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PINwand N° 203

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine Domaine

Erlesene Weine Domaine de Trévallon – Provence Mythischer Kultwein aus biologischem Anbau vom Fuße der malerischen Alpilles verbindet die Kraft großer Rhôneweine und die Finesse und Eleganz burgundischer Prestigegewächse mit einer Orgie sinnlicher Aromen! Im Herzen der wildromantischen Provence: Zerklüftete weiße Kalkfelsen kontrastieren mit dem azurblauen Himmel und tiefgrünen Pinien, die zusammen mit blühenden Wildkräutern die Flora bestimmen und ihre faszinierenden Düfte in die Außenhaut der Trauben übertragen. Aus dieser so traumhaft schönen Region in den nördlichen Alpilles, unweit des malerischen mittelalterlichen Dörfchens ‚Les Baux de Provence’, kommt von inselartig in die wild wuchernde Naturlandschaft eingebetteten Parzellen, die von einem Steinmeer überflutet sind, einer der eigenständigsten und charaktervollsten Rotweine der Welt, der mit keinem anderen Wein verglichen werden kann. Die großartigen Weinberge wurden 1973 vom Winzergenius Eloi Dürrbach (der ursprünglich in Paris Architektur und Mathematik studierte) auf dem kargen, steinigen Sommersitz seiner Großmutter angelegt und befinden sich in einer wilden, zum Verlieben schönen Landschaft, die wohl über die „ärmsten” Böden Frankreichs verfügt. Wer je das Vergnügen hatte, diesen nach biologischen Prinzipien produzierten Wein zu trinken, wird die alte französische Winzerregel bestätigt sehen: „Plus la vigne souffre, plus le vin est bon”, was bedeutet: Je mehr die Rebe leidet, umso besser ist der Wein. Natürlich darf man dieses Bonmot nicht generalisieren (denn zu viel Stress der Reben schadet dem Wein in seiner geschmacklichen Klarheit und Präzision!), aber sein in der Tat wahrer Kern besagt, dass, um so karger die Böden sind, um so mehr werden die Reben gezwungen, ihre Wurzeln im Überlebenskampf tief in die Erde zu treiben, um so Nährstoffe, Mineralien und Wasser zu finden: Grundlage aller großen Terroirweine der Welt! Die speziellen mikroklimatischen Bedingungen, denen die Rebstöcke ausgesetzt sind, insbesondere der Einfall kalter Winde aus dem Norden und das Abblocken der warmen Luftströme aus der Camargue durch die gezackten Gipfel des Kalksteinmassivs der wilden Alpilles-Bergkette, die daraus resultierende verlängerte Vegetationsperiode und die späte Lese zusammen mit dem erstklassigen Terroir und der extremen Mengenbegrenzung bei der Ernte ergeben einen der eigenwilligsten Weine der Welt, den Parker als eine der schönsten Entdeckungen seines Lebens bezeichnet. Und auch ich selbst liebe diesen magischen Wein ganz besonders, seit ich ihn vor ca. 25 Jahren zum ersten Mal verkosten durfte. Infolge der klimatischen Veränderungen in Europa scheint es im Nachhinein eine geradezu seherische Entscheidung von Eloi Dürrbach gewesen zu sein, bereits vor mehr als 30 Jahren seine Weinberge im Norden (!) der Alpilles anzupflanzen (damit den kühlen Mistralwinden ausgesetzt), um die Hitze des Südens zu mildern. Bestockt sind sie mit 60% Cabernet Sauvignon und 40% Syrah, was auch die Ursache für die Einstufung des Trévallon als „vin de pays” ist. Diese „unübliche und untypische” Rebsortenzusammensetzung und die darauf sich begründende „Degradierung” von der ach so bekannten Appellation Côteaux d’Aix zum wohl teuersten, aber sicherlich auch besten VdP Frankreichs fiel den Bürokraten der INAO allerdings erst 1996 ein, nachdem sich die Spitzengewächse des Bordelais, selbst die 100 Parkerpunkte-Weine Margaux und Montrose, bei einer Probe der großen Weine des 90er Jahrgangs, veranstaltet von der belgischen Sommelierunion, dem Trévallon als souveränem Sieger geschlagen geben mussten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt und dahinter Einflussnahmen gekränkter Bordelaiser Châteauxbesitzer vermutet. Eloi Dürrbachs „Trévallon” jedenfalls wird von allen Weinkritikern und Liebhabern gleichermaßen enthusiastisch gefeiert und zu den besten Weinen der Welt gezählt. Er ist in Frankreich und den USA längst zum Kultwein avanciert und wird dort inzwischen zu exorbitanten Preisen gehandelt. Zudem wird dieser so bekömmliche, ungemein frische, fabelhaft finessenreiche Wein, der streng limitiert zugeteilt wird, rein ökologisch angebaut und nach etwa zwei Jahren im Holzfass (eine kleine Partie, ca. 10 Prozent, in neuen Barriques, das meiste jedoch in großen alten Fudern) unbehandelt und unfiltriert auf Flaschen abgezogen. Diese großartigen Weine von Trévallon besitzen, so zugänglich und lustvoll sie in ihrer Jugend bereits schmecken, ein immenses Reifepotential (in großen Jahrgängen von 25 Jahren und mehr), das eindrucksvoll die Mär widerlegt, Rotweine aus Südfrankreich seien nicht allzu lange lagerfähig. In Dürrbachs großem mythischen Wein dominieren stets eine fabelhafte Mineralität und ungemein komplexe Frucht das Holz – und nicht umgekehrt, wie dies bei so vielen international „gemachten” Weinen der Fall ist, die bar jeder Originalität eine austauschbare Stilistik aufweisen. Zudem sind die ‚kühlen’ Weine von Trévallon meilenweit von diesem immer mehr um sich greifenden (auf überreif geernteten Trauben beruhenden) marmeladigen Stil entfernt, der zumindest bei mir keinen rechten Trinkgenuss aufkommen lassen will. Trévallon, das ist singulärer Stoff der absoluten Weltspitze mit dem Geschmack und der Aromatik des französischen Südens, gepaart mit einer immensen Dichte Zwei kluge Köpfe, Eloi und seine hübsche Tochter Ostiane 16

