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PINwand N° 293

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Weinmagazin von Pinard de Picard - Erlesene Weine und Feinkost. Weihnachtsausgabe Dezember 2018 mit traditioneller Dankeschönaktion und Verlosung

ITALIEN PIEMONT Azienda

ITALIEN PIEMONT Azienda Agricola Luciano Sandrone einen Hauch schwarzen Pfeffer, kalten Teesatz, der erdige Noten einbringt und kandierte Kirschen als florale Kopfnote. Am Gaumen, da tummelt sich eine Wucht an Wein. Dolcetto ist saftig und konzentriert, dabei insgesamt aber eher mittelkräftig im Körper. Das ergibt einen charmanten Schmeichler auf der Zunge, mit zarter Extraktsüße der reifen Frucht, weichen und dicht gepackten Tanninen und pflaumig-saftigen Aromen und etwas Mandeln im Ausklang. Dank des lebendigen Frucht-Säure-Spiels macht dieser perfekte Einstiegswein stets Lust auf ein weiteres Glas. Dolcetto d’Alba wie dieser macht einfach Freude und ist nicht nur im Piemont von den reichlich gedeckten Tafeln nicht mehr wegzudenken! Zu genießen ab sofort bis 2022. IPI040216 Barbera d'Alba, Barbera rosso d'Alba, 2016 14,0% rosso 2016 14% Vol. 26,00 €/l 19,50 € Einer der vielschichtigsten Barbera des Piemont! Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Rebsorte Barbera tief mit dem Piemont verwurzelt. Ursprünglich dem Dolcetto im Ansehen ähnelnd, baute man ihn eine Zeit lang als einfachen Tafelwein aus. Dabei handelt es sich um eine Rebsorte, die ähnliche hohe Ansprüche wie der für den Barolo berühmte Nebbiolo stellt. Und so kämpft die Rebsorte um beste Standplätze mit dem König des Piemonts. Genau deshalb schenkt man bei Sandrone der Rebsorte die gleiche Aufmerksamkeit wie dem Barolo und baut ihn auch entsprechend aus. Nach Gärung in offenen Stahlbottichen verbringt der Wein rund 15 Monate in großen Eichenfässern von 500 Liter Volumen. Aus sieben Lagen stammt diese meisterliche Assemblage, die sich inmitten der Barolo-Hügel befinden. In der feinen Nase des Barbera spiegelt sich das komplexe Jahr 2016 mit unterschiedlichsten klimatischen Gegebenheiten wider. Dieser dicht purpurrote Barbera d’Alba duftet nach Trockenpflaumen, Tee und einem Hauch Vanille, er wird sowohl in neuem als auch gebrauchtem Holz ausgebaut, was eine grandiose Balance erlaubt. Was uns gefällt: Mit zunehmendem Luftkontakt fächert er sich regelrecht auf, dann gesellen sich auch saftig süße Amarenakirschen dazu, etwas Schokolade und Veilchen. Am Gaumen zeichnet Feinheit den Wein aus. Seidige Tannine vermischen sich mit Cassis, schwarzen Waldfrüchten und Eukalyptus. Ein dunkelfruchtiger Wein, der dieses Jahr kaum rote Früchte und Kirscharomen besitzt, ja enorm seriös daherkommt. Ein Barbera der Extraklasse in ausge- 46 PINwand 293 | Weihnachten 2018

