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PINwand N° 296

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Weinmagazin für Weinfreunde - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinhändler des Jahres 2019

FRANKREICH BURGUND

FRANKREICH BURGUND Domaine Joblot L'Empreinte bedeutet in etwa Abdruck oder auch Fußspur: ein Freund meinte, dieser Wein sei wie die Keller-Kiste: die Geschichte des Weinguts, die Essenz seiner großen Lagen, nur nicht in einer Kiste zusammengeführt, sondern in einem einzigen Wein eingefangen und verschmolzen. Trinkreif ab 2023, Höhepunkt wohl 2025 bis 2043+. FBU041117 Préface, Givry Préface, rouge Givry 2017 rouge 2017 13,5% Vol. 34,53 €/l 25,90 € Ein Top-Weinwert aus Burgund! „Wir machen keine zeitgenössische Kunst, man haut nicht etwas mit dem Pinsel auf die Leinwand und es ist damit teuer, sondern nur wegen ehrlicher Handwerksarbeit ist der Wein gut, es gibt keine Geheimnisse.“ – Jean-Marc Joblot Was uns Jean-Marc da mit völliger Selbstverständlichkeit erläuterte unterstreicht den Ansatz, den die Domaine Joblot seit Jahren auszeichnet, mit dem einst Jean-Marc und nun auch Juliette eindrucksvoll das Renomee der Appellation Givry zurück ins Bewusstsein der Weinöffentlichkeit gebracht haben. Viel Handwerksarbeit, noch mehr Stunden in den Weinbergen zwischen den Reben sind vergangen und viel Herzblut wurde vergossen, bis sich Joblots ihren heutigen Status aufgebaut haben. Und heute reißt man diesem Betrieb aus dem Süden Burgunds ihre preiswerten und sensationell guten Weine geradezu aus den Händen. Wenn wir einen Wein wie den 2017er Préface im Glas haben, dann möchten wir Jean-Marc’s einfacher Sicht auf die Dinge gar widersprechen. Es fühlt sich nämlich so an, als hätte man pure Magie im Glas! Dieser Givry Préface, übrigens nichts anderes als die ehemalige Cuvée ‚Pied de Chaumes‘, denn nur der Name hat sich geändert, duftet fein nach Kirschen und Veilchen, auch ein Hauch Pflaume tritt hervor, um dann von einer subtilen Würze abgelöst zu werden. Eleganz, Finesse, Brillanz, Reintönigkeit, Leichtigkeit, Schwung, Frische, Feinheit, Trinkfluss, wie an einer Perlenschnur aufgereiht fallen die Attribute bei der Verkostung dieses Weines in unserer Runde, um den Charakter dieses Givrys in Worte zu fassen. Einfach ein schöner, ja ein wunderschöner Pinot. Unaufgeregt, entspannt, völlig im Gleichgewicht und voll innerer Harmonie gelingt Juliette der Einstieg in die Welt ihrer bezaubernden Rotweine. Da ist nichts Mürbes, nichts Überreifes, sondern