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PINwand N° 294

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Weinmagazin von Pinard de Picard - Erlesene Weine und Feinkost - Januarausgabe.

DEUTSCHLAND BADEN

DEUTSCHLAND BADEN Visionärer Winzergenius fasziniert mit traumhaften weißen und roten Burgundern voller Finesse! 2017: Kaiserstühler Burgunder at its best! Tagesspiegel-Gastro-Papst Bernd Matthies über seine vinologischen Vorlieben: „Wer sich sein Leben lang mit Wein beschäftigt, der landet, was Rote angeht, unweigerlich beim Spätburgunder, das ist nun mal so. Ich kann mir bestenfalls das untere Viertel leisten, aber das reicht völlig. Denn wirklich fabelhafte, feine Kaiserstühler von Holger Koch gibt es bei Pinard de Picard.“ Gault Millau: „Die aktuelle Kollektion hat uns wieder einmal rundum begeistert. Schon die ‚einfachen’, aber ultrafeinen Weiß- und Grauburgunder sind es, die uns immer wieder in Erstaunen versetzen. Die Pinot Noirs, denen die ganze Zuneigung von Holger Koch zu gehören scheint, präsentieren sich eleganter denn je, bereits der „Einsteiger“ verspricht ganz großen Genuss!“ Stephan Reinhardt: „Die Pinot Noirs zählen zu den feinsten Badens und ganz Deutschlands. Ich habe selten solch delikaten, seidigen und finessenreichen, filigranstrukturierten Pinot Noir probiert, wie hier.“ Vergangenen Winter machten wir uns auf an den Kaiserstuhl, um Holger Koch zu besuchen. In seinem winzigen Weingut probierten wir mit großer Spannung die kurz vor der Füllung stehenden Rotweine des Jahrgangs 2017. Wenn man im Rotweinkeller von Holger steht, könnte man meinen, er sei Nebenerwerbswinzer. Nur eine handvoll Tanks und Fässer stehen da. Man erwartet weitere Räumlichkeiten, Holzfasskeller. Doch da ist nicht mehr. Der oft überzeichnete und ausgedehnte Begriff eines Garagenwinzers trifft hier tatsächlich zu. Holger Koch hat sich über all die Jahre eine kleine Manufaktur erarbeitet. Dabei war sein Ziel nie die große Erweiterung der Rebfläche, sondern das ewige Optimieren des Vorhandenen. Er besitzt gerade einmal 8 Hektar Rebfläche und sagt selbst: „ Ich war noch nie so froh, dass es nicht mehr ist. Wer zügig und schnell wachsen will, muss Kompromisse bei der Weinbergsarbeit machen. Mit 8 Hektar sind wir voll bedient, wenn man genau zum richtigen Zeitpunkt lesen will.“ Herkunftscharakter und Nachhaltigkeit im Weinberg sind seine Prämissen. Und konsequent setzte er seine Visionen in die Tat um. Nach spannenden Lehrjahren im In- und Ausland (beispielsweise bei Canon la Gaffelière in St. Émilion oder als Kellermeister bei Fritz Keller in Oberbergen) übernahm er 1999 die winzige Rebfläche seiner Eltern und setzt seitdem kompromisslos auf absolute Qualität: Er pflanzte ertragsschwache, extrem hochwertige, uralte Burgunderselektionen, die kleinbeerige und damit höchst aromatische Trauben hervorbringen. Denn die Aromendichte eines Weines steht natürlich in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Geschmack der Trauben am Rebstock! Wir verkosteten geschliffenen Pinot Noir, echte Punktlandungen oder wie Holger den Jahrgang selbst umschreibt: „Pinot Noir al dente“. Mit großer Freude stellen wir Ihnen nun die frisch gefüllten und eingetroffenen Weine unserer Lieblingsmanufaktur vom Kaiserstuhl vor. Nicht plump-süßliche oder fett-monströse Weine nennt er sein eigen (obwohl seine terrassierten Steillagen in Bickensohl am südwestlichen Kaiserstuhl liegen, in der wärmsten Gegend Deutschlands), nicht die laute Tuba dominiert, sondern zarte Instrumente. Stradivari-Geigen spielen auf und zaubern singuläre Qualitäten mit faszinierender Ausstrahlung ins Glas, Heimatweine mit unverwechselbarem Herkunftscharakter und daher ganz klar auch unsere persönlichen Favoriten aus dem sonnenverwöhnten Baden. Kaiserstühler Burgunder at it’s best! 48 PINwand 294 | Januar 2019

Holger Koch BADEN DEUTSCHLAND Holger Koch BADEN Die Pinot Noir-Manufaktur! DBA010817 Koch, Spätburgunder Alte Reben, Alte Reben, Baden Baden 2017 2017 13% Vol 13,26 €/l 9,95 € „Pinot Noir – al dente! Knackig, saftig, 2017 hat Gripp und Substanz, weiß wie rot ein feiner Jahrgang.“ – Holger Koch Der Spätburgunder von alten Reben zeigt unverkennbar Holger Kochs Handschrift. Und die ist glasklar, präzise und gleichermaßen elegant wie verspielt. Er hat sich mit Pinot Noir die Diven unter den Rebsorten herausgesucht und sich zur Aufgabe gemacht, hieraus bezaubernde Weine zu vinifizieren, die leisen Töne anklingen lassen. Und auch wenn man Spätburgunder eine gewisse Intellektualität nachsagt, so dreht sich bei diesem Einstiegswein zunächst alles um pure Trinkfreude und einen leckeren (!) Rotwein. Dieser für die Rebsorte typisch zartfarbene und leicht durchsichtige Spätburgunder duftet fein nach Herzkirschen und Hagebutten. Das Holz nimmt man hier gar nicht wahr, es handelt sich auch um keine neues, viel 49

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