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PINwand N°207

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine Erlesene

Erlesene Weine Erlesene Weine Gewächse voller Eleganz, die nicht marktschreierisch mit neuem Holz und modisch marmeladiger Neuer-Welt-Monotonie langweilen, sondern ganz im Gegenteil mit einer rassig-eleganten Textur, mit seidigen Tanninen und einer noblen, „kühlen“ Mineralität die Zunge liebkosen. Dieses wunderschöne delikate Spiel am Gaumen und die fabelhafte Finesse zeichnen verantwortlich für die betörende Stilistik dieser singulären Gewächse! Und der Ursprung dieser phantastischen Qualitäten, die trotz Parkers Elogen noch immer zu den provokant günstigen Preisen zu erwerben sind, die das Languedoc weltberühmt gemacht haben, liegt natürlich primär im oben angesprochenen genialen Terroir der exzellenten Weinberge: Karge, schwarze Schieferböden, in harter handwerklicher Arbeit aufgelockert, ein weitestgehend naturnaher Anbau und extrem tief wurzelnde Reben, die sich ihren Weg durch den Schiefer hart erkämpfen müssen, um (in heißen, trockenen Sommern) tief in der Erde – da zu weit abgelegen von feuchten Winden des Meeres – genügend Wasser zur Ernährung der Pflanzen zu finden. Und somit werden natürlich die Mineralien aus den Tiefen der Erde in die Trauben und später in den fertigen Wein transmittiert! Infolge einer wohl überlegten Exposition der Parzellen, die aus Schutz vor zu viel Sonne nicht nach Süden ausgerichtet sind, kann Frédéric in langsam reifenden Jahrgängen für südfranzösische Verhältnisse außergewöhnlich spät (Ende September, Anfang Oktober) ernten, und zwar genau dann, wenn die Trauben ihre höchste physiologische Reife erreicht haben. So sorgt neben den Schieferböden diese ungewöhnlich lange Vegetationsperiode für ein deutliches Mehr an Finesse und Eleganz in den fertigen Weinen (so wie wir es auch von den großen deutschen Rieslingen kennen) und eben eine perfekte Reife, die aber, Frédérics zentrales Anliegen, niemals (!) in Überreife umschlagen darf. Marmelade mag Frédéric höchstens auf dem Baguette, aber keinesfalls im Wein! Das Resultat dieser beispielgebenden handwerklichen Arbeit und des Genius eines sensiblen Weinmachers: Ultrafeine, finessenreiche Gewächse, wie sie erst von einer ganz kleinen Avantgarde qualitätsbesessener junger Winzer im Languedoc vinifiziert werden! In Frankreich unter Insidern bereits seit mehreren Jahren zu den großen Stars des Midi gezählt, in Deutschland bis zu Parkers Traumbewertungen noch eher ein Pinard-de-Picard-Geheimtipp, muss Frédéric seine Ernte den Interessenten aus aller Welt mittlerweile strikt zuteilen. Es sind zutiefst mineralische Bilderbuchweine des französischen Südens, Terroir pur, das eindeutig den Rebsortencharakter dominiert, sehr rar und von phantastischer Qualität: Berührende Unikate, Referenzweine des Languedoc! Warum steigen eigentlich Jahr für Jahr die Qualitäten auf unserem Kleinod des Languedoc so dramatisch an? Nun, zum einen hat Frédéric einen neuen klimatisierten Keller bauen können (da reift der Wein einfach noch schonender vor sich hin) und bekommt jetzt noch bessere Barriques und größere Fuder (von Frankreichs berühmtesten Tonneliers, auch hier muss man sich Zuteilungen besten Holzes zunächst durch ein Weingutsimage hart erarbeiten) als in der Vergangenheit, was den Ausbau der Weine nochmals optimieren hilf und den Holzeinfluss zurückdrängt. Aber ganz entscheidend sind natürlich