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FRANKREICH

FRANKREICH CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE Domaine Saint Préfert Säure durchzogen und umhüllt von einer samtig weichen Textur. Dieser Wein ist genauso einladend, saftig und trinkfreudig, wie wir es von einem Côtes du Rhône erwarten. Gleichzeitig ist er so elegant und raffiniert, wie es viele ausgewachsene Châteauneuf-du-Pape, Gigondas oder Vacqueyras gern sein würden. Kein Wunder, dass Isabel Ferrando in Parker’s Wine Advocate zu den besten fünf Produzenten des Châteauneuf gezählt wird, wenn ihr einfachster Wein schon auf solchem Niveau spielt. Für uns ist das ein Herzenswein, der uns berührt und dem wir deshalb unseren Coup de Cœur verleihen. Für den sofortigen Genuss bis mindestens 2022 FRS080616 Saint Préfert, Châteauneuf-du-Pape Pape Classique, rouge 2016 (Bio) 13,5% Vol. 45,33 €/l 34,00 € Parker: 93–95 Punkte! „Dieser Châteauneuf scheint ein weiteres Mal herausragend zu werden.“ Joe Czerwinski, Robert Parkers Mann für den Süden Frankreichs, konnte den 2016er-Jahrgang des klassischen Châteauneuf-du-Pape der Domaine Saint-Préfert nur aus der Beton-Cuve probieren. Doch schon zu diesem Zeitpunkt war für ihn klar, dass der 2016er-Jahrgang dieses Weines den hervorragenden 2015er noch übertreffen würde. Jetzt, wo wir den Wein abgefüllt vor uns stehen haben, können wir dies nur bestätigen. Die Cuvée aus 85 % Grenache sowie Syrah, Mourvèdre und Cinsault hat alle saftigen und würzigen Anlagen des 2015ers, ist aber noch opulenter und cremiger, dabei einen Tick feiner und finessenreicher. Wie macht Isabel Ferrando das bloß? Die Winzerin, die erst 2003 zum Weinmachen gekommen ist, verbindet ihre Intuition mit harter Arbeit, die sich mit der langen Umstellung auf biologische und biodynamische Verfahren noch intensiviert hat. Doch damit hat sie auch die Intensität der Weine erhöht und ebenso deren innere Spannung und Balance. Der 2016er Châteauneuf-du-Pape, den Ferrando in der Beton-Cuve ausgebaut hat, weil er direkte Trinkfreude vermitteln soll, ist eine Wucht. Der dunkel rubinrote Wein öffnet sich nicht etwa mit einem ausufernden Fruchtbukett – das kommt später. Der Wein startet mit einer Note von Trockenholz, das mit Wasser besprenkelt wurde. Dieser besondere Duft verbindet sich mit trockener Erde, Garrigue und zermahlenem Stein. Erst mit etwas Luft finden sich zunächst dunkelfruchtige Komponenten wie Brombeeren und Pflaumen ein, dann öffnet sich der Wein und wird heller und rotfruchtiger. Kirschen und Himbeeren kommen uns in den Sinn, und am Gaumen bietet sich ein ganzer Kosmos an saftig reicher Frucht, die abgestimmt ist mit einem extrem feinkörnigen Tannin. Der Wein zeigt eine gebändigte Kraft, wiederum eine leicht erdige und steinige Komponente, etwas dunkle Schokolade und eine wunderbare Kühle in der warmen Frucht, die von einigen mit vergorenen Rappen herrühren dürfte. Durch die feine Säure bleibt der Wein zudem immer auf der frischen und eleganten Seite, welche die Weine der Domaine Saint-Préfert seit jeher auszeichnet. Dieser Châteauneuf-du-Pape ist zweifelsohne ein großer Wurf – balanciert, harmonisch, saftig und komplex bis ins lange Finale hinein. Mit etwas Luft für den sofortigen Genuss und dann von 2020 bis 2030. FRS080216 Saint Préfert, Réserve Châteauneuf Auguste du Favier, Pape rouge Réserve 2016 Auguste (Bio) Favier 2016 14% Vol. 56,00 €/l 42,00 € Für uns ist es eine der besten Réserve Auguste Favier, die Isabel Ferrando bisher erzeugt hat. Gießt man Isabel Ferrandos Châteauneuf-du-Pape Réserve Auguste Favier ins Glas, entsteht ab dem ersten Moment ein höchst sinnliches Vergnügen. Das Schöne ist, dass uns dieses Gefühl während der ganzen Zeit des Genusses nicht mehr verlässt. Denn je mehr Zeit der Wein im Glas bekommt, desto hedonistischer, ja lustvoller wird es. Doch bevor wir uns in völliger Begeisterung verlieren, nennen wir die blanken Fakten. Die Trauben, die Isabel Ferrando für diesen Châteauneuf verwendet hat, stammen von 60 bis 100 Jahre alten Stöcken, die in sechs unterschiedlichen Parzellen von Châteauneuf-du-Pape stehen. Ein großer Teil der 85 % Grenache findet sich auf rotem Lehm und sandigen Böden, auf Kies und den Galets roulés, jenen großen Kieselsteinen, für die der Ort berühmt ist. Der Anteil von 15 % würzigen Cinsaults stammt vor allem von kalkreichen Lagen. Während Ferrando ihren klassischen Châteauneuf im Beton vergärt und reifen lässt, sind es bei der Réserve Favier vier Jahre alte 600-Liter-Holzfässer, an der Rhône demi-muids genannt. Es ist fast selbstverständlich, dass die biologisch zertifiziert erzeugten Trauben der Domaine Saint Préfert ausschließlich spontan vergoren werden. Nach der Gärung bekommen sie 14 Monate Zeit, im Keller zu reifen. Der Cinsault sorgt für einen tiefen Ton im dunklen, fast undurchsichtigen Rubin und gleichzeitig auch für eine Würze in der Nase, welche die Frucht der Grenache komplettiert. Den grandiosen Auftakt dieses opulenten Rhône-Weines liefern Himbeeren 14 PINwand 287 | Juli 2018

