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PINwand N° 226

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine © Werner

Erlesene Weine © Werner Richner CLOS DES PAPES – CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE Finesse, Eleganz und hedonistisches Trinkvergnügen prägen einen „Châteauneuf-Klassiker von uraltem Rhôneadel!“ (Michel Bettane) Der Wine Spectator feierte bereits in seinem Ranking der 100 besten Weine der Welt, die in 2007 auf den Markt kamen, den Clos des Papes 2005 als Nr. 1! „L’homme fait la difference”, sagen die Franzosen über große Winzerpersönlichkeiten, was wörtlich übersetzt bedeutet: „Der Mann (und selbstverständlich auch die Frau) macht den Unterschied”. Denn neben dem unverzichtbaren Schatz einer großen Lage ist es der Winzer, oder im Falle dieses so traditionsreichen Gutes eine ganze Familiendynastie, deren unermüdliches Qualitätsstreben die Charakteristika eines wunderbaren Terroirs mit dem erlesenen und feinen Stil der Weine verbindet, den nur ein genialer Schöpfer so ungemein feinfühlig zu interpretieren und herauszuarbeiten versteht. Kein anderes Gut außer Beaucastel kann nur annähernd die Tradition und glorreiche Vergangenheit einer der besten Appellationen der Welt verkörpern wie DER uralte Adel von Châteauneuf-du- Pape schlechthin: Denn die Familie Avril, die Besitzerin dieser alteingesessenen Familiendomaine, ist bereits seit Anfang des 17. Jahrhunderts inmitten dieses ‚Wallfahrtsortes’ der Weinenthusiasten ansässig und ihre weltweit berühmten, klassisch-eleganten, finessenreichen Gewächse sind seit jeher hoch gerühmt und heiß begehrt. Und gerade im letzten Jahrzehnt ist die Qualität noch einmal deutlich angestiegen, was beispielsweise die Hysterie um den Jahrgang 2007 demonstrierte, der von Parker mit 99+ Punkten bewertet wurde. Und dies nicht etwa für eine nur in homöopathischen Dosen erzeugte Spitzencuvée! Nein, die traditionsbewussten Avrils, Vater Paul und Sohn Vincent, sind vehement gegen die Erzeugung von Luxuscuvées, auch, weil sie seit Jahrzehnten ohnehin dasjenige Lesegut, das nicht optimalen Ansprüchen genügt, an Négociants weiter verkaufen. Daher gibt es in jedem Jahr nur einen roten Châteauneuf-Wein, jeweils in höchst traditioneller Machart, unmanipuliert, weder geschönt noch filtriert – aber von Maßstäben setzender Finesse und Eleganz: „Tiefgründigkeit, Geradlinigkeit, Frische, Weine, bei denen einem nicht die Schwere zu Kopf steigt, wie man es bei vielen Weinen aus dem Süden erlebt” (Michel Bettane, der große Mann des französischen Weinjournalismus). So ist die traditionsreiche Domaine Clos des Papes seit jeher ein renommiertes Aushängeschild ihrer gerühmten Appellation, die derart brillante Weine erzeugt, dass sie keinen Vergleich mit den größten (und wesentlich teureren) Prestigeweinen der ganzen Welt zu scheuen brauchen. Verantwortlich für eine nochmalige subtile Qualitätssteigerung ist der junge sympathische Sohn der Familie, Vincent Avril, der nach fünf intensiven Lehr- und Wanderjahren im Burgund neues „Know-how” in das Weingut eingebracht hat. Was mir schon immer besonders an den Weinen von Clos du Papes gefallen hat, ist ihre innere Harmonie, ihre Balance und die Abwesenheit jeglicher marmeladiger, überreifer Noten. Klassischer und finessenreicher kann kein Châteauneuf-du-Pape schmecken, nur anders! Vincent Avril hat diese burgundisch inspirierte Stilistik nach seinen Lehrjahren in der Bourgogne nochmals verfeinert. Die enorme Komplexität verdanken die Weine aber auch den verstreut über die ganze Appellation liegenden 80 (!) Parzellen, die über sehr unterschiedliche Böden verfügen, von den Sandböden im Westen bis hin zu den steinigen Lehm- und Kalksteinböden im Nordosten. So vereint die fertige 12

