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Weinmagazin von Pinard de Picard - Erlesene Weine und Feinkost. Ausgabe November 2018.

FRANKREICH LANGUEDOC

FRANKREICH LANGUEDOC Château de la Négly Sortiertisch nur die allerbesten Trauben von einem mehrköpfigen Team weiterverarbeitet werden. Dieser aus den Hochlagen Saint Pargoires stammende Wein ist das Resultat ältester Reben des Languedoc und einer der Grundpfeiler für den Kult um das Château, seit 1997! Im Keller übt sich Didier Lacreu in kontrolliertem Nichtstun. Nach 45-60 tägiger Mazeration des Syrah verbringt er anschließend 24 Monate im Holz. Ab dann hat er ein Potenzial von mindestens 15 Jahren! Allein das Bouquet ist wie ein Spaziergang durch die felsig-hügelige Landschaft des Languedoc an einem warmen Sommernachmittag. Man riecht ins Glas und fühlt sich direkt verbunden mit der Landschaft. So ist das eben bei authentischen Charakterweinen, welche die Herkunft auferstehen lassen. Schwarze Oliven, reife Brombeere und süßlicher Cassis-Likör, Bleistift und schwarze Perigord-Trüffel. Und am Gaumen ist dieser Extrakt in seiner süßlich-reifen Konzentration, die an reife Maulbeeren, Schwarzkirsche und Milchkaffee erinnert, zunächst handzahm, die Eisenfaust im Samthandschuh. Denn die Kraft, all das Potenzial entwickelt sich aus einer inneren Ruhe heraus und lässt die Größe des Weines letztendlich im langen Abgang erahnen, der fast minutenlang den Wein nachzeichnet. Wir wollen an dieser Stelle das meisterlich fein polierte Tannin des Clos des Truffiers hervorheben, denn bei Château Négly ist dies für uns die markanteste Handschrift in allen Weinen: Bei aller Konzentration trinken sich die Weine geschmeidig und charmant in ihrer Jugend, wirken in ihrem Facettenreichtum nie abweisend. Und doch entfalten sie ihr volles Potenzial letztendlich mit einigen Jahren der Reife. 2015 hat Négly wieder einen Hit gelandet. Der Wein fällt gegenüber dem feinfruchtigen ‚Porte du Ciel’ etwas strukturierter aus und betont stärker die tiefgründige Mineralität des herausragenden Terroirs. Höhepunkt ab 2022, bis nach 2035 Château Beaucastel CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE Beaucastel: Ein Name, eine Legende. Uralter Rhôneadel! 14 PINwand 292 | November 2018

