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Weingut Keller

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

DEUTSCHLAND RHEINHESSEN

DEUTSCHLAND RHEINHESSEN Weingut Keller und diese magischen Weine in Ihren Kellern eingelagert. Sie sind mir dabei so sehr gefolgt, dass deutscher Wein mittlerweile so stark in unserem Programm vertreten ist wie französischer. Und damals schon, vor 15 Jahren, war ER der Hoffnungsträger schlechthin. Heute eine „Ikone“! (Wine Enthusiast) Mit einem harten 14-Stunden-Tag. Eine ungemein sensible Persönlichkeit und einfühlsamer Interpret seiner großen Lagen – mit viel Gespür für ein Terroir, das sinnlich erlebbar den Gaumen verwöhnt. Das FINE Weinmagazin, das mit den schönsten Weinbergsbildern, trifft es auf den Punkt: „Keller ist ein Heimatwinzer moderner Prägung und mit ausgemachter Bodenhaftung – Seine Weine strahlen weit über das Hügelland hinaus und zeigen, dass Heimatverbundenheit keinesfalls bieder sein muss. Er ist in Schallgeschwindigkeit an die Spitze der deutschen Winzer gerauscht.“ Liebe Kunden: Ich gestehe freimütig: Ich bin seit Jahren bekennender Keller-Fan! Der Weine und der Menschen Julia und Klaus Peter, die mir in all den Jahren sehr vertraut geworden sind. Ich freue mich immer wieder, bei Ihnen Gast sein und das erleben zu dürfen, was Kurt Tucholsky einmal so ausdrückte: „Freundschaft, das ist wie Heimat.“ Ein großes Geschenk. Vielen Dank dafür. Zum Jahrgang 2015 lassen wir den „Meister“ wieder selbst zu Worte kommen, denn sein Jahrgangsbericht hat Tradition bei Pinard de Picard: „ Liebe Freunde von Pinard de Picard und dem Weingut Keller, vor 2 Jahren sagte mein Vater bei der Ernte der 2013er Trauben am Hubacker zu mir: ‚Ich glaube, ich werden trotz vieler großer Jahrgänge in meinem Leben NIE mehr einen Jahrgang erleben, der von der Traubengüte so einzigartig ist, wie es der 1971er damals war.’ Heute – mit den 2015er Weinen im Fass und den Bildern des vergangenen Herbstes im Kopf, habe ich das Gefühl, als hätte die Natur uns damals belauscht und sich ins Fäustchen gelacht. ‚Des könnt’ wie der 71er werden’, sagte mein Vater in diesem Jahr zum ersten Mal um den 10. Oktober, als die Nächte klirrend kalt wurden und die Aromen in den Beeren explodierten. Als die folgenden Tage und Wochen sonnig und trocken blieben, stand für ihn dann fest: ‚Wirklich wie 1971, nur mit einem Tick mehr Säure’! „Opa Klaus“ fühlt sich in zwei Welten zuhause: In seinem Bio-Garten und im Keller des Gutes bei der Anlieferung der Trauben im Herbst. 8 KellerMailing 2016 | Mai 2016

Weingut Keller RHEINHESSEN DEUTSCHLAND Felix und Max: The Next Generation! Was wären die Kellers ohne Pinot? Hier bewacht er die Ernte der Rotweintrauben aus dem Morstein! Lieber Papa, das schönste Geschenk zu Deinem 50. Jahrgang hier im Weingut hat Dir die Natur beschert! Und wie schon James Bond erfahren musste: ‚Sag niemals nie!!’ Doch wie kam es dazu, dass ein Jahrgang, der noch im Juli und August als zu heiß und zu trocken galt, der niedrige Säuren und Rekordmostgewichte versprach, auf einmal ein ganz großer sein soll? 2015 startete für uns Winzer früh im Weinberg. Die Blüte lag bereits 12 Tage vor der üblichen Zeit. Die trocken-heiße Witterung führte dann allerdings dazu, dass dieser Vorsprung nach und nach dahin schmelzen sollte. Denn ähnlich wie bei uns Menschen, die wir auch bei Rekordhitze (ohne Wasserflasche am Fahrrad) keinen steilen Berge erklimmen möchten, fährt auch der Rebstock bei extremer Witterung seine Photosynthese tätigkeit drastisch zurück – die Spaltöffnungen an der Unterseite der Blätter schließen sich – die Rebe lebt im Sparmodus – ein genialer Selbstschutz der Natur! Nach dem zu trocknen Sommer waren dann im September Niederschläge dringend notwendig. Denn man konnte den Trauben und den Laubwänden ansehen, dass das Jahr ihnen Niederschlagsmengen von August bis Oktober – gemessen am Dalsheimer Hubacker (2015: 133 mm; 2014: 164 mm; 2013: 186 mm; 2012: 142 mm; 2011: 129 mm; 2010: 217 mm) bislang eher Mager- als Vollkost verabreicht hatte. Die Reben müssen sich in dieser Phase des Jahres wie Wanderer in der Wüste auf der Suche nach der rettenden Oase gefühlt haben. Sie haben gelitten und wir litten mit ihnen. Im September häuften sich gottlob die Niederschläge und schon um den 20ten des Monats hatten wir die normale durchschnittliche Niederschlagsmenge dieses Monats erreicht. Gleichzeitig wurde es gegen Ende des Monats deutlich kühler. Aufgrund der kühlen Temperaturen blieben die Trauben stabil – nur vereinzelt gab es kleine Haarrisse in der Beerenschale. Später sollten diese kleinen angerissenen Beeren die Grundlage für einen der besten, wenn nicht gar DEN besten Jahrgang edelsüßer Meisterwerke bieten. Ganz ohne Angst macht man keine großen Weine und Sie, liebe Weinfreunde, können sich vorstellen, dass wir in dieser sensiblen Phase des Herbstes, in der sich alles entscheidet, noch nicht sicher waren, ob es nicht zu viel des Guten an Wasser für die Pflanzen war. Im Nachhinein wissen wir, dass es genau das rechte Maß war. Es ermöglichte unseren Reben durchzuatmen, neue Kräfte zu tanken – die Trauben konnten beste, komplexe Aromen ausbilden und bei niedrigen Temperaturen lange und langsam am Stock ausreifen. Natürlich war auch in 2015 die Versuchung wieder groß, Trauben früh bzw. zu früh zu ernten. Bei den Burgundersorten kann 9

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