weingut gewohnt sind. Das ist eine ganz andere Interpretation als beispielsweise Tim Fröhlichs Felsenberg, der immer deutlicher von Reduktion und bewusst kantiger Textur geprägt ist. „Der Felsenberg ist ein Spiegel der Landschaft und hat die Attribute im Wein, die ich selber suche. Wein, wie ich ihn gerne trinke!“ Werte Kunden, besser kann man eine Weinbeschreibung nicht abschließen. Der Felsenberg ist dem Ideal der dönnhoffschen Stilistik, so wie Cornelius sie herausarbeiten will, extrem nahe! ©Johannes Grau 55

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