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PINwand N° 234

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine DNA022212

Erlesene Weine DNA022212 Oberhäuser Brücke, Riesling Spätlese 2012 8,5% Vol. 36,67 €/l 27,50 € Legenden sterben niemals und so wird auch diese phantastische Spätlese jedes Jahr in homöopathischen Dosen neu geboren! Diese ewige Rivalin der Hermannshöhle stammt aus einer nur 1ha großen, in unmittelbarer Nähe des Flusses liegenden Parzelle in Dönnhoffschem Monopolbesitz (bestes Rebmaterial, von Helmuts Großvater bereits angepflanzt), die aufgrund ihrer Bodenstruktur (hohes Wasserhaltevermögen, da Lehmschichten über Schiefer) und der Typizität ihrer Weine als kleinste Einzellage der Nahe separat klassifiziert wurde: ein Terroirwein legendärer Güte. Sehr komplexer Aromenbogen, orgiastisch-exotische Frucht und florale Noten, tolle Frische wegen „geiler“ Säure, mineralisch, perfekte Säurestruktur, sehr konzentriert und von cremiger Textur (bei aller Präzision durchaus etwas opulenter als die ungemein präzise Hermannshöhle), großer Druck am Gaumen, kerniger Körper, traumhafte Balance zwischen Säure und Süße und ein unendlicher, tänzelnder, zutiefst mineralischer Nachhall. Ein klassischer, sehr rarer Riesling erlesenster Provenienz, der in sich die mineralischen Geheimnisse einer mythischen Nahelage birgt. John Gilman: „A very pretty wine”! DNA020912 Dellchen Riesling trocken Großes Gewächs 2012 13,5% Vol. 48,00 €/l 36,00 € Von David Schildknecht, in Parkers wine advocate für Deutschland zuständig, mit der höchsten Bewertung aller trockenen deutschen Rieslinge in 2006 geadelt! Und, werte Kunden, 2012 spielt jahrgangsbedingt nochmals in einer ganz anderen Liga! Von klassischen steilen Schieferterrassen in einer Felsmulde in Norheim, in die auch vulkanische Elemente (Porphyr!) eingeschlossen sind, stammt dieser phänomenale Riesling mit seinen wunderbar komplexen, subtilen Aromen. Das „Dellchen“ ist eine uralte stille große Liebe von Helmut Dönnhoff, eine traumhafte Lage, der er mit der Vinifizierung als Großes Gewächs Weltruf verlieh. Bereits in den 60er Jahren, als Helmut Dönnhoff noch Lehrling war (Sie wissen ja mittlerweile schon aus meinen Erzählungen, auch große Meister fallen nicht vom Himmel!), stand er Jahr für Jahr aufgeregt und voller Neugier vor den Fässern mit den Weinen aus Norheim, von dessen berühmter Vergangenheit im Mittelalter (die bedeutendsten Klöster Deutschlands hatten hier kostbare Besitzungen!) er damals noch gar nichts wusste. Und während die großen Winzerkoryphäen Flaschen aus allen Spitzenlagen der mittleren Nahe nebeneinander stellten und sich darüber ereiferten, ob die Schlossböckelheimer Kupfergrube besser sei als die Niederhäuser Hermannshöhle, prägte sich der Geschmack der Norheimer Weine, vor allem der aus dem bizarren Felsenland des Dellchen (wie der Name schon andeutet, eine durch Felsvorsprünge nach Westen wie nach Osten hin perfekt geschützte südlich exponierte Einbuchtung), unauslöschlich in das Gedächtnis des jungen Helmut ein. Es war der Beginn einer Herzensangelegenheit! Denn als in den 70er Jahren die damalige Krise des deutschen Weinbaus auch die Nahe erfasste, gehörte das Norheimer Dellchen – trotz seines einzigartigen Terroirs mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen – aufgrund seiner schwer zu bearbeitenden Steillage zu den ersten Wingerten, die wegen zu hoher Bewirtschaftungskosten aufgegeben wurden. Bis zur Unkenntlichkeit mit Sträuchern überwuchert, einige Trockenmauern eingefallen: So bot sich Helmut Dönnhoff Ende der 80er Jahre das Herzstück des Dellchens dar, als er sich seinen Jugendtraum erfüllen und dieses Filetstück erwerben konnte. Terrassen mussten entbuscht und wieder mit Riesling bepflanzt werden. Doch heute haben sich alle Mühen und Entbehrungen gelohnt: „Die Trauben, die an den mittlerweile älter gewordenen Reben wachsen, geben von Jahr zu Jahr mehr die Mysterien des Dellchens 30

