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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine werden

Erlesene Weine werden kann. Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen, denen die Rebstöcke ausgesetzt sind, insbesondere der Einfall kalter Winde aus dem Norden und das Abblocken der warmen Luftströme aus der Camargue durch die gezackten Gipfel des Kalksteinmassivs der wilden Alpilles-Bergkette, die daraus resultierende verlängerte Vegetationsperiode und die späte Lese zusammen mit der Mengenbegrenzung bei der Ernte ergeben einen der eigenwilligsten Weine der Welt, den vor Jahren schon Parker als eine der schönsten Entdeckungen seines Lebens bezeichnete. Und ich selbst liebe diesen magischen Wein, seit ich ihn vor ca. 25 Jahren zum ersten Mal verkosten durfte. Infolge der klimatischen Veränderungen in Europa scheint es im Nachhinein eine geradezu seherische Entscheidung von Eloi Dürrbach gewesen zu sein, bereits vor mehr als 30 Jahren seine Weinberge im Norden (!) der Alpilles anzupflanzen (damit den kühlen Mistralwinden ausgesetzt), um die Hitze des Südens zu mildern. Bestockt sind sie etwa hälftig mit Cabernet Sauvignon und Syrah, was auch die Ursache für die Einstufung des Trévallon als „vin de pays” ist. Diese „unübliche und untypische” Rebsortenzusammensetzung führte zur „Degradierung” von der ach so bekannten Appellation Côteaux d’Aix (Verzeihen Sie bitte meine leise Ironie, werte Kunden) zu dem wohl besten VdP Frankreichs. Diese Spitzfindigkeit fiel den Bürokraten der INAO allerdings erst ein, nachdem sich die Spitzengewächse des Bordelais, selbst die 100 Parker-Punkte-Weine Margaux und Montrose, bei einer Probe der großen Weine des 90er Jahrgangs, veranstaltet von der belgischen Sommelierunion, dem Trévallon als souveränem Sieger geschlagen geben mussten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und dahinter Einflussnahmen gekränkter Bordelaiser Château-Besitzer vermutet ;-) Eloi Dürrbachs „Trévallon” jedenfalls wird seither von allen Weinkritikern und Liebhabern gleichermaßen enthusiastisch gefeiert und zu den besten Weinen der Welt gezählt. Er ist in Frankreich und den USA längst zum Kultwein avanciert und wird dort inzwischen zu exorbitanten Preisen gehandelt. Zudem wird dieser so bekömmliche, ungemein frische, fabelhaft finessenreiche Wein, der streng limitiert zugeteilt wird, rein ökologisch angebaut und nach etwa zwei Jahren im Holzfass (eine kleine Partie, ca. 10 Prozent, in neuen Barriques, das meiste jedoch in großen alten Fudern) unbehandelt und unfiltriert auf Flaschen abgezogen. Diese großartigen Weine von Trévallon besitzen, so zugänglich und lustvoll sie in ihrer Jugend bereits schmecken, ein immenses Reifepotential von 25 Jahren und mehr! In diesem großen mythischen Gewächs dominieren stets eine fabelhafte Mineralität und ungemein komplexe Frucht das Holz – und nicht umgekehrt, wie dies bei so vielen international „gemachten” Weinen der Fall ist, die bar jeder Originalität eine austauschbare Stilistik aufweisen. Werte Kunden: Trévallon, das ist singulärer Stoff der absoluten Weltspitze mit dem Geschmack und der Aromatik des französischen Südens, gepaart mit einer grandiosen Dichte und Konzentration und gleichwohl einer phantastischen Eleganz und Finesse, wie sie klassische Bordelaiser Pretiosen in den 80/90er Jahren (der heute in Subskription angebotene 2013er erinnert mich an einen meiner absoluten Lieblingstropfen, den magischen 89er Haut Brion) und die großen Syrahweine aus der legendären Nord-Rhône-Lage Hermitage aufweisen! In vielen Blindproben habe ich immer wieder erlebt, wie Liebhaber und Winzer gleichermaßen einen gereiften Trévallon als vermeintlichen großen Hermitage identifizierten bzw. in den letzten Jahrgängen mit den mittlerweile wesentlich älteren Reben als einen Spitzenwein aus dem Bordelais! In Frankreich ziert dieser große Wein die Karten der besten Restaurants des Landes, kostet dort allerdings zumeist um die 300,- Euro. Wie antwortete mir doch ein sehr bekannter französischer Sommelier auf meine erstaunte Frage nach diesem mir deutlich zu hoch erscheinenden Preis: „Aber Monsieur, ich kann doch diesen großen Wein nicht billiger verkaufen als die Second Crus aus dem Bordelais, wo er doch so viel besser schmeckt als diese. Der Einkaufspreis spielt dabei keine Rolle.” Nun, die „Logik” meiner französischen Freunde ist weltberühmt, verblüfft mich aber im Einzelfall immer wieder! Einen der großartigsten Jahrgänge unserer Kultdomaine können wir Ihnen heute in Subskription anbieten: FPR010113 Trévallon, rouge 2013 53,20 €/l 39,90 € FPR010113M Trévallon, rouge 2013 MAGNUM 56,66 €/l 85,00 € FPR010113D Trévallon, rouge 2013 DOPPELMAGNUM 63,00 €/l 189,00 € In Subskription, Lieferung Frühjahr 2016 Wie der Vater so die Tochter... Tino Seiwert hat alle Jahrgänge von Trévallon schon mehrfach lustvoll getrunken. Und seit dem Jahrgang 1990 hat er alle Weine auch vom Fass probiert. Und JEDEN Jahrgang in seinen privaten Keller gelegt (Das nennt man wohl einen Lieblingswein). Sein Urteil: 2012 und 2013 sind seine zwei persönlichen Favoriten! Wobei jeder, wirklich jeder Jahrgang auf seine Art großartig ist und qualitativ zumeist nur um Nuancen getrennt. 34