Azienda Agricola Luciano Sandrone PIEMONT ITALIEN sprochen forderndem Stil, feinst gezeichnet durch mittlerweile 40 Jahre Erfahrung! Bei Sandrone wird dem Barbera die nötige Komplexität gegeben. Das macht ihn zu einem ernsthaften Konkurrenten des Nebbiolo d’Alba! Zu genießen ab Herbst 2019 und wird sich über weitere 3-5 Jahre hinweg bestens entwickeln! IPI040316 Valmaggiore IPI040316 Valmaggiore Nebbiolo d'Alba, Nebbiolo rosso d'Alba, 2016 rosso 2016 13,5% 13,5% Vol. 34,53 €/l 25,90 € „Dieser Wein wird alljährlich noch ein Stückchen besser!“ 94 Punkte! (Parker) Ein Nebbiolo aus Roero lässt manchen Barbaresco alt aussehen! In den 90er Jahren erfuhren Luciano, Luca und Barbara vom Weinberg Valmaggiore und verliebten sich direkt in die bestens exponierte Lage. Einzigartig ist hier das Mikroklima so wie die zugrundeliegenden Böden, auf denen hier Nebbiolo reift. Dieses Amphitheater mit hoher Hangneigung und üppigen, sandigen Böden lässt einen unglaublich eleganten Nebbiolo gedeihen, erinnert dabei ein wenig an das von Wald umschlossene und ebenfalls kühl gelegene, von sandigen Böden geprägte Château Rayas. ‚Valmaggiore’ ist ein echtes Juwel! Die sorgfältige Weinbergsbearbeitung geschieht mit der gleichen extremen Aufmerksamkeit wie bei den Barolo Sandrones: auch hier mehrfache grüne Lese und winzige Erträge unter 30 hl/ha. Der Weinberg ist dichter bepflanzt als die Barolo, so dass hier zwischen neun- und zehntausend Weinstöcke pro Hektar stehen. Und diese Dichtpflanzung zur Reduzierung des Ertrages des einzelnen Weinstocks ist piemontweit „state of the art“. Der vibrierend betörende Wein ist etwas heller als die Barolo, denn bei diesem feinsinnigen Gewächs geht es ausschließlich um die Finesse im fertigen Wein. Süßliche Walderdbeeren, Morellen, Himbeere und eine wie ein feines Parfüm aufliegender Duft von Bourbon-Vanille verschmelzen in dieser filigranen rotfruchtigen Nase. Ein Hauch asiatischer Gewürze, etwas Zimt und Tannenharz umgeben das Bouquet. Am Gaumen ist dieser ultrafeine, rassige Nebbiolo vibrierend und seidig im Tannin. Eukalyptus gesellt sich zu den ausgereiften roten Früchten, die keine hitzigen Noten besitzen. Etwas Edelhölzer und Nelke umgeben den Wein. Ein höchst mineralischer, animierender und in allen Facetten zarter Nebbiolo. Seit 1994 gibt es den ‚Valmaggiore’ im Hause Sandrone und er ist schlichtweg in seiner Singularität nicht mehr wegzudenken. Ein Piemontester im höchst burgundischen Stil. Zu genießen dank seiner Feinheit ab Winter 2019 bis nach 2030. IPI040514 Barolo „Le Vigne“ IPI040514 rosso 2014 Barolo „Le Vigne“ rosso 2014 14,0% 14% Vol. 106,60 €/l 79,95 € IPI040514M Barolo „Le Vigne“ rosso 2014 MAGNUM 14% Vol. 225,33 €/l 169,00 € 96 Punkte! (Vinous) Seit 1990 gibt es den ‚Le Vigne‘, der wie kein anderer Wein des Hauses das Thema Barolo zusammenfasst. Dieser Blend aus vier behutsam ausgewählten Lagen (Baudana, Villero, Vignane, Merli) vereint damit auch unterschiedliche Böden. Das ist das Geheimins der Komplexität des ‚Le Vigne‘. Zunächst separat ausgebaut, finden sich die Nebbiolo-Grundweine dann zu einer meisterlichen Cuvée zusammen, reifen in überwiegend gebrauchten Eichenfässern von 500 Liter Volumen und verbringen zudem 18 Monate im Flaschenlager des Hauses, bevor sie dann ausgeruht in alle Welt verschickt werden, um ihre treuen Fans zu erreichen. Das ist der prachtvolle Archetypus eines großen Barolo klassischer Machart! Dieses barolische Urgestein betört mit seinem fabelhaft brillanten, feinen Parfum und einer grandiosen Finesse, Verspieltheit und Eleganz andererseits. Der 2014er kommt erwartungsgemäß frisch und elegant daher. Das Bouquet ist fein, Herzkirsche, Himbeere und Erdbeere anstelle trüffeliger und erdiger Aromen. Dazu Kräuter wie Dill, auch Eukalyptus anstelle von Teer. 2014 steht voll und ganz im Zeichen burgundischer Finesse. Erst mit Luft tauchen noch Rosen und balsamische Noten auf. Am Gaumen bleibt der ‚Le Vigne‘ rotfruchtig und fein, bei knackig frischer und klarer Frucht. Die Tannine sind zupackend und in diesem so jugendlichem Stadium noch zart schleifend. Das ist natürlich ein Barolo, der noch 2-3 Jahre brauchen wird, bis sich die Tannine voll integrieren, mit einer zartfruchtigen Aromatik von Erdbeeren und Hagebutten. Was jetzt in der Jugend schon beeindruckt ist seine salzig-mineralische Art, die diesen frischen und bestens balancierten Barolo so klar im Glas strahlen lässt. Zu genießen ab 2020 bis nach 2035 IPI040414 Barolo IPI040414 „Aleste“ Barolo rosso „Aleste“ 2014 rosso 2014 14,0% 14% Vol. 126,66 €/l 95,00 € IPI040414M Barolo „Aleste“ rosso 2014 MAGNUM 14% Vol. 260,00 €/l 195,00 € 96 Punkte! (Falstaff) „Barolo Aleste“ – vinifziert Luciano Sandrone einen neuen Barolo? Und wo ist der heißgeliebte, allseits begehrte Canubi Boschis geblieben? Des Rätsels Lösung: Canubi Boschis heißt seit vergangenem Jahrgang ALESTE. Diese Umbennung setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Namen seiner Enkelkinder ALEssia und STEfano. 47

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