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PINwand N° 212

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine Parallel

Erlesene Weine Parallel zur Neuübernahme startete der Barone 1993 ein wissenschaftlich fundiertes Programm zur Selektion und Weitervermehrung der besten alten Sangiovese- Rebstöcke des Weingutes: „Diese alten Sangiovese-Reben waren ein ungehobener Schatz.“ Als beratenden Önologen engagierte Francesco den als absoluten Meister seines Fachs geltenden und vielfach ausgezeichneten Carlo Ferrini, einen wahren „Wein-Zauberer“, der am Erfolg Ricasolis einen nicht zu unterschätzenden Anteil hat. Ende 1995 begannen die beiden, den Wein auf Brolio „neu“ zu machen. Bereits wenige Jahre nach der „Rückeroberung“ der Burg durch Ricasoli folgte der nächste Paukenschlag: Mit dem Chianti Castello di Brolio des Jahrgangs 1997 gelang dem Weingut eines der beeindruckendsten Comebacks seit Lazarus. Mit diesem hauptsächlich aus Sangiovese, der Ur-Traube der Toskana, produzierten Wein brach der Barone in die Phalanx der damals dominierenden „Supertoskaner“ ein, jener aber nicht regionstypischen, dafür wuchtigen, häufig aus nicht-italienischen Rebsorten produzierten Cuvées. Jedes Weingut, das etwas auf sich hielt, hatte „seinen“ Supertoskaner, der nicht selten zum wichtigsten Wein der Kellerei geworden war. Bei all diesem Hype war der traditionelle Chianti, der „quintessenzielle Wein der Toskana“ (Jancis Robinson), etwas zu kurz gekommen. Das wollte der Barone entschieden ändern! Ricasoli: „Es erregte damals gehöriges Aufsehen, dass wir den Castello, also einen Chianti Classico, als besten und damit auch teuersten Wein unseres Gutes vorstellten!“ Der Castello machte den Chianti als Weintyp wieder groß und rückte auch das Chianti-Gebiet als unverwechselbares Terroir wieder deutlich ins Bewusstsein der Konsumenten – und der Konkurrenten. Heute, so der Barone, arbeite man bei diesem Wein am Fein-Tuning im allerhöchsten Qualitätsbereich. Der Castello di Brolio besteht zu 80 % aus Sangiovese und zu je 10 % aus Merlot und Cabernet Sauvignon. Er ist unbestritten der Erstwein, das Flaggschiff, das Aushängeschild, mit dem das Weingut identifiziert wird, ein großer Wein aus den allerbesten Sangiovese-Partien von Brolio, ausgestattet mit einem klassischen Etikett, und – der Philosophie Ricasolis entsprechend – in gut verfügbaren Mengen vorhanden: je nach Jahrgang zwischen 50.000 und 100.000 Flaschen. Kein Wein also für Raritätensammler, sondern erschwinglicher Stoff für originären Chianti! „Seit 1993 widme ich mich der Wiederentdeckung von Werten, die diesen Ort und seine Weine seit Jahrhunderten zu etwas Einzigartigem machen. So erforschen wir alte Varietäten des Brolio-Sangiovese und experimentieren mit neuen, studieren die Böden unserer Weingärten ausführlich, um die besten Lagen herauszufinden und das Qualitätspotenzial von Brolio weiter auszuschöpfen. Wir wollen, so wie in der Vergangenheit, auch in Zukunft Meilensteine im Chianti Classico setzen“, sagt Francesco. Angesichts seiner beachtlichen Leistungen wird wohl niemand daran zweifeln wollen: Es war ihm durch „eisernen“ Willen – Ur-Ahn Bettino lässt grüßen – und ein ihn tatkräftig unterstützendens Dreamteam gelungen, einen Mythos, einen Stil und ein Vorbild wieder aufleben zu lassen, die über Jahrhunderte die Geschichte des toskanischen Weinbaus geprägt hatten, aber vorübergehend verloren gegangen waren. Ein altes englisches Sprichwort schien sich wieder einmal zu bewahrheiten: „Cometh the hour, cometh the man.“ – Der richtige Mann zur richtigen Stunde. Unter der Leitung von Francesco Ricasoli erhob sich Castello di Brolio wie der Phönix aus der Asche: Kaum zehn Jahre, nachdem er so beherzt nach dem Schlüssel zur Burg gegriffen hatte, war das Weingut vom Sanierungsfall zu „Italiens Kellerei des Jahres 2002“ und (wieder) zu einem der Leitbetriebe im Chianti geworden. Zu den gemeinsam mit verschiedenen Universitäten durchgeführten Forschungsprogrammen auf Brolio gehört auch die Analyse der einzelnen Weinbergslagen – in Summe 240 Hektar – und deren Böden. Ricasoli: „Wir möchten unsere Weingärten und den Einfluss des Bodens auf den Wein besser verstehen, um die charakteristischen Eigenheiten des jeweiligen Bodens und der hier wachsenden Trauben möglichst unbeeinträchtigt in die Flasche zu transportieren.“ Die Römer nannten diesen Gedanken genius loci – den Geist des Ortes. Heute nennt man es Terroir. © LOOK-foto © LOOK-foto Rechts oben: Endlich der sengenden Sonne entkommen: Mittagessen mit dem die originären Chianti von Ricasoli süffeln, den Mädchen auf den Po blicken ;-) 6