Erlesene Weine Die Revue du vin de France bewertet den 2013er höchst euphorisch: „Trévallon ist ohne Zweifel der beste Wein 2013 der Provence. Seit 1998 war die Natur in keinem Jahrgang mehr so großzügig zu Eloi Dürrbach und erbrachte 2013 einen brillanten, reichhaltigen Wein mit ‚vornehmen’ Tanninen!” Diesem Urteil kann ich aus ganzem Herzen zustimmen, mit dem Hinweis, dass im ebenfalls großen Jahrgang 1998 (der WEINWISSER wertete mit der Traumnote 19/20 Punkten) die Reben natürlich noch wesentlich jünger waren als heute. Und je älter die Reben, desto größer der Wein. Darum ist Trévallon heute besser denn je! Dann schauen wir uns einen der größten Weine Frankreichs doch mal genauer an: Welch ‚geile’ Nase, unverkennbar Trévallon: Ein betörendes, ungemein intensives, kühl-nobles Cassis-, Brombeer, Kirschen- und Holunderblütenbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Trauben, mit Anklängen an berauschende weiße Trüffel, Flieder, Lavendel, Rosen, schwarze Oliven, noble Gewürze der Provence, weißen Pfeffer, Mineralien und dunkle Edelhölzer. Die für Trévallonweine früher so charakteristische wild-animalische Note ist, wie die langjährigen Liebhaber dieses mythischen Weines wissen, schon seit einigen Jahrgängen gänzlich verschwunden: Ursache hierfür sind die älter gewordenen Syrahrebstöcke, die verantwortlich zeichnen für die neue Stilistik, die gekennzeichnet ist durch eine ‚nördliche’ Kühle, eine große Eleganz und subtile Finesse bei gleichzeitig enormer inneren Dichte und formidablen Kraft. Am Gaumen begeistert eine traumhafte Balance zwischen genau dieser packenden Dichte und Fülle, einer für den Süden Frankreichs geradezu singulären Frische und Finesse sowie einem sinnlichen Extrakt. Süße schwarze Kirschen, florale Aromen, nochmals edle Hölzer und eine fabelhafte Mineralität, die an legendäre Gewächse der nördlichen Rhône erinnern (Hermitage!), betören die Zunge, die in ein brillantes, zart süßliches Aromenspektrum (ja, das ist „très Trévallon“) eintaucht und die verwöhnt wird von einer sensationellen Komplexität und einem großartigen, mineralischen Finale mit einer seidigen, geschliffenen Tanninstruktur. Was ist das nur für ein betörender Schmelz auf der Zunge. Noch Minuten nach dem Verkosten: Was ist das nur für ein betörender Schmelz auf der Zunge. So viel Frucht, so viel Eleganz, so viel betörende Frische, so viel Struktur war noch nie! Oder vielleicht doch? 2012 ist dem 2013er qualitativ und stilistisch schon verblüffend ähnlich. 2013 ist aber wohl noch eine Spur füllig-lustvoller und ein wenig mehr schwarzbeeerig geprägt. Jedenfalls ist 2013 ein ganz großer, magischer Extrakt mit einer Struktur, die einem elitären Premier Cru würdig ist mit seiner niedrigen Alkoholgradation um die 13 Volumenprozent. Wie in den guten alten Zeiten der großen klassischen Bordelaiser Pretiosen in den 80er und 90er Jahren: Der Trévallon gehört zu den Legenden des französischen Südens, Kultweinstatus und Gänsehautatmosphäre! Hier wird Herkunft zur Seele, expressiv, aber auch verwunschen, mächtig, konzentriert, dicht und packend, aber auch betörend sinnlich, nobel und edel! Zu genießen wegen seiner unfassbar feinen Tannine vielleicht schon unmittelbar nach seiner Auslieferung im Frühjahr 2016, Höhepunkt 2020 bis mindestens 2035. Liebe Kunden: Fast 100% aller Probenweine muss ich aus verständlichen Gründen bei der enormen Anzahl meiner jährlichen Verkostungen leider ausspucken. Ganz selten trinke ich mal ein halbes Gläschen eines mich packenden Weins, weil Schluckreflexe einsetzen. Den Trévallon 2013 habe ich mir nach meiner frühen Probe vor Ort im Keller vor 2 Wochen nochmals als Fassmuster nach Saarwellingen schicken lassen, mit Ralf Zimmermann probiert, dann die angebrochene Flasche mit nach Hause genommen und - leer getrunken! Schluck für Schluck wie Nektar eingesogen. Ohne Reue. Aufhören wollend, aber nicht könnend. Der Klang der Sirenen war zu becircend (Odysseus vermag ein Lied davon zu singen). Dieser Zaubertrank entführte mich in seine magisch schöne Heimat und weitete die Seele. Ich hörte den Sang der Zikaden und sah vor meinem geistigen Auge das Steinmeer der Alpilles. Besser kann kein Wein der Welt schmecken, nur anders! Die Verkostung des Trévallon 2013 war einer der Höhepunkte in meinem ganzen bisherigen Weinhändlerdasein. Gänsehaut pur! FPR010214 Domaine de Trévallon, blanc 2014 66,00 €/l 49,50 € In Subskription, Lieferung Frühjahr 2016 Neben den phantastischen Rotweinen der Dürrbach’s sorgt seit Jahren der weiße Trevallon immer wieder für Furore, gilt er doch zu Recht als einer der größten „Weißwein”-Schätze des französischen Südens. 35

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