Erlesene Weine Cuvée die Vorteile der unterschiedlichen Bodenformationen und der vielfältigen Rebsorten. Deutlich schmeckbar ist aber auch der Anteil von 7 ha uralter Reben, die in den berühmtesten Parzellen von Châteauneuf-du-Pape, auf der Hochebene von Crau, erzeugt werden. Vincent Avril erntet zudem „derartig gering, dass nur wenige Winzer in Frankreich oder anderswo in der Welt diesen Verlust an Menge hinnehmen würden. Allerhöchste Qualität der streng selektierten Trauben ist die einzig zulässige Maxime” (Michel Bettane). Zudem hat Vincent seit Jahren behutsam den Mourvèdre-Anteil in seiner Assemblage schrittweise erhöht, da er der Ansicht ist, dass diese große Rebsorte des Südens, an der seit jeher sein Herz hängt, in Châteauneuf-du-Pape, ihrem nördlichsten Anbaugebiet in Europa, da, wo sie wirklich gefordert wird und keine Überreife erbringen kann, ihre dramatischsten Qualitäten demonstriert! Die Kellerarbeit geschieht vorbildlich behutsam und traditionell bei konstant (!) 12° C während des ganzen Jahres. Nach der extrem schonenden Vinifikation ohne Pigeage werden alle Rebsorten gemeinsam in großen Holzfässern ausgebaut und so schonend wie möglich unfiltriert abgefüllt. Keine Barriques, keine törichten Moden, Klassik pur! Jung schon häufig sehr ansprechend, gehört dieses Gewächs aus der Kategorie persönlicher Lieblingswein zu den langlebigsten Tropfen der Appellation – ein großer Wein und ein Muss für alle Liebhaber nobler Châteauneuf-du-Pape-Gewächse. FRS170312 Le Petit Vin d’Avril 13,5% Vol. 13,27 €/l 9,95 € Neben seinem Weltklasserotwein macht Vincent Avril auch einen herrlich leckeren Alltagswein, der jedoch nicht aus den Parzellen für seinen ‚Grand Vin’ stammt (Sie wissen, es gibt auf diesem Paradegut der südlichen Rhône nur EINEN Châteauneuf-du-Pape, keine Luxuscuvées), sondern von exzellenten Weinbergen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Châteauneuf, die neben den traditionellen Rebsorten der Region auch einen kleinen Anteil von Trauben der Edelreben Merlot und Cabernet-Sauvignon enthalten. Diese herrlich saftige purpurrote Cuvée mit ihren noblen Waldheidelbeer-, Cassis-, Brombeer- und Erdbeereanklängen und feinen Gewürz- und Lakritzenoten trägt deutlich die Handschrift eines begnadeten Winzers, da sie ebenfalls über eine sehr feine Struktur verfügt und meilenweit entfernt ist von jeglichen überreifen oder marmeladigen Anklängen. Das Besondere an diesem traumhaften Alltagswein ist, dass er keine Jahrgangsbezeichnung trägt, sondern stets eine Assemblage aus verschiedenen Ernten darstellt. So setzt sich dieser wunderbare Trinkwein zusammen aus zwei Drittel Trauben des neuen Überflieger-Jahrgangs der Rhône, 2012, mit seiner grandiosen Dichte und einem phantastischen Frischetouch und nochmals einem Drittel der beiden Vorgängerjahre 2011 und 2010: Diese exzellente Vermählung dreier Ernten demonstriert daher eine ausgesprochen harmonische Verbindung ihrer positiven Charakteristika. Von der Qualität dieser traumhaften Cuvée zu äußerst sympathischem Preis kann so manch überteuerter Châteauneuf-du-Pape nur träumen! Einer der größten Weinwerte der südlichen Rhône, ein Super- Schnäppchen! Trinkspaß pur ab sofort wegen der seidigen Tannine, jedoch verfügt dieser superleckere Wein über ein Entwicklungspotential von 6 bis 8 Jahren – das Signum exzellenter Lagen, reifer Trauben und großer Jahrgänge. FRS170212 Châteauneuf-du-Pape, blanc 2012 15% Vol. 63,33 €/l 47,50 € Der weiße Châteauneuf von Clos des Papes ist sicherlich einer der gesuchtesten Weißweine, die jedes Jahr die Keller um das berühmte Herzstück der Rhône verlassen – extrem rar wie immer. Seine hellgelbe Farbe mit frischen, grünen Reflexen lässt erahnen, welch kraftvoller, aber zugleich überaus eleganter Wein hier im Glase funkelt. Ein großartiges, intensives Bouquet nach reifen Melonen, Orangenzesten und weißem Pfirsich euphorisiert unmittelbar nach der Öffnung die Nase, dicht gewirkt und trotzdem zart. Nach einigen Stunden in der Karaffe drängen sich andere Aromen in die erste Reihe, die exotischen Fruchtnoten werden getragen von einer extremen Mineralik. Am Gaumen wiederholt sich die faszinierende Tiefe und Vielfalt der Fruchtaromen, dazu gesellen sich zarte würzige Noten von Verbene, Fenchelsamen und ein Hauch Anis sowie eine feste, steinige Mineralität und gesalzene Butter. Auf der Zunge strotzt der Wein vor Tiefe und Frische, präsentiert sich dicht, reintönig und fast schon puristisch fein mit einer eleganten Säurestruktur, einem genialen Zug und einem lang anhaltenden Abgang. Dabei wird der Wein nach etwa drei Jahren Reifung auf der Flasche immer mineralischer und etwa ab dem Alter von 10 Jahren kommen Honigaromen und Anklänge an geröstete Mandeln und exotische Früchte hinzu. Ein ganz großer weißer Châteauneuf-du-Pape und eine herausragende Alternative für Liebhaber großer französischer Weißweine, die auch außerhalb des Burgunds auf der Suche nach vinologischen Schätzen sind. Ein perfekter Essensbegleiter mit ausgezeichnetem Entwicklungspotential für mindestens 15 Jahre. Tino Seiwert: „Einer der ganz großen Weißweine des französischen Südens”. 13

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