Domaine Saint Préfert CHÂTEAUNEUF-DU-PAPE FRANKREICH und vollreife Kirschen, die sich mit floralen Noten von Orangenblüten, Rosen und Lavendel verbinden. Was schon im Duft markant wirkt, ist die Note von Blutorangensaft, die dem Wein eine betörende Frische gibt, während wir im Hintergrund eine tiefe Mineralik wahrnehmen, die dem Châteauneuf eine weitere Dimension verleiht. Im Gegensatz zu Charles Giraud, der Spitzencuvée des Hauses, ist der Auguste Favier immer einige Jahre früher zugänglich. Das wird gerade jetzt offensichtlich, wenn die Weine noch jung sind – und trotzdem mit ihrer Fruchtfülle und einem süßen Fruchtkern punkten, der so immens verführerisch ist. Am Gaumen ist der Auguste Favier direkt präsent, und zwar mit einer fast vollendeten Balance aus saftig reifer, dichter und opulenter dunkler Frucht und einer samtig sinnlichen Textur, die vor allem die Grenache hier liefert. Zur Frucht gesellen sich einige gegrillte Kräuter, geröstete Kaffeebohnen und dunkle, schmelzende Schokolade, etwas Staub von der trockenen, in der Sommersonne darbenden Erde des Châteauneuf sowie ein wenig Gesteinsmehl. All das garantiert feinste Textur, während die Säure zunächst hintergründig, dann immer offensichtlicher für eine pulsierende Lebendigkeit sorgt. So entwickelt sich am Gaumen ein enorm kraftvoller Châteauneuf mit einem ganz eigenen Charakter, der sich jedoch gleichzeitig so anschmiegsam zeigt wie eine Hauskatze. Schon jetzt ist das ein Erlebnis erster Güte, das Sie direkt in seinen Bann ziehen wird. Dessen sind wir uns absolut sicher. Obwohl jetzt schon betörend, tendenziell 2020 bis 2045 FRS080516 Colombis de Domaine Isabel Ferrando, rouge 2016 (Bio) 15% Vol. 79,86 €/l 59,90 € FRS080516M Colombis FRS080516 de Domaine Isabel Ferrando, Châteauneuf rouge 2 016 du MAGNUM Pape Colombis (Bio) 2016 15% Vol. 80,00 €/l 120,00 € 100 % Grenache von mehr als 100 Jahre alten Reben lassen einen Kraftprotz entstehen, der zu schweben scheint. 96-98 Parker-Punkte Es ist das Wesen uralter Reben, dass ihre Erträge sehr gering und dafür umso konzentrierter sind. Ihre Wurzeln gehen tief in die Erde und machen sich recht unabhängig von den jährlichen Wetterkapriolen und Trockenzeiten, wie es sie an der Südrhône immer wieder gibt. Isabel Ferrando hat das Glück, dass sie von Anfang an eine ganze Reihe solcher Parzellen mit alten Reben erwerben konnte. Nach der Übernahme der Domaine Saint Préfert bekam sie einige Jahre später die Chance, weitere Parzellen im berühmten Weinberg La Crau zu erwerben, einem sandigen Tonboden mit mehr als hundert Jahre alten Reben, die dieses Terroir im Wein perfekt widerspiegeln. Ihre Parzellen gehören zu den etwas kühleren Teilen von La Crau, wobei »kühl« im Châteauneuf-du-Pape natürlich relativ zu Foto: Marc Ginot 15

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