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PINwand N° 213

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine Und jetzt

Erlesene Weine Und jetzt kommen wir zu zwei Weingütern, deren Neuaufnahme im Sommer 2011 zu einer von uns in diesem Ausmaß nicht für möglich gehaltenen Erfolgsstory avancierte. Vielen Dank wieder einmal für Ihr Vertrauen! Da viele unserer Kunden, nicht nur die in den letzten 18 Monaten hinzugekommenen, die Weine und dahinter stehenden Winzer aber noch nicht kennen, möchten wir Ihnen heute nochmals die ganze Geschichte erzählen. Von Anfang an: WILLKOMMEN IM TÂCHOLAIS! Eine Reise in unbekannte Dimensionen eines verwunschenen Weinuniversums! Und eine zärtliche Liebeserklärung an eine märchenhafte Region! ODER: HERRN RAYERS GESPÜR FÜR SCHNEE Staunend schwiegen wir uns an. Trauten irgendwie unseren Sinnen nicht. Standen da rum im kleinen, engen Weinkeller. An einem Probiertisch inmitten von Holzfudern und gebrauchten Barriques. Ich persönlich hatte den Tag innerlich eigentlich fast schon abgehakt und wartete insgeheim auf ein leckeres Abendessen. Und eine gute Flasche Wein. Klaus-Peter, der Keller aus Rheinhessen, auch. Der begleitet mich (fast) immer auf meinen Burgundreisen. Als „Berater”, Freund und weil er diese Rotweine wegen ihrer Finesse und Eleganz über alles liebt. Er nennt sie daher auch gerne die „Roten Rieslinge”. Wir waren morgens zusammen auf der Domaine Romanée-Conti gewesen und hatten noch den Geschmack des 2009er La Tâche auf der Zunge. Ja, den La Tâche. Der hatte uns beiden noch mehr imponiert als der legendäre Romanée. Und jetzt hatte uns meine Spürnase David Rayer ins Beaujolais „gezwungen”. Hatte uns provoziert mit seiner These, es gäbe mittlerweile nicht nur trinkbare (Oh Gott, alle meine Jugend- und Studentensünden fielen mir ein mit den unsäglichen Primeurs-Trinkgelagen), sondern absolute Spitzenweine im Beaujolais. Irgendetwas von angeblichen Weltklasseweinen hatte ich in Erinnerung. Vage. Hatte Davids Empfehlung (trotz meiner größten Hochachtung für seine Kompetenz) eingereiht in diese immerwährenden Tipps über angebliche 95 Punkte-Weine und mehr, die keiner kennt und die nur auf mich warten sollten, dass ich sie entdecke. Weine, die es aber in der Realität fast niemals gibt. Und in eine solche Verkostung mussten wir damals hin. Denn David hatte, nach so vielen vergeblichen „Appellen” an meine Entdecker-Ehre, ernst gemacht. Und einen Termin. Und so waren wir in einer verträumten Region gelandet. Hatten die Pfade verlassen, denen wir sonst zu folgen pflegten. Waren durch kleine romantische Dörfchen gefahren, über Feldwege gar, wähnten uns in einer „vergessenen”, aber liebreizenden Landschaft. Und da standen wir jetzt rum (Und ich war schon ziemlich sprachlos und perplex). Bei einem, zugegebenermaßen, äußerst sympathischen Winzer. Jean-Marc Burgaud. Ein Bilderbuch-Gallier. Still. Bescheiden. Unaufgeregt. Irgendwie total nett. Mit Charisma. Aber solche Menschen gibt es ja schon ein paar mehr auf der Welt und davon soll man sich als Händler nicht zu sehr beeinflussen lassen. Denn der Charakter eines Menschen sagt schon ein wenig, aber längst noch nicht alles aus über die Qualität der Weine. Und David wurde zunehmend nervöser. Weil Klaus-Peter und ich nichts sagten. Wir standen wohl ein bisschen unter „Schock”. Wenig fällt schwerer, als lieb gewordene Vorurteile über den Haufen zu werfen und zuzugeben, dass man sich wohl