Erlesene Weine Inspiriert von der französischen Weinphilosophie stellt Ricasoli seit einigen Jahren den Terroir-Gedanken vor allem bei den Top-Weinen in den Mittelpunkt seiner Bemühungen. Dieser Gedanke ist neu in der Toskana, denn „lagenreine“ Weine, also Crus, die weniger die Rebsorte als den Ausdruck des Terroirs im Fokus haben, spielen bis auf wenige Ausnahmen im Chianti-Gebiet nach wie vor keine große Rolle. Und das Beste, allen Ricasoli-Weinen Gemeinsame ist – in den Worten des Barone: „Es sind keine ermüdenden Verkostungs-, sondern höchst animierende Trinkweine mit unverwechselbarer Heimat. Denn wir versuchen, die so heitere und schöne Landschaft der Toskana mit all ihrer Vielfalt in unsere Weine einzufangen“. An dieser Entwicklung der letzten beiden Jahrzehnte und insbesondere am heutigen singulären Qualitätsstandard hätte wohl auch Francescos Vorfahre, der „Chianti- Erfinder“ Bettino Ricasoli, seine wahre Freude gehabt. ITO070411 Chianti del Barone, rosso 2011 13% Vol. 10,53 €/l 7,90 € Dieser so wohltuend trinkig schmeckende Chianti, eine geniale Vermählung zwischen Tradition (Sangiovese) und Moderne (Cabernet Sauvignon und Merlot), verzaubert mit einer expressiven, kühlen Frucht (roten Beeren und Sauerkirschen, aber auch wilden Veilchen, gegrillter Haselnuss, Schlehen und noblem Kakao) als pochendem Herzen dieses so saftigen, süffigen Weins, der zu Pasta und Pizza, zu Finocchiona (eine grobe Salami mit Fenchel), zu Bruschetta oder zu Scaloppine con Pommodoro und so vielen allen anderen Gelegenheiten (ob Hase oder Wildgeflügel, Hartkäse oder Antipasti) richtig lecker mundet. Er ist quirlig und schwungvoll, lebendig, würzig und ursprünglich, seine filigrane Finesse wird durch das animierende Säurespiel optimal gestützt und durch einen zarten Schmelz liebevoll getragen. Das Gaumengefühl ist derart delikat, feinherb und nachhaltig, dass Liebhaber dieses fabelhaften Alltagsweins vom Gefühl erfasst werden, die noble Frucht streichele regelrecht ihren Gaumen. Dieser authentische, herrlich filigrane Basiswein ist Schluck für Schluck eine vinologische Liebeserklärung an die engagierten Winzer und das unvergleichliche Licht einer bezaubernd schönen, heiteren Kulturlandschaft. Zu genießen ab sofort bis 2015+ ITO070610 Brolio, Chianti Classico rosso 2010 14% Vol. 18,53 €/l 13,90 € Diese authentische Cuvee (zu 80% aus DER autochthonen Rebe des Chianti, dem Sangiovese, dazu je 10% Merlot und Cabernet Sauvignon) ist der älteste Wein im Portfolio von Ricasoli und seine Reben wachsen auf den besten Böden in Gaiole in bis zu 480 m Höhe und damit verbundenen kühlen Nächten! Und was ist das für ein betörender Schmeichler der Sinne: Weinliebhaber und Journalisten schwärmen gleichermaßen begeistert von den singulären Qualitäten dieses Classicos: Parker etwa urteilt euphorisch: „Der 2010er Chianti Classico Brolio ist ein großartiger Wein, einer der schönsten, den ich von Ricasoli getrunken habe. Verführerische Aromen von süßen schwarzen Kirschen, Lakritze und Tabak (dazu Cassis, reife Erdbeeren, Rosenblätter) explodieren förmlich im Glase dieses mit Auszeichnungen überhäuften Chianti Classico. Augenfällig die Reinheit der vibrierenden Frucht und ihre Lebendigkeit. Ein grandioser, ein sagenhafter Wein in dieser Preisklasse.” Diesen Elogen brauchen wir unsererseits nichts mehr hinzuzufügen, außer der Trinkempfehlung: Zu genießen wegen seiner zwar noch präsenten, aber sehr reifen Tannine schon ab sofort, Höhepunkt jedoch erst Ende 2013 bis nach 2018. Barone. Unter uralten Bäumen sitzen, dem Zirpen der Grillen lauschen, : So ist auch das harte Leben eines reisenden Händlers leichter zu ertragen Dank der unermüdlichen Schaffenskraft von Baron Francesco Ricasoli, dem jüngsten Nachkommen dieser traditionsreichen Familie, konnte Brolio wieder in alter Blüte aufleben. „Niemals zuvor sah man das Land und die Weine so üppig gedeihen,” so lobt Hugh Johnson, der legendäre Mann der britischen Weinszene. Und als Paradebeispiel für diesen vinologischen Höhenflug möchte ich Toskanafreaks den originären 2010er Brolio aus einem Wahnsinnsjahr des europäischen Südens (viel Frische im Trunk durch eine animierende, reife Säue und das Fahlen jeglicher marmeladiger Überreife) wärmstens anempfehlen. Brolio 2010: Einer der größten Wein-Werte, die Liebhaber toskanischer Tropfen auf dem Markt finden können! 7

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