Château Beaucastel CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE FRANKREICH Beaucastel: „2017 – ein Jahrgang von sehr hoher Qualität, von herausragender Finesse!“ Wer einmal diesen mythischen Rhône-Klassiker aus Châteuneuf-du-Pape getrunken hat, den lässt ein Beaucastel sein ganzes Leben lang nicht mehr los. „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern mit die größten und charaktervollsten Gewächse des gesamten Rhônetals: Es sind die weißen und roten Referenzweine!” urteilt Parker voller Enthusiasmus. Und die „Bibel” der französischen Weinkritik, das ‚Classement’ der REVUE DU VIN DE FRANCE, stuft dieses Weltklassegut als einziges der südlichen Rhône ein in die winzig kleine, elitäre Spitzenklasse der besten Domainen aus ganz Frankreich! „Es ist unbestreitbar, dass Beaucastel nicht nur die langlebigsten Rot- und Weißweine der südlichen Rhône hervorbringt, sondern mit die größten und charaktervollsten Gewächse des gesamten Rhônetals!” Parker Worin liegen die seit Jahrzehnten bereits großartigen Qualitäten dieses traditionsreichen Familiengutes (heute wird es von der 7 Generation geführt) begründet? Hier sind mehrere Faktoren gleichberechtigt zu nennen: Zum einen erfolgt die Bewirtschaftung der extrem steinigen Weinberge ausschließlich nach biodynamischen Grundsätzen. Auf der im äußersten Norden von Châteauneuf-du-Pape in der Nähe von Courthézon gelegenen Domaine werden bereits seit 1964 (!) keine Düngemittel, Pestizide oder Insektenvernichtungsmittel mehr benutzt, stattdessen wird mit einer Tonne Kompost (Schafsmist und Traubentrester) pro Hektar jährlich gedüngt. „Wenn Unkrautvernichtungsmittel gespritzt werden, wurzeln die Reben nicht tief genug. Daher bekämpfen wir Krankheiten ausschließlich mit biologischen Mitteln, lockern den Boden auf und schneiden die oberflächlichen Wurzeln weg. Damit versetzen wir unsere Reben (deren Neubestockung nach einem detailliert geplanten Rotationsprinzip erfolgt, so dass die Weinstöcke im Schnitt stets 50 Jahre alt sind) in die Lage, auch in den heißen Sommermonaten genügend Wasser zur Vermeidung von Trockenstress zu finden und genügend Nährstoffe und Mineralien aus den unterschiedlichen Schichten in der Tiefe der Erde in die Rebe zu transportieren”, erläutert engagiert Jean-Pierre Perrin und einer der beiden, heute die Domaine mit großer Weitsicht leitenden Brüder, ergänzt: „Im Laufe der Jahre haben die Reben so ihre eigene Abwehrkraft gegen Aggressionen entwickelt und Bienen, Marienkäfer und Regenwürmer bevölkern wieder unsere Weinberge. Das natürliche Gleichgewicht führt zwangsläufig zu limitierten Erträgen und gibt somit die Quintessenz des Charakters dieses einzigartigen Terroirs wieder.” Ein weiterer entscheidender Faktor der unverwechselbaren Qualitäten der großen Châteauneufweine von Beaucastel liegt in ihrer besonderen Rebsortenzusammensetzung. Beim roten Châteauneuf fließen, wie beispielsweise auch bei Clos des Papes, ALLE 13 Rebsorten der Appellation in die Cuvées ein, was zur großen Harmonie, zur Ausgewogenheit und zur Finesse der Weine entscheidend beiträgt, ein seit Generationen tradiertes Wissen, was aber immer mehr Winzer der Region zu vergessen oder bewusst zu negieren scheinen, in ihrem Bestreben, hoch bepunktete Monsterweine zu erzeugen. So ist die Counoise-Rebe beispielsweise sehr wichtig für die Finesse im Wein und die früh reifende Cinsault-Traube mit ihrer reichlichen Frucht bildet ein notwendiges Gegengewicht zum Alkoholgrad der köstlichen Grenache und den Tanninen von Syrah und Mourvèdre. Und letztere Rebe trägt durch ihren für die Appellation ungewöhnlich hohen Anteil (ca. 30%) zum höchst eigenständigen, unverwechselbaren Beaucastel-Stil in seiner ganzen Ursprünglichkeit bei: Bio-Weine der absoluten Weltspitze! Da also die Cuvéetierung einzigartig ist, wird der Charakter der großen Weine von Beaucastel auch und besonders durch ihre eigenwillige Rebsortenzusammensetzung geprägt. Bisweilen werden gar die roten Gewächse als das Gegenteil eines klassischen Châteauneuf-du-Pape bezeichnet. Wohl auch, weil sie durch den hohen Mourvèdre-Anteil (der aber früher in Châteauneufweinen gang und gäbe war und erst in den 50er Jahren, als man Lastzügeweise Grenache ins Burgund karrte, um die damaligen dünnen Pinot-Noir-Wässerchen aufzupäppeln, ebenso zurück gedrängt wurde wie im letzten Jahrzehnt, als man begann, wegen der tiefen Farbausbeute immer mehr Syrah anzupflanzen, der aber eindeutig im Norden der Rhône, in kühleren Lagen, seine besten Resultate erzielt) in ihrer Jugend häufig etwas unzugänglicher und weniger einschmeichelnd sind als Weine anderer Domainen. Welche Verkennung des wahren Charakters eines großen Châteauneufs! Diese singulären Wein- 15

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