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PINwand N° 239

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine

Erlesene Weine Languedoc: Ein Meer von Licht und Farben. Im Hintergrund der mythische Bergrücken des Pic Saint Loup! FLA080411 „Les Métairies du Clos”, rouge 2011 13,5% Vol. 33,20 €/l 24,90 € Tino Seiwerts persönlicher Lieblingswein des Languedoc in 2011: Die dramatische Expression von Carignan (über 60 Jahre alte reben) und Grenache Gris, einer absoluten Rarität im Languedoc! FALSTAFF FAVORIT! Um zur Kategorie dieser Favoriten gezählt zu werden, muss ein Wein „echte Klasse haben. Diese Weine zählen tatsächlich zu den allerbesten ihres Faches.” Welch betörende vinologische Schönheit, die mit einer unwiderstehlichen Ausstrahlung zu verführen weiß. Mit sinnlicher Opulenz, aber auch mit vibrierender Rasse und einer Maßstäbe setzenden Eleganz, einer geradezu tänzerischen Leichtigkeit und irren Frische. Einer präzisen Mineralität, wie an der Schnur gezogen, einer sehr komplexen Frucht und einer wilden, würzig-rauchigen, sehr kühlen Stilistik, die an Weltklasseweine von der nördlichen Rhône erinnert in einer Vermählung mit einem puristischen Chambolle, noble Gewächse also, die ein Vielfaches dieser betörenden Trouvaille kosten! In den letzten Monaten hat sich dieser noble Wein auf der Flasche grandios entwickelt. Er ist immer noch ein ‚leiser’ Wein, dem alles Lautsprecherische fremd ist, gleichwohl kann er mittlerweile, behutsam über zwei Abende getrunken, eine berührende Geschichte erzählen. Von seiner faszinierenden Heimat am Fuße des mythischen Berges ‚Pic St. Loup’, von seinem nach provencalischen Kräutern duftenden Terroir, von den Mineralien, die von den tief wurzelnden Reben aus der biodynamischen gepflegten Erde in die Trauben transmittiert werden, von sternenklaren Nächten und der einfühlsamen Gestaltungskraft einer attraktiven Winzerin, die ihn geschaffen hat. Gänsehautatmosphäre pur. Gelebte Nachhaltigkeit! Einer der spektakulärsten, finessenreichsten und trinkanimierendsten Rotweine des wilden französischen Südens, der neben seiner verführerischen Frucht, seiner faszinierenden Frische und beispielhaften Mineralität ungemein dicht, komplex und harmonisch daherkommt und daher von noblem aristokratischem Charakter geprägt ist. Die ungemein vielschichtige, fast explosive Aromatik (rote und blaue Früchte, insbesondere Waldbrombeeren, geröstetes Fleisch, frisch gemahlener grüner Pfeffer, Lorbeer, schwarze Oliven, Feuerstein, noble Kräuter der Garrigue – welch eine expressive Würze!) dieses großen Charakters verwöhnt verführerisch die Nase. Am Gaumen ungemein cremig und gleichzeitig so subtil, von einer sowohl seidigen als auch würzigen Textur gezeichnet, traumhaft präzise und von einer tiefen mineralischen Ader durchzogen: Welch phänomenal großer Spitzenwein von einer bis dato im Languedoc seltenst erlebten Finesse, Eleganz und Mineralität. Und das bei einer grandiosen Konzentration und inneren Dichte. Ein Referenzwein für den neuen Stil des französischen Südens! Terroir pur! Ein Grenzgänger des Geschmackserlebnisses, eine Synthese zwischen der aromatischen Präzision eines burgundischen Grand Crus aus Chambertin, der wilden Würzigkeit und Syrah-Expressivität eines legendären Nord- Rhôneweins und der Kühle und Mineralität eines großen Bordelaiser Gewächses. Unvergleichlich in seiner Art, dem singulären, traumhaft faszinierenden Charakter alter Carignan-Rebstöcke gewidmet. Zu genießen ab sofort, schmeckt am besten am zweiten Abend, Höhepunkt 2016 bis nach 2025. Welch betörende FEINE Pretiose im Reigen der faszinierenden großen Clos Marie-Jahrgänge. Der uns Kurt Tucholskys Worte in Erinnerung ruft: „Schade, dass man Wein nicht streicheln kann!” Aber er uns! Mit diesem genialen Kunstwerk haben Christophe Peyrus und Françoise Julien ihrer Heimat, ein vinologisches Denkmal gesetzt. Dieser noble Aristokrat, ein unverwechselbarer Solitär, wird, als Pirat in Blindproben der Prestigeweine dieser Welt eingesetzt, so manches vinologische Weltbild zum Einsturz bringen! Der Favorit des FALSTAFF und von Tino Seiwert! 8

