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PINwand N° 287

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DEUTSCHLAND PFALZ

DEUTSCHLAND PFALZ Weingut Friedrich Becker DPF012514 Pinot Noir Pinot „B“ 2014 Noir (Spätburgunder) „B“ 2014 DV 13,5% Vol. 22,53 €/l 16,90 € „B“ wie Becker, Besser, Barrique! Der Pinot Noir „B“ ist die logische Konsequenz oder Weiterentwicklung des einfachen Spätburgunders. Die Reben sind hier generell älter, der Ausbau fand komplett in Barriques statt, davon ein geringer Teil von 10% in neuem Holz. Für uns ist das einer der schönsten Pinot Noir aus der Pfalz. Die überwiegend kalkhaltigen Lagen und der 18monatige Ausbau im Barrique (Pfälzer Eiche!) ergeben eine Komplexität und Vielschichtigkeit, die man in dieser Preisklasse ansonsten nicht erwartet. Und im wunderschön eleganten Jahrgang 2014 kommt die ganze Finesse dieser Cuvée bestens zur Geltung. Der Wein duftet zunächst nach feinen Walderdbeeren und etwas Johannisbeere. Dann, mit zunehmender Belüftung, verdunkelt sich die Frucht zu einer Hand voll Brombeeren, etwas Kirschfrucht und Eukalyptus. Am Gaumen ist das Holz wunderbar subtil dosiert, die Tannine sind zart und seidig. Der Mund wird ausgekleidet von roten Früchten und einem Hauch Pampelmuse und Minze. Im Nachhall kommen dann auch Veilchen zur Geltung, sogar etwas Tomatengrün, was eine, unserer Meinung bei Friedrich Becker so typische, herzhafte Aromatik begünstigt. Das ist fein und trotzdem kraftvoll, ein exzellenter Wein! Diese fabelhafte Hommage an eine der großen Rebpersönlichkeiten der Welt kann man ab sofort genießen (schmeckt am besten am zweiten Tag aus der geöffneten Flasche), Höhepunkt 2019 bis nach 2025. DPF010114 Pinot Noir Pinot „Rechtenbach“ Noir „Rechtenbach“ 2014 2014 13,5% Vol. 28,00 €/l 21,00 € Was für eine geniale Nase! Aus der Gemarkung Rechtenbach, von kalkfelsigem Untergrund, stammt dieser Pinot Noir. Fritz Becker hat diesem kräftigen und doch feinen Pinot Noir ein verzauberndes Bouquet abgerungen. Das tänzelt, das streichelt die Seele mit seiner feinduftigen Nase. Herzkirsche und Erdbeere schweben als Kopfnote umher. Die Herznote sind aber dunkle Beeren, dann Sauerkirschen und sogar Nektarinen. Und dahinter bleibt ein Unterton von schwarzem Pfeffer und sogar ein Hauch Haselnuss. Ausgebaut in kleinen Fässchen aus zumeist Pfälzer Eiche über einen Zeitraum von 18 Monaten, hat der Pinot Noir regelrecht an Struktur und Tiefe gewonnen. Am Gaumen sind die Tannine samtig und fein, schlängeln sich an einer ausgeprägten Herzkirschnote vorbei, nebst salzigen Akzenten, einem Hauch Bittermandel und einer feinen, reifen Säure. So viel Finesse wie im kühlen Jahrgang 2014 hatte der Rechtenbacher Pinot Noir noch nie! Gegenüber 2013 hat dieser Wein in der Jugend noch mehr Charme, während der 2013er Jahrgang ein Langstreckenläufer ist, der Geduld benötigt. Der Kontrast 2013 zu 2014 ist hier wirklich wie im Burgund. Das ist würzig und fruchtig zugleich und vor allem für Friedrich Becker äußerst feminin. Und dies, obwohl die Weine stets immer ‚Pälzer Buben’ sind, also manchmal auch in der Jugend burschikoser ausfallen können. Ein grandioser Pinot der Extraklasse, nicht zuletzt auch aus dem Grund, weil hier der Großteil aus der 1er Cru Lage Herrenwingert einfließt. Ein ganz hervorragender Pinot Noir, großes Burgunder-Kino! DPF012614 Pinot Noir Pinot „Schweigen“ Noir „Schweigen“ 2014 2014 13,5% Vol. 28,00 €/l 21,00 € Tänzelnder Pinot Noir. Der aus feinsten Schweigener Lagen stammende Pinot Noir verbrachte 17 Monate in Eichenholzfässern aus deutscher und französischer Eiche. Er ist nochmals eine Spur eleganter und rotfruchtiger als sein Ortskollege aus Rechtenbach, der im Jahrgang 2014 trotz seiner typischen Kraft ebenfalls bemerkenswert elegant ausgefallen ist. 2014 ist einfach ein Jahrgang, in dem die Pinot-Noir-Traube nur so strahlt. Lauschen Sie einmal dem Bouquet, denn es hat so viel zu erzählen, wenn man den Wein einfach einige Minuten im offenen Glas beobachtet. Da wären diese feinen Noten von eingelegten roten Früchten, fast schon ätherisch duftend. Herzkirschen, rote Beeren, auch ein Hauch Pastillen und Minze. Am Gaumen ist dieser Pinot Noir eine deutliche Nuance hellfruchtiger als der Rechtenbacher Ortswein. Das Thema ist hier die Eleganz! Er tänzelt geradezu auf der Zunge, wirkt unbeschwert und leichtfüßig. Doch da ist auch ganz schön Substanz da. Ein wunderbarer Ortswein von Fritz Becker, der problemlos das Zeug haben dürfte, weit über ein Jahrzehnt zu reifen. Hier etabliert sich gerade eine neue Klasse unterhalb der Großen Gewächse, die immer mehr an Qualität und Substanz gewinnt. 1er Cru-Niveau! Ein Pinot Noir zum Träumen schön. 32 PINwand 287 | Juli 2018

Weingut Friedrich Becker PFALZ DEUTSCHLAND Da ist Musik drin! Foto: Armin Faber 33

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