Frische pur. Juliette geht gekonnt und defensiv mit dem Einsatz neuen Holzes um, kaum etwas davon ist im Wein zu spüren und so hat sie den Neuholzeinsatz im Schnitt um 20% gesenkt, vertraut auf die feinen Qualitäten der berühmten Tonnellerie François Frères. Die Gerbstoffe sind so fein, dass der ‚Préface‘ bereits jetzt in seiner Jugend einfach nur Spaß macht, und der Jahrgang 2017 zeigt sich gegenüber 2016 mit ausufernder Großzügigkeit und purem Charme im Glas. So schön kann Pinot Noir in dieser Preiskategorie sein. Dies sieht auch Parkers Burgundverkoster, William Kelley, so und schreibt in seinem aktuellsten Jahrgangsbericht: „Dies ist eine der besten Weinquellen der Côte Chalonnaise, und ich kann sie nicht oft genug empfehlen.“ Zu genießen ab sofort bis mindestens 2031. FBU040417 Givry 1er Cru Givry „Clos 1er de Cru la „Clos Servoisine”, de la Servoisine”, rouge 2017 rouge 2017 13,8% Vol. 39,93 €/l 29,95 € „Schade, dass wir nicht Givry-Chambertin heißen.“ Da schmunzelt Jean-Marc bei unserer Verkostung, als ein Stammkunde anmerkt, dass man zu diesem kleinen Preis von den renommierten Appellationen Burgunds kaum vergleichbares bekäme. Das ist eine der typischen Frotzeleien, wie man sie von Jean-Marc zugeworfen bekommt. Der Rockstar Burgunds fühlt sich pudelwohl in seiner Rolle als Entertainer bei unserer Verkostung und wirkt tiefenentspannt. Denn er weiß, dass mit seiner Tochter Juliette nun eine Generation den Stabwechsel übernommen hat, die mit größtem Talent, unbändigem Ehrgeiz und einer Spitzenausbildung sowie internationaler Weitsicht das ihr übergebene Erbe erfolgreich ausbaut. Eines der vielen Beweismittel: Der 1er Cru Clos de la Servoisine rouge. Der wohl intensivste und reifste aller 1er Crus aus diesem Jahrgang. Und er duftet betörend nach wilden Beeren, einem Hauch Brombeere und intensiver Sauerkirsche. Das ist ein dichtes, nachhaltiges Bouquet voller Charme. Am Gaumen zeigt sich dieser Wein kraftvoll, allerdings mit seidigen Tanninen. „Sauerkirsche und Minze satt“ lautet das Motto! Ein Burgunder von traumhafter Tiefe, mit Substanz zur Reifung. Das ist verführerisch, ansprechend und bereitet schon jetzt großes Vergnügen. Kein Wunder sieht William Kelly (Burgundverkoster für Parker) Potenzial von bis zu 93 Punkten im 2017er Jahrgang. In diesem zärtlichen Pinot duftet die Erde von Givry und man schmeckt am Gaumen neben den saftigen roten und schwarzen Beerenfrüchten, den roten Sauerkirschen und feinen Mineralien einen Hauch des noblen Aromas 22 PINwand 296 | März 2019