Erlesene Weine GÉRARD UND JEAN-LOUIS CHAVE – HERMITAGE „Le mystère de la mineralité”, Revue du vin de France „Zweifellos gehören Jean-Louis Chave und sein Vater Gérard, die jüngsten Vertreter einer Winzerdynastie, die seit sechs Jahrhunderten (seit 1481!) Hermitage bereitet, zu den besten Weinproduzenten der Welt. Wenn ich es schwierig finde, objektiv über sie zu berichten, so liegt es daran, dass ich so vieles an ihnen bewundere. Sie sind ungeheuer großzügig, außerordentlich liebenswürdig und von aufrichtiger Lebensfreude erfüllt; sowohl Gérard als auch sein kluger Sohn Jean-Louis (der eine Zeit lang an der University of California in Davis studiert und in den USA auch einen Magister in Wirtschaftswissenschaften erworben hat) sind großartige Degustatoren, vorzügliche Köche und brillante Geschichtenerzähler. Gérard, geboren 1935, besitzt ein umfassendes Wissen aus einem erstaunlichen Spektrum von Fachgebieten und ist ein ungemein verständnisvoller, warmherziger Mann. Bei all seinen Erfolgen ist er ein bemerkenswert bescheidener Mensch geblieben, der seiner Leidenschaft für die Bereitung des Weins nach den von seinem Vater überlieferten Methoden, ohne technischen Schnickschnack, treu geblieben ist. Er lässt sich auf keine Kompromisse aufgrund des Drängens von Verbrauchern ein, die einen schon bei der Freigabe reifen Wein vorziehen. Dabei ist Chaves kein provinziell denkender Winzer, der sich blind auf die Tradition verlässt. Durch mehrere Kalifornienreisen und die ihm eigene, wache Neugier ist er sowohl auf die Verlockungen als auch Gefahren neuer Techniken aufmerksam geworden. Doch Chave kommen diese Methoden nicht ins Haus – für ihn bedeuten sie ‚die Tragödie der modernen Weinbereitung’. In seinen tief liegenden, feuchten, mit Spinnennetzen verzierten Kellern durften sich bis heute über 500 Hermitage-Jahrgänge der Familie ohne den Einsatz von Chemikalien oder Maschinen auf natürliche Weise entwickeln. Nicht die winzigste Geschmacksnuance ist diesen Hilfsmitteln geopfert worden und Chave sieht auch keinen Grund zur Veränderung, da die alte Form der Kellertechnik – obwohl viel mühsamer und riskanter – Gewächse von einem umfassenderen Geschmack sowie größerer Dimension und Tiefe hervorbringt. Daher ist es nicht schwer zu erraten, warum gerade die unglaublich mineralischen großen Weiß- wie Rotweine so fabelhaft sind. Die Gründe liegen in ertragsarmen Rebstöcken, einer sehr späten Ernte physiologisch reifer Früchte und dem nahezu vollständigen Verzicht auf jeden Eingriff in Weinbereitung oder Ausbau wie auf Filtration und übermäßige Schönung.” Kein Geringerer als Robert M. Parker hat diese Laudatio auf eines der besten Weingüter der Welt in seinem unbedingt lesenswerten Standardwerk zur „Rhône” verfasst. Und da ich Parkers Rhônekompetenz ungemein schätze (was ja noch lange nicht heißt, dass ich in der Bewertung einzelner Jahrgänge oder Weine nicht bisweilen anderer Meinung bin) und es vor mehr als zwei Jahrzehnten genau seine Elogen auf dieses so traditionsreiche Weingut waren, die mich auf diese Pretiosen aufmerksam machten, habe ich seine Worte abgedruckt, um Ihnen, werte Kunden, diese Meisterstücke der nördlichen Rhône ans Herz zu legen. Sie sind so aktuell und zutreffend wie vor 25 Jahren! Hermitage, welch mythischer Klang! © The Travel Library / LOOK-foto 9

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