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Weinmagazin Ausgabe April - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2019

FRANKREICH BURGUND

FRANKREICH BURGUND Domaine Jacques-Frédéric Mugnier Domaine Jacques-Frédéric Mugnier BURGUND 2016: Eine Lehrstunde Burgunds Der Winzermagier aus Chambolle-Musigny vinifiziert Pinot Noir voller Eleganz und Filigranität. In seinen „roten Rieslingen“ begegnen sich sinnliche Finesse und feinste Mineralität! Frédéric Mugnier vinifiziert unvergleichliche, traumhafte Pinot Noir mit einer Präzision und Feinheit wie kaum ein zweiter im Burgund. Für Kenner und Liebhaber ist daher unstrittig, dass Pinot Noir zwar anders, aber niemals besser schmecken kann als Mugniers ungemein elegante und sinnliche Burgunder-Pretiosen. Sie definieren mit ihrer einzigartigen Finesse und Filigranität einen Pol von Weltklasseweinen. Für viele Burgunderliebhaber ist ein perfekter Grand Cru Musigny der Superlativ eines Pinot Noirs. Es ist das Nonplusultra, und sogar die besten und selbstbewussten Winzer aus Vosne-Romanée geben gerne zu, dass sie davon träumen, auch eine Parzelle im Musigny zu besitzen. Denn über den Charme und die Finesse von Chambolle-Musigny reicht wenig hinaus und viele Liebhaber der Region halten diese Appellation für das Ideal Burgunds. Frédéric Mugnier besitzt hier einige der schönsten Parzellen. Neben dem raren Musigny, der mittlerweile erst mit einigen Jahren Flaschenlagerung herausgegeben wird, ist eine seiner Paradelagen der 1er Cru „Les Amoureuses“, definitiv mit dem „Clos St. Jacques“ in Gevrey-Chambertin eine der Lagen, die glasklar inoffiziellen Grand-Cru-Status besitzen. Der 1er Cru „Les Fuées“ ist insbesondere durch Mugnier bekannt geworden und durch seinen höheren Lehmanteil ein fleischiger Pinot Noir, mit dem erotisch-lasziven Einschlags eines Chambolle-Musigny. Sein Bonnes-Mares, von dem er nur eine 0,36 ha kleine Parzelle besitzt, ist der wohl kräftigste Wein im Lagenportfolio und ergibt einen wahren vin de garde, dessen mineralische Kraft sich oft erst mit der Reife entfaltet. Im Zentrum steht aber ein ganz anderer Wein. Er stammt aus Nuits-St.-Georges und der gesamte Weinberg, der sich im alleinigen Besitz der Domaine Mugnier befindet, wird von einer Mauer umzingelt, der 1er Cru „Clos de la 42 PINwand297 | April 2019