Domaine Joblot BURGUND FRANKREICH von Zedern. Das ist Schluck für Schluck Trinkanimation pur! Das ist Givry at its best und übrigens gleich auf in der Wertung wie der legendäre 1999er Servoisine, der von Parker bereits stolze 93 Punkte bekommen hat. Wir haben es Ihnen bereits öfter gesagt: Juliette rockt das Burgund und schließt an die großen Erfolge ihres Vaters an. Und das, obwohl sie gerade erst durchstartet. FBU040717 FBU040717 Givry 1er Cru Givry „Clos 1er du Cru Bois „Clos Chevaux”, du Bois Chevaux”, rouge 2017 rouge 2017 13,5% Vol. 39,93 €/l 29,95 € Der Charmes-Chambertin Givrys „Die 20 jährigen Reben der Domaine im östlich ausgerichteten 1er Cru bringen für gewöhnlich einen der charmantesten und zugänglichsten Rotweinen Joblots hervor.“ – Parker William Kelley, Parkers hochmotivierter und neuer Burgundverkoster, hat den Charakter des Weins exzellent eingefangen. Intern sagen wir immer, dass der „Clos du Bois Chevaux“ der Charmes-Chambertin Givrys ist. Denn es ist eine Lage von großartigem Format, die trotz alldem besonders in der Jugend charmant, ja unwiderstehlich verführerisch daherkommt. Dieser feine Pinot Noir duftet verführerisch nach Sauerkirschen, reifen Waldbeeren und einem Hauch Zedernholz. All dies allerdings in einem subtilen parfumartigen Duft, der wie ein zarter Hauch aus dem Glas emporsteigt und darüber minutenlang schwebt, selbst über dem leeren Glas. Diese in 2017 eher feminine und florale Stilistik zieht sich auch am Gaumen fort. Allerdings ohne das der Wein zu zart oder gar gebrechlich wirkt. Keinesfalls! Der Jahrgang 2017 brachte hier höchst aromatische und intensive, ja für Pinot Noir fast kraftvolle Burgunder hervor. Allerdings hat Juliette, die ohnehin den Neuholzanteil gegenüber ihrem Vater um satte 20% reduziert hat, auch hier einen exzellenten Holzeinsatz gemeistert, sodass bereits jetzt im noch zarten Alter selbst die Frucht im Vordergrund steht. Die Tannine sind dicht, aber butterweich und verleihen diesem edlen Tropfen eine perfekte Struktur. Pinot mit Seele, der „singt“, wie man im Burgund zu sagen pflegt. Das ist Schicht um Schicht sich entfaltende Finesse und eine fabelhaft präzise Frucht. Hut ab vor diesem Grand vin de Bourgogne. Vielleicht einer der verführerischsten Bois Chevaux bisher! FBU040617 FBU040617 Givry 1er Cru Givry „Clos 1er du Cru Cellier „Clos Aux du Cellier Moines”, aux rouge Moines”, 2017 rouge 2017 13,6% Vol. 39,93 €/l 29,95 € „Der tiefste, konzentrierteste Wein der 2017er Joblots.“ William Kelley besuchte Joblots kürzlich und sieht den „Clos du Cellier aux Moines“ dieses Jahr ganz oben. Bis zu 94 Punkte traut er ihm zu, vergibt diese noch in Klammern, da er vom Fass verkostete. Doch fügt er vielversprechend an: „Die Klarheit seines Fruchtausdrucks ist beeindruckend und, auf die Flasche gezogen, nehme ich an, dass er sich als feinster der 1er Crus platzieren wird.“ Es ist eben auch eines der bevorzugten Terroirs in Givry: bereits die Zisterziensermönche wussten um die Vorzüge dieses im Norden der Appellation gelegenen Crus auf ton- und kalkhaltigen Böden mit komplett südlicher Ausrichtung und Blick auf das Dorf und er galt bei ihnen als Juwel unter den Lagen des Burgunds. Wir wiederum wissen um die auf die Erlangung irdischer Sinnesfreuden bedachten Anstrengungen der strebsamen, demütigen Mönche (die lange Wartezeit auf den Eintritt ins himmlische Paradies wußten sie schon immer durchaus mit irdischen Stimmungsaufhellern zu überbrücken), folgerichtig wurde flugs ein Mäuerchen um den Clos gezogen und über die Jahrhunderte „Die Klarheit seines Fruchtausdrucks ist beeindruckend und, auf die Flasche gezogen, nehme ich an, dass er sich als feinster der 1er Crus platzieren wird.“ der spirituellen Frömmigkeit mit dem Saft des biblischen Rebstocks aus dieser privilegierten Parzelle auf die Sprünge geholfen. Juliette vinifiziert aus den Trauben dieser Lage einen typischen Joblot mit genialer Frische, einen Pinot, der einfach nur glücklich macht und dies wohl in den nächsten 15 Jahren mühelos wiederholen wird: Ein kirschiges Bouquet legt sich wie ein Schleier über das Glas. Ein Hauch Nelke fügt eine dezente Würzigkeit hinzu. Auch Waldhimbeeren tauchen mit ausreichend Luftzufuhr auf. Das ist ein intensives und aromatisches Bouquet aus dem wunderbaren Jahrgang 2017. Am Gaumen zeigt sich dieser Pinot Noir hier stoffig und dick. Das ist für einen Givry schon enorm kraftvoll und komplex. Und trotzdem gelingt es dieser Preziose aus der ummauerten Paradelage immer, 91-94 Punkte W. KELLEY (PARKER) 23

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