auch die letzten Jahrgangsverläufe: Regen im Winter und Frühjahr, um die Wasserspeicher zu füllen und während der Erntetage nichts als Sonnenschein! Erst Ende September wurden bei jeweils kühlen Nachttemperaturen von weniger als 10° C (das ist ein wesentlicher Schlüssel für komplexe Aromen in warmen Regionen!) kerngesunde Träubchen in den Keller eingebracht, die infolge der extrem langsamen Ausreifung eine Aromenkomplexität besaßen, wie nie zuvor und die jedem Weinkenner ein glückliches Lächeln ins Gesicht zu zaubern vermögen. Frédéric: „Es war schier unfassbar, wir brauchten quasi keine Selektion vorzunehmen. Das habe ich als Winzer noch nie erlebt! Es waren die entspanntesten Ernten meines Lebens“, lächelt der sympathische Winzerstar vergnügt vor sich hin! Definitiv: Im Faugères, das zeigen alle meine bisherigen Verkostungen, liegen die Qualitäten in all den letzten Jahrgängen auf Augenhöhe mit dem zu Recht als Traumjahrgang gefeierten 2007er. Es sind die bisher besten Jahrgänge der Appellation. Und auch Frédéric, dieser so zurückhaltende, sympathische Winzer, strahlt daher übers ganze Gesicht: „Ja, infolge meiner älter gewordenen Rebstöcke, meinen so deutlich verbesserten Bedingungen im Keller, die ich mir immer so sehr gewünscht hatte, einer nochmalig sensibleren Extraktion und zweier bilderbuchhafter Vegetationsperioden haben meine Weine ein Qualitätsniveau erreicht, von dem ich bisher nur zu träumen gewagt habe.“ Diese betörenden Pretiosen wandern kistenweise auch in meinen privaten Keller. Unbedingt probieren! Werte Kunden: 94 Parkerpunkte (in 2004) für einen französischen Wein, der weniger als 15 Euro kostet – das gab es unseres Wissens nach noch nie! Das sind Glücksfälle, nein, Sternstunden im Leben eines jeden Weinliebhabers. Weinwerte, die Preisgefüge auf den Kopf zu stellen und in Blindproben vinologische Weltbilder zum Einsturz zu bringen vermögen. FLA060111 „Les Jardins“, rosé 2011 DV 12% Vol. 9,20 €/l 6,90 € Exklusiv bei Pinard de Picard: Ein Fabel-Rosé (letztes Jahr OHNE Appellations-Zulassung, da mit 11,5% Vol. zu WENIG Alkohol für die „hohe Behördlichkeit“! Viele unserer Kunden kennen die Geschichte schon und haben sich zum einen geschüttelt vor Lachen und zum anderen diesen Rosé innig geliebt: Anfang Februar 2011 hatte uns Frédéric während eines Besuchs bei uns in Saarwellingen einen Rosé (seinen ersten übrigens!) ins Glas gegossen, und wir waren wie vom Donner gerührt: Neben der aromatischen Fülle strahlte der Wein eine unglaubliche Frische und Leichtigkeit aus – kein Wunder, bei gerade einmal sagenhaften 11,5% Vol. Alkohol. Wir waren begeistert, so stellen wir uns die Zukunft südfranzösischer Rosés vor, und spontan haben wir die gesamte Menge dieses genialen Fabel-Rosés für unsere Kunden eingekauft. Dann trafen die Etiketten auf der Domaine Saint Antonin ein und alle Flaschen wurden gelabelt. Nur noch schnell die Spedition schicken und schon konnte der Spaß beginnen. STOP!!!! „Was soll das denn sein? Ein Wein aus Faugères, mit geschützter Herkunftsangabe, den strengen Qualitätsvorgaben entsprechend, und NUR 11,5% Alkohol? Non, © Werner Richner Ralf Zimmermanns Traum vom lichtdurchfluteten französischen Süden manifestiert sich in nordisch kühlen Winternächten in immer wiederkehrenden wehmütigen Erinnerungen an ein Wahrzeichen des Midi - die weltberühmte Pont du Gard! niemals, jamais. Nicht mit uns. Das kann nur ein Vin de Pays sein“. So sprach die zuständige „Behörde“ INAO und wir mussten unseren Kühltransporter wieder zurückpfeifen. Wein verboten! Wir versicherten Frédéric, dass dies nun wirklich kein Problem ist, denn wir liebten diesen Rosé ja insbesondere auch wegen seines so niedrigen Alkoholgehalts. Und dann war der Wein eben „nur“ ein Vin de Pays, was niemanden unserer Kunden stören wird, denn, um in leicht abgewandelter Form mit Dortmunds Fußballlegende Adi Preißler zu sprechen: „Grau ist alle Theorie – denn entscheidend is im Glas“. Aber schon tat sich das nächste Problem auf: Denn alle Flaschen waren ja bereits gelabelt, ein AOC Faugères auf der Vorderseite und 11,5% Alc auf der Rückseite. Und das ist nun mal VERBOTEN. Was tun? Die Flaschen zerschlagen, den Wein ins Mittelmeer kippen oder alle Flaschen einfach selbst trinken. Dann wären wir bei Pinard trotz des Niedrig-Alkohols den ganzen Sommer über besoffen! Oder, die Alternative, so zumindest Tino in seinen bisweilen „bösen“ Gedanken, die Funktionäre darin ertränken? Aber nein, für solche Probleme gibt es ja zum Glück die elegante „französische“ Lösung und dafür lieben wir sie so, unsere netten Nachbarn: Et alors, wenn der Wein nur 11,5% Alkohol hat und ein waschechter Faugères ist, was aber offiziell nicht möglich ist, da ein waschechter Faugères ja auf jeden Fall 12 Volumenprozent Alkohol braucht, nun, hm, was könnte man da nur machen? Et voilá, die Idee schlechthin: Lasst uns das Rückenetikett einfach überkleben und nach einer geschätzten neuen „Messung“ 12% Alkohol draufschreiben! Na also, geht doch. Wir bedankten uns bei der Kreativität der behördlichen französischen Gralshüter, wünschten Ihnen, werte Kunden, viel Spaß mit diesem herrlichen Wein, der fast nicht sein durfte, was er ist. Ein Klasse Rosé aus dem Faugères. Vive la France. Und im Jahrgang 2011 haben wir eine gleich faszinierende Qualität im Glas: einen feinwürzigen, traumhaft fruchtigen Rosé mit gerade wieder einmal knapp „geschätzten“, pardon, gemessenen, 12 Volumenprozent Alkohol. Der Sommer kann kommen. Santé! Und unser Kleinod, die Domaine Saint Antonin, ist permanent für weitere dicke Schlagzeilen gut! Ein Hammer schlechthin ist die Bewertung des FEINSCHMECKERS im Januarheft 2012: „FEINSCHMECKERS Highlights des Jahres 2011: Hundert Lieblingsweine – Die ZEHN SCHÖNSTEN WEINE DER WELT unter 10 Euro! And the winner is: Pinard de Picards Entdeckung aus dem Languedoc, unsere Domaine Saint Antonin, seit Jahren bekannt für ein dramatisch gutes Preis-Genuss-Verhältnis seiner betörenden Weine, mit einem unserer langjährigen Bestseller als SIEGERWEIN: ‚Les Jardins de Saint Antonin‘, unfassbar günstig!“ FLA060311 Les Jardins de Saint Antonin, rouge 2011 14,5% Vol. 9,20 €/l 6,90 € Der FEINSCHMECKER jubelt: „Auch für wenig Geld muss man nicht auf Stil und Mineralität verzichten. Mollige Frucht und ein kühler Kern von den Schiefer-Terrassen der Lanquedoc-AOC Faugères.“ Pinard de Picard meint: Ja! Das ist genau wieder einer dieser so ungemein preis„werten“ und schmackhaften Alltagsweine aus dem französischen Süden, der das Languedoc vor mehr als einem Jahrzehnt als Quelle herausragender Trinkweine über Nacht weltberühmt machte und der das großartige vinologische Können von Frédéric Albaret eindrucksvoll belegt. Herrlich leuchtendes, dunkles Purpurrot in der Farbe, in der Nase eine betörende Fruchtorgie, Sauerkirschen, rot- und dunkelbeerige (Cassis, Blau- und Himbeeren!) sowie 2 3

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