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PINwand N° 275

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

DEUTSCHLAND NAHE Weingut

DEUTSCHLAND NAHE Weingut Dönnhoff Dönnhoff, DNA021816 „Tonschiefer” Tonschiefer Riesling trocken Riesling 2015 trocken 2016 12% Vol. 18,00 €/l 13,50 € Helmuts und Cornelius‘ ehrliche Liebe zum Rebensaft ist der Schlüssel zu ihren flüssigen Kunstwerken: „Die Natur ist für die innere Balance und Harmonie in einem großen Wein verantwortlich. Ihr müssen wir zuhören und ihren Willen akzeptieren! Denn die Harmonie ist das innerste Bestreben der Natur, eine Entwicklung, in die der Mensch nur sehr behutsam eingreifen sollte, um die Brillanz eines Weines zu erhalten.“ (Helmut) Und wie einfühlsam haben Vater und Sohn in 2016 das Flüstern der Natur belauscht und einen verzaubernden Schiefer-Riesling vinifiziert, der Nase und Zunge gleichermaßen verführerisch verwöhnt! Was versprüht dieser sowohl verspielt-tänzerische als auch kraftvoll-saftige Wein aus dem legendären Leistenberg nur für einen wunderbar mineralischen Schieferduft mit einer vibrierenden Frucht (Kirschblüten, Apfel, Mandarine, Zitronengras), weißen Blüten und einem Hauch feinster Würze! Am Gaumen frisch, enorm kraftvoll und dennoch auch präziser Stil, wie an der Schnur gezogen, gleichwohl von sanfter Anmut. Welch traumhafte Aromatik und tolle Mineralität. Zu genießen ab sofort bis 2025+ Dönnhoff, DNA021516 Kreuznacher Kreuznacher Kahlenberg, Kahlenberg, Riesling trocken Riesling 2015 trocken 2016 12,5% Vol. 24,66 €/l 18,50 € Ein phantastisches Preis-Genuss-Verhältnis! Helmut Dönnhoff hat haargenaue Erinnerungen an kleinste Details seiner Kindheit und Jugend. Seine persönlichen Entwicklungslinien lassen sich daher bis in seine Jugendzeit zurückverfolgen. Sie haben ihren Ursprung an der sonntäglichen Teilnahme an seines Vaters Frühschoppen zu Hause oder bei befreundeten Kellermeistern und Winzern. Der kleine Helmut saß stets am Rande des Kreises und lauschte aufmerksam den Gesprächen 10 PinWand 275 | Juni 2017