Erlesene Weine preis: Wie die Planeten eines Sonnensystems umkreisen Aromen von würzig-kräutrig über expressive Apfelnoten, Pfirsich, Mango, Limette und Williams-Christbirne (aber auch, gerade in 2012, verführerisch duftenden Grapefruitaromen!) bis hin zu dem präzisen, steinigen, schiefrig-mineralischen Kern des Weins, in sicherer Distanz und doch in harmonischen Bahnen gehalten durch eine markante, allerdings niemals spitze Säure. Trotz seiner Sinnlichkeit und charmant-cremigen Textur (und damit höchstem Verführungspotential schon in der Jugend) sollte man das Dellchen schon ein wenig reifen lassen. Doch auch nach Jahren bleiben Rieslinge der Extraklasse wie die aus dem Dellchen ein mystisches Rätsel, aber ein wunderbares – und nicht weniger wunderbar als diese Weine ist die Rettung einer der traditionsreichsten und zugleich besten Weinlagen in Deutschland!“ Mit großer Freude zitierte ich Ihnen, liebe Kunden, aus einer faszinierenden VINUM-Reportage, in der die Geschichte „einer der ältesten Spitzenlagen Deutschlands“ und ihrer Wiederbelebung durch Helmut Dönnhoff ungemein spannend erzählt wird. Gänsehautatmosphäre! Mein Wort drauf: David Schildknecht trifft das Potential dieser Lage mit seiner spektakulären Beurteilung auf den Punkt! Denn nie geht etwas Aufdringliches vom ‚Dellchen‘ aus, vielmehr ist es verspielt und traumhaft tänzerisch sowie zupackend zugleich und besitzt eine tolle Mineralität. Welch unglaublich betörende Nase, weiblicher, sinnlicher, feinsinniger in seiner Stilistik als die Hermannshöhle. Helmut urteilt schmunzelnd: „Das Dellchen „muss“ ja jedes Jahr ohne mein Zutun besser werden, denn die immer tiefer wurzelnden, neu angepflanzten Reben werden älter und liefern immer bessere Trauben! Die Norheimer Lagen verkörpern in ihren Weinen immer mehr das weibliche Element (im Unterschied zum eher masculineren Felsenberg) und jetzt ist das Dellchen so schön geworden, so voller Sexappeal, dass die Buben hinterherlaufen“, erzählt er augenzwinkernd verschmitzt. Und mir scheint, er ist selbst einer dieser verliebten jungen Männer. Zu genießen empfehle ich Ihnen dieses wahrlich aristokratische Große Gewächs mit seinem edlen Schieferton ab sofort, Höhepunkt 2018 bis 2030+. DNA020312 Hermannshöhle Riesling trocken Großes Gewächs 2012 13,5% Vol. 53,20 €/l 39,90 € Was für eine Serie! Sieger des FEINSCHMECKER-Riesling-Cups 2013: „Dönnhoffs Hermannshöhle 2011 bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland“ Sieger des FEINSCHMECKER-Riesling-Cups 2012: „Dönnhoffs Hermannshöhle 2010 bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland“ Sieger des FEINSCHMECKER-Riesling-Cups 2011: „Dönnhoffs Hermannshöhle 2009 bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland“ Gault Millau 2008: „Hermannshöhle bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland“ John Gilman: „2012 hat das Potential wie 2011!” „Wein ist Heimat“ (FINE - Das Weinmagazin) Deutschlands Winzerlegende trifft auf SEIN magisches Terroir! Jede Lage hat ein Gesicht. Das des Menschen, der den Ruhm einer einzigartigen Lage in die große weite Welt hinaustransportiert hat! Uns was hat die weltweit als eine der absoluten Spitzenlagen aller deutschen Weinanbaugebiete gerühmte Hermannshöhle nur für ein legendäres Terroir: Windoffener steiler Südhang zur Nahe, Niedrigerziehung der Rebstöcke wegen optimaler Ausnutzung der Bodenwärme, Kompostierung der Böden, um die Feuchtigkeit zu speichern, Grauschieferverwitterung und komplexe Mischung verschiedener Gesteinstypen: „Heute wird der Name Niederhäuser Hermannshöhle von Weinfreunden auf der ganzen Welt mit Ehrfurcht ausgesprochen, Helmut Dönnhoff verhalf den Weinen aus dieser Lage zu mehr als nur Beachtung und Bewunderung, er gab ihnen eine Aura“, so das dezidierte Urteil von Stuart Pigott. 31

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