Erlesene Weine und Konzentration sowie einer phantastischen Eleganz und Finesse, wie sie die großen Syrahweine der nördlichen Rhône aufweisen! In vielen Blindproben habe ich immer wieder erlebt, wie Liebhaber und Winzer gleichermaßen einen gereiften Trévallon als großen Hermitage identifizierten! In Frankreich ziert dieser große Wein die Karten der besten Restaurants des Landes, kostet dort allerdings zumeist um die 300,- Euro. Wie antwortete mir doch ein sehr bekannter französischer Sommelier auf meine erstaunte Frage nach diesem mir deutlich zu hoch erscheinenden Preis: „Aber Monsieur, ich kann doch diesen großen Wein nicht billiger verkaufen als die Second Crus aus dem Bordelais, wo er doch so viel besser schmeckt als diese. Der Einkaufspreis spielt dabei keine Rolle.” © Jürgen Richter / LOOK-foto Am Fuße des weltberühmten mittelalterlichen Dorfes Les Baux de Provence liegen die steindurchfluteten Parzellen der Domaine de Trévallon Nun, die „Logik” meiner französischen Freunde ist weltberühmt, verblüfft mich aber im Einzelfall immer wieder! Santé. 401110 Domaine de Trévallon, rouge 2010 (in Subskription) 13,5 % Vol. 52,00 €/l 39,00 € 4011110 Domaine de Trévallon, rouge 2010 MAGNUM (in Subskription) 13,5 % Vol. 53,26 €/l 79,90 € 4011310 Domaine de Trévallon, rouge 2010 DOPPELMAGNUM (in Subskription) 13,5 % Vol. 61,66 €/l 185,00 € In Subskription, Auslieferung voraussichtlich im Frühjahr 2013! Seit Jahren werden die Kultweine von Eloi Dürrbach mit Elogen überhäuft. So wurde beispielsweise schon vor über einem Jahrzehnt der 98er (damals von noch relativ jungen Reben stammend) vom WEINWISSER mit der Traumnote 19/20 Punkten bewertet. Heute ist der Trévallon eine Legende und wir sind glücklich, Ihnen mit diesem qualitativ bisher wohl einzigartigen 2010er (In Europas Süden ist das einfach der Fabeljahrgang der Frische. Wo der Säure in Deutschland bisweilen etwas zu viel gewesen sein mag, brillieren in warmen Regionen die Rotweine mit einer traumhaften Eleganz und einer geradezu nordischen Kühle!) einen der rarsten und größten Weine Frankreichs anbieten zu können. In der Farbe ein tiefdunkles Granatrot mit violetten, geradezu schwarzen Reflexen, in der Nase ein betörendes, ungemein intensives, kühlnobles Cassis-, Brombeer-, Kirschen- und Holunderblütenbukett von in optimalem Reifezustand geernteten Trauben, mit Anklängen an berauschende weiße Trüffel, Mineralien, Rauch und gerösteten Kaffee, Flieder, Lavendel und welke Rosen, noble Gewürze der Provence, schwarzen Pfeffer, Speck und dunkle Edelhölzer. Die für Trévallonweine früher so charakteristische wild-animalische Note ist, wie die langjährigen Liebhaber dieses mythischen Weines wissen, schon seit einigen Jahrgängen nur noch gaaanz dezent im Hintergrund verspürbar: Ursache hierfür sind die älter gewordenen Syrahrebstöcke, die verantwortlich zeichnen für die neue Stilistik, die gekennzeichnet ist durch eine ‚nördliche’ Kühle, eine große Eleganz und subtile Finesse bei gleichzeitig enormer innerer Dichte und formidabler Kraft. Am Gaumen begeistert eine traumhafte Balance zwischen genau dieser packenden Dichte und Fülle, einer für den Süden Frankreichs geradezu singulären Frische und Finesse sowie einem sinnlichen Extrakt. Pralle Schwarzkirschen, Röstaromen, Zartbitterschokolade, nochmals edle Hölzer und eine fabelhafte Mineralität, die an legendäre Gewächse der nördlichen Rhône erinnern, betören die Zunge, die in ein fast dekadent süßliches Aromenspektrum (ja, das ist „très Trévallon”) eintaucht und die verwöhnt wird von einer sensationellen Komplexität und einem großartigen, mineralischen Finale mit einer phantastischen, feinkörnigen, geschliffenen Tanninstruktur. So viel Frucht, so viel Eleganz, so viel betörende Frische war noch nie! Ein ganz großer, magischer Extrakt mit einer Struktur, die einem elitären Premier Cru würdig ist mit seiner mäßigen Alkoholgradation von knappen 13,5 Volumenprozent. Fast so niedrig wie in den guten alten Zeiten der großen klassischen Bordelaiser Pretiosen in den 80er und 90er Jahren: Der Trévallon gehört zu den Legenden des französischen Südens, Kultweinstatus und Gänsehautatmosphäre! Hier wird Herkunft zur Seele, expressiv, aber auch verwunschen, mächtig, konzentriert, dicht und packend, aber auch betörend sinnlich, nobel und edel! Zu genießen wohl ab 2015, Höhepunkt 2018 bis mindestens 2030+. 17

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