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PINwand N° 212

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine

Erlesene Weine 22

Erlesene Weine Deutschland Weingut Emrich-Schönleber - Kultweingut aus Monzingen „Seine eleganten Weine atmen jenes Understatement, das auch Werner Schönleber ausmacht, genau wie dessen gradlinige Bestimmtheit. Nichts ist in seinen Weinen vage, alles ist auf den Punkt, nichts protzt, doch jeder Wein weiß um seinen Wert“, lobt der Gault Millau und verlieh bereits die Titel ”Deutschlands Kollektion des Jahres und „Deutschlands Winzer des Jahres“ Brandaktuell: Die WEINWIRTSCHAFT feiert eine Region. Chefverkoster Richard Grosche urteilt dezidiert: „Wohl nie zuvor fiel die Dominanz der Nahe so deutlich aus wie in 2011”. „Nahe am Irrsinn: Schönlebers grosser Halenberg 2010 ist eine Legende für alle Ewigkeit!“, sagt der WEINWISSER. Und als „besten trockenen Riesling Deutschlands“, feierten bereits Gerhard EICHELMANN und der FEINSCHMECKER diesen majestätischen Halenberg. „Weingut Emrich-Schönleber: The stars are pure magic“ (John Gilman, New York) Ein großer Riesling transportiert wie keine andere Rebsorte das Terroir, aus dem er stammt, ist ein einzigartiges Unikat, ein Heimatwein mit unverwechselbarer Seele. Werner Schönleber hat diese Seele niemals verkauft, seine grandiosen Charakterweine – ein Spiegelbild seiner eigenen unverfälschten Persönlichkeit – stehen in der großen Tradition einer jahrhundertealten Kultur und gehören zur schönsten und edelsten Ausprägung ihrer Sorte! Diese grandiosen Weißweine lösen bei Kennern tiefe Emotionen aus, können gar als Archetypus ihrer Edelreben und ihrer weltweit einzigartigen Anbauregion, der Nahe, gelten. Denn in diesem malerischen Flusstal, auf Höhe des 50. Breitengrades – an der nördlichen Grenze dessen also, wo Weinbau in Europa überhaupt möglich ist und die Reben im harten Überlebenskampf eine solche Vielzahl von Weinstilistiken ergeben, wie sonst nirgends auf der Erde – vinifiziert einer der weltbesten Winzer so reinrassige und urwüchsig-klassische Rieslinge, dass sie für jeden Liebhaber authentischer Gewächse die unverfälschte Inkarnation ihres großen, mineralischen Monzinger Terroirs darstellen! Es sind unglaublich animierende, vibrierend mineralische Weine von großer aromatischer Komplexität, sie verwöhnen mit ihrer grandiosen inneren Dichte den Gaumen und tänzeln dennoch im besten moselanischen Stil springlebendig auf der Zunge, besitzen großen Tiefgang und sind mit einer rassigen Säurestruktur ausgestattet: Es sind traumhafte Rieslingunikate, die niemals satt machen, die vielmehr stets zum Weitertrinken animieren. Die grandiosen, singulären Qualitäten haben ihren Ursprung, wie sollte es auch anders sein, in legendären Lagen. In den beiden eng beieinander liegenden weltberühmten Terroirs ‚Frühlingsplätzchen‘ und ‚Halenberg‘ besitzen die sympathischen Schönlebers herausragende Filetstücke: beste Kernparzellen mit mythischem Ruf! Diese beiden benachbarten legendären Monzinger Steilhänge, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen und ihrer spezifischen Thermiken grundverschiedene Weine hervorbringen, genossen bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts allerhöchstes Ansehen: Dies hielt beispielsweise kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe in seinen Reisenotizen lobend fest. Doch hat erst Werner Schönleber – angetrieben vom Ehrgeiz, diese alte Wertschätzung wieder zu erreichen – beiden Lagen durch ungemein viel persönliches Engagement sowohl in ihre Erhaltung als auch in ihre Rekultivierung (Entbuschung steilster Lagen und Neuanpflanzung) zu dem ihnen gebührenden Ruhm unter den weltbesten Rieslinglagen verholfen, indem er ihr wahrhaft großes Potenzial mit seinen phänomenalen Weinen aufgezeigt hat. Das ist Schieferklang pur, aber auch feinstes Gewebe von Kiesel und Quarzit. Die Weine vom eher rotschiefrigen Frühlingsplätzchen – in dieser Lage, Nomen est Omen, weicht der Winter immer zuerst von der Nahe in den angrenzenden Hunsrück zurück – schmecken so überschwänglich, als wären sie auf einer blühenden Alpenwiese unter blauem Himmel gewachsen. Werner Schönleber sieht sie „Jahrgang für Jahrgang stets früher zugänglich als den Halenberg, feinduftiger, aus feinster Seide gewirkt, floraler, „fohlenhafter“ als die Halenberger, einem liebreizenden Mädchen mit betörendem Charme sehr ähnlich“. Dagegen sind die Rieslinge aus dem legendären blauschiefrigen Halenberg zumeist mineralisch-masculiner und wenn wir sie doch mit einer Frau vergleichen wollen, dann entsprechen sie eher dem Typus einer rassigsinnlichen Schönheit mit einer hohen inneren Reife. Sie brauchen im allgemeinen mehr Zeit zur Entfaltung ihrer ganzen Pracht und entwickeln dann peu à peu ihre betörenden Aromen von Kräutern, ungemein tiefgründigen Mineralien, Zitrusfrüchten und Grapefruit, mitunter flankiert von einer rotbeerigen Note. Beide unmittelbar benachbarten Renommierlagen der Nahe erbringen somit gleich phantastische Qualitäten, aber von unterschiedlicher Stilistik infolge ihrer verschiedenartigen Bodenzusammensetzungen und mikroklimatischen Besonderheiten. Hier ist Terroir sinnlich fassbar und in der Flasche deutlich schmeckbar ausgeprägt. Die liebevoll gepflegten Rebflächen dieser weltberühmten Lagen umfassen überwiegend steile Süd- bis Südwesthänge, die zärtlich von der warmen Mittagssonne beschienen werden und die sich durch ein jeweils ganz spezielles Mikroklima auszeichnen. Denn die aus (dem im Sobernheimer Becken ungewöhnlich breiten) Nahetal sich entwickelnde Warmluft steigt, von Parzelle zu Parzelle höchst unterschiedlich, an den Hängen empor und bildet zusammen mit den kalten Fallwinden, die während der Nacht, vom Hunsrück kommend, über den Bergkamm sich in die Hänge schieben, ein ganz besonderes mikroklimatisches Puzzle, das für bedeutende qualitative wie stilistische Unterschiede in den einzelnen Wingerten verantwortlich zeichnet. An den Abschnitten, wo die steilen Lagen schon nach den ersten Sonnenstrahlen im Frühling wieder schneefrei sind, dort, wo die Greifvögel am Himmel majestätisch und scheinbar schwerelos ihre Kreise ziehen, dort ist die Thermik, der Aufstieg warmer Luft aus dem Tal, am deutlichsten zu spüren. In diesen traumhaften Parzellen mit ihren leichten, schiefrigen Böden bleiben die Trauben in der Regel deutlich kleinbeeriger als sonst in der Monziger Region üblich 23

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