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Kellermailing 2019 - Offerte

Keller 2018: Ein Bilderbuch-Jahrgang!

KELLERMAILING

KELLERMAILING 2019 Weingut Keller UNSERE REBEN 4. Ein Großteil der Reben, die heute in unseren besten Lagen wachsen, hat Hedwig Keller bereits in den 60er und 70er Jahren selektiert und von der Saar mit zu uns nach Rheinhessen gebracht. In unseren alten Anlagen pflanzen wir nach Bedarf lieber jüngere Reben nach, als die alten zu roden. Wir nutzen eigene Selektionen mit oft ganz alter Genetik, um möglichst viele unterschiedliche Charaktere in unseren Weinbergen einzufangen. Wie in einer intakten Großfamilie sitzen und leben hier mehrere Rebgenerationen zusammen im Weinberg. Die Vielfalt im Rebberg ist eine wichtige Grundlage großer, komplexer und langlebiger Weine. 5. Bis in den März hinein führen wir den Winterrebschnitt durch. Einige fruchtbare Augen an der ausgewählten Fruchtrute werden während dieser Arbeit bereits entfernt, um die Ertragsmenge zu verringern und die Durchlüftung in der Laubwand zu verbessern. 6. Im Juni und Juli brechen wir vorsichtig von Hand überzählige Triebe weg, dadurch reduzieren wir weiter den Ertrag und verbessern die Belichtung. Bis in den August hinein stellen wir unsere Reben – Trieb für Trieb – von Hand gerade um ein schnelles Abtrocknen von Trauben und Blättern nach Niederschlägen zu garantieren. Dadurch beugen wir auch dem Aufkommen von Schadpilzen vor. Wir führen einen sehr späten ersten Laubschnitt durch, in einigen alten Top-Parzellen schneiden wir gar nicht, sondern flechten das Laub ein, um jeglichen Stress für die alten Pflanzen zu vermeiden und ihre natürliche Wuchskraft zu fördern. Jede Parzelle bekommt ihr individuelles Pflegekonzept. 14 Mai 2019

Weingut Keller KELLERMAILING 2019 ... von der Seele der Kellerschen Weine UNSERE TRAUBEN 7. Die lange und langsame Ausreife der Trauben am Stock ist unser Ziel (Niedrigtemperaturgaren). Das Risiko der späten Ernte gehen wir ein, um Ende Oktober und manchmal auch im November noch vielschichtigere und ausdrucksstärkere Trauben ernten zu dürfen. 8. Wir ernten von Hand in 15 kg-Kisten oder Kippwägen, die die Trauben nur unter Ausnutzung der Schwerkraft in die Kelter transportieren. Darüber hinaus sortieren wir am Stock und auf Sortiertischen von Hand. Drei Keller-Generationen, mit Erfahrung von zusammen bald 100 Herbsten, kümmern sich um Ernte, Verarbeitung und Einlagerung des neuen Jahrgangs. 9. Im Keller ist kontrolliertes „Nichtstun“ unser oberstes Gebot, die Erhaltung des natürlichen Potenzials der Trauben, die wir im Weinberg geerntet und im Weingut gekeltert haben. Oftmals über Monate vergären die Moste im alten Holzfass oder Edelstahl – je nach Sorte und Jahrgang. Für jede Weinbergsparzelle (und ist sie noch so klein) haben wir das passende Fass im Keller, bei edelsüßen Spezialitäten können das manchmal auch nur 20 Liter oder sogar weniger sein. 10. Die Jungweine sind unsere Babys und der Keller ist die Säuglingsstation. Es gibt nichts Schöneres und Aufregenderes als die Entwicklung des neuen Jahrgangs zu verfolgen. In zahlreichen Proben entscheiden wir in der Familie, welche Fässer den Charakter unserer Böden und Lagen am besten widerspiegeln. Ab März beginnen wir mit der Abfüllung der Gutsweine, ab Spätsommer werden die Großen Gewächse in Flaschen gefüllt. Die Spätburgunder folgen ca. 20 Monate nach der Ernte. Ein neuer Jahrgang ist geboren! 15

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