verrannt hat in seiner Meinung. Mir zumindest geht das zumindest so. Also ließ ich Monsieur Rayer zunächst „leiden”. Ich weiß, es ist nicht die feine englische Art. Aber zugeben, dass Beaujolais-Weine nicht nur schmecken, sondern emotional derart begeistern können? Nee, das ging einfach zu weit! Und sollte David schon wieder eine geniale Fährte erschnüffelt haben? Denn: Was haben Sie, werte Kunden, und ich diesem Kerl schon Entdeckungen zu verdanken. Letztes Jahr beispielsweise unseren Bestseller von Boisson-Vadot aus Meursault! David lebt(e) und arbeitet(e) in Paris (kürzlich ist er nach Straßburg umgezogen) und ist einer der größten Kenner der burgundischen Szene. Kaum jemand ist so oft im Burgund wie er, in den Weinbergen und beim Probieren im Keller. Und immer öfter fuhr er dann ein paar Kilometer weiter südlich. Ins Beaujolais! Burgund, O.K., das ist ja verständlicherweise die zweite große Wein-Liebe seines Lebens, neben den frucht- und edelsüßen Rieslingen der Mosel (David präferiert halt die Finesse im Wein, Opulenz, Krafrmeierei und hohe Alkoholwerte sind ihm mehr als suspekt!), mit denen er sich intensiv in seinem höchst empfehlenswerten und dazu noch kostenlosen Internetnewsletter „Mosel Fine Wines” (moselfinewines.com) beschäftigt. Er kennt an der Mosel wie im Burgund fast jeden Rebstock beim Namen. Und fast jeden Winzer. So weit, so gut. Doch jetzt wollte er mich von Beaujolais-Weinen überzeugen. Irgendwie sperrte sich innerlich noch alles in mir. Hirnblockade! Aber meine olfaktorischen Sinne schwenkten langsam um. Mein Gott, wie toll schmeckte das alles in den Gläsern vor mir! Welch himmlische Düfte! Ich war, ich muss es gestehen, wie vom Blitz getroffen. Aber noch war alles so unwirklich. Wollte noch immer nicht so richtig rein in meinen Schädel. Und dann sagte Klaus-Peter einen Satz. Einen! Der ließ meine Ohren klingeln und heiß anlaufen. Weil ich es zwar auch schon angedacht, aber noch nicht auszusprechen gewagt hatte: „Das schmeckt ja fast wie heute morgen der La Tâche; ja, sind wir denn heute im Tâcholais”? Und das klang von Klaus-Peter fast wie eine zärtliche Liebeserklärung! Und das für einen Beaujolais, der im Vergleich zu den Burgundern quasi nichts kostet! Und dieser Satz, liebe Kunden, war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Zwischen mir und den Weinen des Tâcholais! Aus einer traumhaft schönen Landschaft übrigens, die man für sich in aller Ruhe entdecken sollte. In die man ausbrechen (man muss nur die in den Süden führende Autobahn für ein paar Kilometer verlassen) und eintauchen kann, so wie ich die ausgetretenen Pfade meiner Verkostungsreise verlassen hatte. Einfach bei Freunden ankommen! Wie oft haben David, Klaus-Peter und ich mittlerweile schon wehmütig an die wunderbare, neue Welt des Tâcholais zurückgedacht. An unsere kleine Zauberwelt. Mit so vielen netten Menschen, die richtig feste feiern können. Und wo noch Feen wohnen. Auf verwunschenen Hügeln im Nebel oder im strahlenden Sonnenschein. Und in Gläsern in Gestalt von Weinen für Herz und Seele, wie sie nur im Tâcholais wachsen können. So richtig grandiose Qualitäten auf burgundischem Niveau zu den dramatisch günstigen Preisen des Languedoc. Sind Sie, werte Kunden, bereit, allen negativen 4

Erlesene Weine Beaujolais steht vielerorts für Lebensfreude pur: köstliche Weine, deftiges Essen! © Patrick Forget / LOOK-foto 5

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