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PINwand N° 296

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Weinmagazin für Weinfreunde - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2019

DEUTSCHLAND MOSEL

DEUTSCHLAND MOSEL Weingut Markus Molitor Weingut Markus Molitor BERNKASTEL-WEHLEN Teil 2 unserer Jahrgangspräsentation 10 PINwand 296 | März 2019

Weingut Markus Molitor MOSEL DEUTSCHLAND © Ralf Ziegler „Man muss die Tatsache hervorheben, dass 2017 einige hervorragende Weine mit großer Rassigkeit und Finesse hervorbrachte.“ – Mosel Fine Wines Neues von unserem Fünf-Trauben-Weingut von der Mosel : „Markus Molitor ist ein Furchtloser, ein Workaholic, ein ewig Getriebener. Seine Weine strahlen die Persönlichkeit ihres Machers mit jeder Faser aus: energisch, gestanden, kompromisslos, dabei aber auch von einer großen Feinheit, Sensibilität und Harmonie. Wie kein zweiter an der Mosel spielt Molitor die Klaviatur der Rebsorten, Stile und Lagen.“ – Gault & Millau Es ist noch nicht lange her, dass wir Ihnen die ersten Weine aus dem Hause Markus Molitor vorgestellt haben. Und nun folgt die zweite Partie der wunderbaren 2017er-Kollektion. Diesmal mit dem Fokus auf die feinherben und fruchtsüßen Prädikate. Bei unserer Jahrgangsverkostung von über 60 Weinen genossen wir über einen halben Tag die Vielfalt des Lagenmagiers Markus Molitor, der wie kein anderer Winzer an der Mosel, ja nicht mal weltweit, eine Bandbreite an Weinen einzufangen weiß, die beeindruckend ist. Molitor ist der Feingeist der Mosel, der mit der Lupe durch die Weinberge zu gehen scheint und jeden Rebstock fühlt, dabei weiß, welch Prädikat und Ausbau die Trauben am Stock benötigen, um bestmöglich aufzublühen. Eine jede Füllung bildet dabei nur ein winziges Mosaikstück, das am Ende seines Schaffens jedes Jahrgangs ein großes Ganzes und enorm vielschichtiges, faszinierendes Bild ergibt. Daher wird er auch zu Recht von der Vinum als „Meister der selektiven Lese“ bezeichnet. Besonders verblüfft sind wir ob der Homogenität und der Qualitätsdichte, vom Basiswein bis hin zu den raren Spezialitäten begeistern die Weine mit ihrer Reintönigkeit und Intensität, insbesondere die trockenen (weiße Kapseln) und feinfruchtigen (grüne Kapseln) Rieslinge sind phänomenal, wobei der Jahrgang 2017 uns aber auch besonders viele edelsüße Weine (Goldkapsel) der Extraklasse bescherte und wir trotz aller Vielfalt auf kaum einen Wein verzichten konnten. Wir haben uns ausführlich durch die Kollektion verkostet und unsere Favoriten der 17er Kollektion für Sie ausgewählt. Auch dieses Jahr gilt: Unbedingt vor Erscheinen der wohl hohen Parker-Bewertungen eindecken, denn danach sind die feinsten Weine oft schon über Nacht ausverkauft. DMO060517 Molitor, Haus Klosterberg, Haus Klosterberg, Riesling Riesling 2017 (trocken, weiße Kapsel) 2017 12% Vol. 13,20 €/l 9,90 € Molitors Basis-Riesling – Trinkvergnügen inklusive Markus Molitors Riesling Haus Klosterberg ist ein Wein, der die Kehle hinunterrinnt wie nichts. Dies ist ein Gutswein, ein Zechwein, ein Alltagswein par excellence. Der trockene Riesling ist durch und durch moselanisch, dabei aber so cremig und so balanciert in der Säure, dass auch jene ihn mögen dürften, die schon einmal Vorbehalte gegenüber rassiger Mosel-Säure haben. Deshalb fällt dann auch gerne mal die Wahl auf diesen Wein, wenn es darum geht, Freunde zu bewirten, die einen guten Wein schätzen, der aber gleichzeitig unkompliziert und trinkfreudig sein soll. Der Haus Klosterberg mit der weißen Kapsel – die bei Molitor immer für die trockenen Weine steht – stammt zu 80 % aus Lagen am Serriger Vogelsang und Heiligenborn, die der Ausnahmewinzer erst kürzlich von der früheren Staatsdömane Serrig erworben hat. Unermüdlich erweitert Markus Molitor sein Lagenportfolio, um auch bei Weinen wie diesem alles in der eigenen Hand zu haben und nicht auf Zukauf von Trauben angewiesen zu sein. Der Mann ist eben ein Qualitätsfanatiker, der nichts dem Zufall überlassen und auch seinen Einstiegsweinen die bestmögliche Qualität mit auf den Weg geben möchte. Genau dadurch zeichnet sich dieser Riesling aus, der exakt die Balance findet aus Molitors Anspruch, Terroirweine zu erzeugen, und dem, was ein Gutsriesling von der Mosel leisten soll: charmant zu sein, seidig am Gaumen, dabei frisch und pikant, unkompliziert und doch mit Anspruch. So präsentiert sich der Wein in hellem Zitronengelb mit einem Duft von reifer Mirabellenfrucht und gelbem Apfel, ein wenig Lanolin und einer feinen Schieferwürze. Am Gaumen wird die Herkunft von der Saar 11

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