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PINwand N° 212

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine erwerben

Erlesene Weine erwerben konnte, besser ist denn je zuvor. Welch singuläre Feinheit, welch schwebende Transparenz! Wegen seiner betörenden Feinheit und Finesse in Referenzqualität von Pinard de Picard wiederum mit einem „coup de coeur“ („persönlicher Lieblingswein“) ausgezeichnet! Und eine Oase der Anmut, Verspieltheit und Sanftheit in 2011. DNA040711 Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2011 12,5% Vol. 46,00 €/l 34,50 € DNA040711M Frühlingsplätzchen Riesling Großes Gewächs 2011 MAGNUM 12,5% Vol. 100,00 €/l 75,00 € Bester trockener deutscher Riesling 2010 (zusammen mit Kellers Abtserde) mit 96 Parkerpunkten! Ein Rieslingduft von genialer Komplexität und ein Großes Gewächs mit gerade einmal 12,5 Volumenprozent: Großes Kino! Wir waren längst ausverkauft, konnten aber nochmals einige Kisten aus dem Weingut erhalten. Herzlichen Dank dafür! Es ist schwer, das berührende Erlebnis beim Genuss dieses Großen Gewächses von alten Reben aus einer Parzelle mit tiefgründigem roten Lehm, Flusskieseln und rotem Schiefer adäquat zu beschreiben? Wie erfasst man dieses phantastische Kaleidoskop an Aromen, das komplexe Potpourri an Düften... ? In der Nase faszinieren die sinnliche Fruchtigkeit, eine hochfeine Mineralität, eine traumhafte Frische, ein transparentes, feines Gewebe: Ein Wein wie aus Samt und Seide gewirkt, so herrlich verspielt, einem übermütigen Fohlen ähnlich und daher stets frühzeitiger geöffnet als der in seiner Stilistik so gänzlich anders gewirkte Halenberg. Dieser filigrane Weltklasseriesling schwebt geradezu in einer feinen, prononcierten Säure über die Zunge, dem Tanz der Elfen gleich, wie man es von großen Spätlesen der Mosel kennt. Seine perfekt balancierte würzig-zitrische Frucht-Säurestruktur ist betörend, frisch, gelbfruchtbetont und verwöhnt den Gaumen mit komplexen Geschmacksnoten von Pfirsich, Ananas, Stachelbeeren sowie Mandarine, verzaubernden floralen Noten und wiederum einer zart gewobenen, traumhaft salzigen Mineralität. Das großartige Terroir (von rotem Schiefer und Kiesel geprägt), das blühende Gehölz inmitten der Weinberge und der nahe Wald prägen die faszinierende Aromenkomplexität dieses Weltklasserieslings! Dieser unglaublich animierende, Trinkfreude pur verströmende Weißwein aus kerngesunden, extrem kleinbeerigen Träubchen brilliert auf der Zunge mit einer fabelhaften Filigranität, seiner vibrierenden Rasse und seiner lagenbedingten Zartheit: Er gewinnt seine Faszination nicht durch Kraft und Dichte (Ja, das ist eines der schönsten Beispiele von „Nicht-Opulenz“), sondern durch ein ungemein finessenreiches Spiel, eine traumhafte Frische und eine moselanisch anmutende Eleganz, Leichtigkeit und Verspieltheit. Welch Feinheit in nirgendwo zu übertreffender Dimension! Dieser hedonistische „Flatteur“ scheint die Gesetze der Schwerkraft aufzuheben und scheinbar schwerelos über die Zunge zu gleiten – einer becircenden jungen Frau mit wehendem Haar oder gar den Greifvögeln ähnlich, die hoch über den Steillagen der Nahe majestätisch ihre Kreise ziehen. Und es ist ihre Sensibilität, die sich bis zum langen, harmonischen, stets saftigen Ende hinzieht, welche die großen Rieslinge von Werner Schönleber für mich so unverwechselbar authentisch macht. Was für ein legendäres Frühlingsplätzchen, vielleicht das beste aller Zeiten, vinifiziert aus traumhaft klein- und lockerbeerigen Träubchen, die an den herrlichen Spätherbsttagen 2011 mit der Sonne in einer ungemein trockenen Luft (es gab selbst keinen Morgentau, aber kühle Nächte, so dass die Frucht schier unglaublich fein und brillant geblieben ist) um die Wette strahlten! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2016 bis 2025+. DNA040211 Halenberg Riesling Großes Gewächs 2011 13% Vol. 48,67 €/l 36,50 € „Werner Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands“, Eichelmann ‚Deutschlands Weine 2008‘ „Schönlebers Halenberg – Bester trockener Riesling Deutschlands“, Feinschmecker! „Schönlebers Halenberg – Zweitbester trockener Riesling Deutschland ex aequo mit Kellers Abtserde“, Gault Millau 2010 „Halenberg 2010 – eine Legende für die Ewigkeit“, WEINWISSER Wahrlich: Das Große Gewächs aus dem Halenberg gehört mit einer schier unglaublichen Regelmäßigkeit alljährlich zu den großen trockenen Rieslingen Deutschlands. Es ist ein geniales Meisterstück, wie sich einander scheinbar ausschließende Parameter auf wundersame Weise miteinander vermählen und die „Naturgestze” aufheben: Eine abgrundtiefe Mineralik und eine enorme innere Dichte vermählen sich mit verspielter Filigranität, einem faszinierenden, präzisen und zu gleicher Zeit cremigem Mundgefühl und höchster Eleganz. Weltklasse pur, 98-100 Punkte! Meine Liebe zu den charaktervollen Weinen der sympathischen Schönlebers findet ihren Ursprung in diesem fabelhaften Spitzenriesling vom Halenberg, einem wahrlich Großen Gewächs, das mich seit Jahren unentrinnbar in sein Gravitationsfeld gezogen und nie mehr losgelassen hat! Fasziniert das Frühlingsplätzchen wie ein liebreizendes junges Mädchen, das verträumt durchs Leben tänzelt, so kommt der Halenberg als aristokratischer Charakterkopf daher, aber auch einer rassigen südländischen Schönheit ähnlich, deren gelebtes Leben ihr eine faszinierende Reife und große Persönlichkeit verliehen hat. Und es ist der im Halenberg dominierende blaue Schiefer (an manchen Stellen trifft man sehr schnell auf nackten Fels), der zusammen mit hohen Quarzitanteilen die Basis für die komplexe, tiefgründige Mineralität dieses großen Rieslings legt. Was für ein singulärer Terroirwein von einer zwar kleinen, aber zweifellos einer der besten und spannendsten Lagen innerhalb ganz Deutschlands! Dieser noble, majestätische, ja monumentale Riesling brilliert durch seine kräuterwürzige Nase mit intensiven Steinobst-, spektakulär schönen Grapefruit-, Orangen- und rauchigen Aromen. Am Gaumen eine konzentrierte, strahlende, reife Frucht, dabei einerseits ungemein saftig, dicht, ja muskulös, andererseits präzise fokussiert und transparent; faszinierend die ungemein reife, rassige Säure, betörend das mächtige mineralische Fundament, das vom vielstimmigen Klang der Mineralien (zurzeit noch etwas verhüllt von einem Mantel aus Frucht und Cremigkeit) aus den Tiefen des Felsenbodens erzählt. Welch sahniger Extrakt! Dazu gesellen sich eine enorme 28

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