Weingut Dönnhoff NAHE DEUTSCHLAND der Granden und erlernte so alle Details seiner engeren Heimat. Er sog das Wissen der Altvorderen förmlich in sich auf. Und er entwickelte eine tiefe emotionale Beziehung zu den einzelnen Lagen. Als er beispielsweise das „Dellchen“ neu erworben hatte, entschuldigte er sich bei der „Hermannshöhle“: Sie solle ihm nicht kram sein, dass sie jetzt Helmuts Zeit mit dem Dellchen teilen müsse. In dieser intimen Nähe zu seinen Lagen offenbart sich ein menschlicher Charakterzug, das Bestreben, mit seinen Weinbergen im reinen zu sein und zu wissen, welche Talente sie besitzen. Das setzt Zeit und eine intensive Beschäftigung voraus. Daraus erwuchs ihm die Kraft, die Weine entsprechend zu gestalten. Helmut sah auch stets eine starke Verpflichtung zur Weitergabe der eigenen Erfahrungen an Sohn Cornelius. Er selbst hat ja ungemein faszinierende Lehrmeister in seiner Jugend und seiner Lehrzeit erleben dürfen und noch heute hält er mit ihnen innere Zwiesprache. Auch und gerade, als er in Bad Kreuznach den legendären „Kahlenberg“ erworben hat. Helmut hatte diese steile Traditionslage während seiner Ausbildung 1966 als junger Bursch kennengelernt. Niemals hätte er auch nur im Traume daran gedacht, einst diesen, seinen Lehrlingsweinberg, als Eigentümer besitzen und hier eigene Weine anbauen zu können. So konnte er sein Glück vor knapp 20 Jahren gar nicht fassen, als er dieses „neue Kind“ in seinen Betrieb eingliedern konnte. In Bad Kreuznach kommt vom Rhein her der Frühling stets früher ins Tal und ergibt so eine frühere Reife der kleinbeerigen Träubchen. Und mit diesem vor 50 Jahren so renommierten Kahlenberg, in dem sein verehrter Lehrmeister dem jungen Helmut so viel über den Weinbau beigebracht hat, fasst Helmut jetzt zwei Entwicklungslinien zusammen. Er hat sein väterliches Weinbergserbe vermählt mit den Besitztümern seines alten Lehrmeisters und dieses jetzt an Cornelius weiter gegeben. Ein Kreis, Helmuts Lebenskreis quasi, hat sich geschlossen. Und die Familie Dönnhoff gibt jetzt einer uralten Renommierlage der Nahe ihre hohe weltweite Reputation zurück. Was besitzt dieser energetische Riesling nur für eine kristalline Säurestruktur und was für eine famose Tiefe! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2019 bis nach 2030. DNA024116 Höllenpfad, Dönnhoff, Höllenpfad, Riesling trocken Riesling 2016 trocken 2015 12,5% Vol. 26,60 €/l 19,95 € Pinard de Picard Lieblingswein! Ein wahres Schnäppchen vom grandiosen Höllenpfad! Auch hier zuerst ein kleiner Blick auf die Geschichte: Mit dieser exquisiten Rieslinglage hat Helmut sich seinen letzten offen gebliebenen Jugendtraum erfüllt. Denn es gab eine steile Traditionslage, die er schon als Kind bewunderte und von der er niemals glauben konnte, sie jemals in seinem Portfolio haben zu können: Ein südlich orientierter steiler Wingert, in der im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltberühmten Lage Roxheimer Höllenpfad! Dieser traditionsreiche Klassiker der Nahe, qualitativ gesehen auf herausragendem Grand Cru Niveau, wurde schon vom alten Reichspräsidenten Hindenburg getrunken und hochgeschätzt. Es ist der rote Fels im Roxheimer Höllenpfad, der diesen stilistisch singulären Riesling so unverwechselbar macht wegen seiner salzigen Mineralität, seiner schier unfassbar tänzelnden Art auf der Zunge, seinen komplexen Aromen und seiner knochentrockenen Stilistik. Die Lage Höllenpfad erinnert zudem wegen ihrer Steilheit und ihres roten Untergrunds ein bisschen an die neuen Weinberge Klaus Peter Kellers im weltberühmten Roten Hang bei Nierstein und sein Name leitet sich wohl von zwei Phänomen her: Einmal scheint dieser Steilhang im berührenden Abendlicht einer „roten Hölle“ nicht unähnlich und zudem fällt darin zu arbeiten höllisch schwer. Was strahlt dieser Rieslinggigant nur für eine Finesse aus, wie berauschend spielt er auf mit seiner Fokussiertheit und welch grandiose Mineralität paart sich im ungemein langen, vibrierenden Nachhall mit einer faszinierenden Frucht. Und wie verspielt liebkost er die Zunge und welch grandiose Struktur. Wahrlich ein Husarenstück der Magier von der Nahe! Der Höllenpfad hat in 2016 definitiv Großes-Gewächs Niveau und spielt in der Kategorie persönlicher Lieblingswein Tino Seiwert! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2019 bis etwa 2040. Kein Wunder, dass Kenner und Liebhaber großer Nahe-Rieslinge begeistert sind: So jubiliert Stuart Pigott in der FAZ: „Die Nahe ist um eine Neuheit reicher: Ein Weißwein, der den geschmacklichen Rahmen sprengt!“ Und dann erläutert einer der großen Rieslingkenner der Welt: „Der Rahmen des gewohnten Geschmacks lässt sich durch die Reaktivierung von Weinbergslagen sprengen, in deren Bewirtschaftung lange Zeit kein großer Ehrgeiz gesteckt wurde. Ein wichtiges aktuelles Beispiel ist der Höllenpfad von Roxheim/Nahe. Wie viele der erstklassigen, aber weniger bekannten Lagen des Gebiets liegt der von kargem rotem Buntsandsteinboden geprägte steile Südhang mit spektakulärem Blick über die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen etwas abseits vom eigentlichen Nahetal. Zwei Hektar mit alten Reben und einem Hektar Brachfläche hat das Wein- 11

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