BURGUND FRANKREICH Maréchale“, um den sich so viele Geschichten ranken. Ihn hat Mugnier nach über 50-jähriger Verpachtung an den Négociant Faiveley wieder zurückerobert und vinifiziert daraus einen dunkelwürzigen Pinot, der aber für Nuits-St.-Georges einen extrem femininen und finessenreichen Einschlag hat, wie dies keinem anderen Erzeuger hier mit seinen Weinen gelingt. Mugniers Gewächse zu genießen bedeutet stets: Geigen spielen auf und feinsinnig, filigran brillieren seine unvergleichlichen Pinot-Noir-Weine im Glas! In ihrer Jugend muss man ihnen aufmerksam zuhören. Doch mit ein wenig Reife auf der Flasche enthüllen sie ihre wahre Pracht und werden zu seidigen, schwebend-transparenten Wesen, die jeden bezaubern in ihrer majestätischen Schönheit, ihrer eleganten Tiefgründigkeit und funkelnden Komplexität. Kategorie persönliche Lieblingsweine! FBU050116 FBU050116 Nuits St. Georges Nuits St. 1er Georges Cru „Clos 1er Cru de la „Clos Maréchale”, de la Maréchale”, rouge 2016 rouge 2016 14% Vol. 140,00 €/l 105,00 € Einer der großen Weine Burgunds aus Monopollage Frédéric Mugniers ‚Clos de la Maréchale’, ein komplett von einer Mauer umgebener Weinberg, ist an der äußersten, nach Beaune ausgerichteten Seite von Nuits-St.-Georges gelegen. Die dort unter den Händen des Magiers Mugnier vinifizierten Weine gehören zu den zartesten, femininsten und elegantesten Gewächsen dieser weltberühmten Appellation, ob ihrer faszinierenden Feinheit allerorten gerühmt und weltweit für Furore sorgend. Denn tendenziell zeigen sich die Weine aus Nuits-St-Georges im Vergleich zu ihren Geschwistern aus Chambolle-Musigny stets eher etwas kräftiger, dunkler und auch ein wenig kerniger. Es sind Weine, die aromatisch dem würzigen und erdigen Vosne-Romanée näherliegen. Doch Frédéric Mugnier erkannte die Einzigartigkeit dieses außergewöhnlichen Weinbergs, der sich über 50 Jahre in Pacht der Domaine Faiveley befand. 2004 lief dieser Vertrag aus und Mugnier ergriff die einmalige Gelegenheit beim Schopfe: über Nacht vergrößerte sich der 4ha winzige Betrieb zum heutigen 14ha-Weingut. Und Mugnier investierte, baute einen neuen Keller unter dem Château und engagierte ambitionierte Angestellte. Mit diesem genialen strategischen Schritt eröffnete sich ihm zudem die Möglichkeit, sich voll und ganz auf das Weingut konzentrieren zu können. Denn bis zu Beginn der 2000er Jahre war ‚Frédy’ als Pilot unterwegs, flog in einer Fokker dreimal wöchentlich für eine französische Fluggesellschaft durch die Weltgeschichte. Nur den Rest der Woche kümmerte er sich um seine wahre Leidenschaft, den Wein. Seitdem haben sich die schon zuvor weltberühmten, aber leider nur in kleinsten Mengen verfügbaren Weine qualitativ nochmals in eine ganz eigene Liga entwickelt, die unvergleichlich scheint. Kein Wunder, denn, so schätzt Frédéric, es ist der Arbeitsaufwand, der in die intensive Weinbergsarbeit gesteckt wird, seit jenem Schritt um 300% gestiegen. Und dies hat sich ausgezahlt. Denn es gibt heute wohl keinen Nuits-St.-Georges mit mehr Finesse, vibrierender Energie und spielerischer Eleganz! 2016 wird ewig als Jahrgang mit homöopathischen Mengen eingehen. Spätfröste Ende April dezimierten vielerorts die Ernte, sodass die ohnehin in Kleinstparzellen verfügbaren Weine teilweise gar nicht gefüllt wurden oder enorme Mengeneinbußen hatten. Jacques Frédéric Mugnier hat nur eine halbe Ernte eingefahren und seit langem in Chambolle-Musigny gar nicht alle Weine einzeln gefüllt. Auch beim Clos de la Maréchale gibt es Mengeneinbußen. 2015 galt allgemein als außergewöhnlicher Jahrgang. Aubert de Villaine von der weltberühmten Domaine de la Romanée-Conti, der wahrlich ein Mann bedachter Worte ist, hat gar keinen solch einzigartigen Jahrgang wie 2015 in seiner Gutshistorie erlebt und bezeichnet ihn als Highlight seiner Karriere! Uns persönlich erinnern viele der 2015er Pinot Noirs an die großen Weine aus 2005, die sich erst heute allmählich öffnen und wo selbst zahlreiche Village-Weine nach über 10 Jahren der Flaschenreife noch jugendlich und voller Kraft wirken. Für unseren eigenen Geschmack bei Burgundern, denn wir suchen hier vor allem die Frische, Präzision und Eleganz, scheint 2016 nach unseren Weingutsbesuchen der klassischere Jahrgang zu sein. So etwas wie 2015 hat man noch nicht wirklich gesehen. Die 2015er Rotweine sind fleischig, kraftvoll und gut strukturiert und gleichzeitig enorm hedonistisch, besonders im Einstiegsbereich, wodurch sie sich von den in der Jugend abweisenden 2005ern massiv unterscheiden. Nur bei Frédéric Mugnier funktionierte die für uns durchs Verkosten erstellte Formel, dass 2016 mehr Eleganz und Frische bei kühler Frucht ausstrahlt und 2015 kernige, saftig-reife Pinots ergibt, nicht. Es war fast wie umgekehrt! Und Frédéric Mugnier beschreibt tatsächlich 2015 ebenfalls als zwar kräftigeren Jahrgang, sieht aber seine 2016er mehr von Charme, Rundheit und süßlich-reifer Frucht geprägt. Und so lieferte Frédéric Mugnier uns eine Lehrstunde Burgunds. Wir haben uns um so mehr gefreut, dass Parkers Burgundverkoster William Kelley dies ebenfalls in seinem Bericht erwähnte und über Mugniers 2016er schreibt: „Dieser Jahrgang ist atypisch reichhaltig und konzentriert.” Doch Frédéric erläuterte uns, dass dies für ihn tat. 43

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