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Weinmagazin von Pinard de Picard im Juni 2018 - Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender.

ÖSTERREICH KAMPTAL

ÖSTERREICH KAMPTAL Weingut Hirsch Doch schon früher, 1999, staunte man nicht schlecht über Johannes Hirsch. Als alle österreichischen Funktionäre den Rotwein als Antwort auf den Klimawandel propagierten, ging Hirsch in die entgegen gesetzte Richtung. Denn obwohl seine Rotweine zu den besten der Region zählten, riss er alle Reben aus und konzentrierte sich auf Riesling und Grünen Veltliner. Und hatte auch damit Recht. International ging ein richtiger Boom nach Riesling und Veltliner los, Hirsch kann heute bei weitem nicht die weltweite Nachfrage nach seinen edlen Gewächsen decken. Diese wirtschaftliche Weitsicht fiel auch den Juroren der Tageszeitung „Die Presse“ auf. Erstmals bekam ein Winzer, der höchste Auszeichnungen für seine Weine durchaus gewöhnt ist, selbst einen Preis. In der Kategorie „Wirtschaft“ trat Johannes Hirsch als erster Vertreter der Weinbranche in der Geschichte des Wettberwerbs gegen die Managerelite Österreichs an und wurde prompt aufs Siegerpodest gewählt! Gault Millau: Trotz aller radikaler Kehrtwendungen in seinem Leben: Johannes ist im Grunde seines Herzens gar kein Revoluzzer, viel eher ein Bewahrer, aber eben durchaus mit starkem Charakter und Eigensinn. Ein Wertkonservativer, dem das Schicksal unseres Planeten alles andere als egal ist: So führte Johannes Hirsch voller innerer Überzeugung zunächst den biologischen, dann den biodynamischen Anbau ein, was auch in einem inneren Zusammenhang mit der Geburt seiner Tochter steht: „Ich hatte sie im Arm und wusste, sie soll in gesunder Natur aufwachsen, und dazu musst du deinen Beitrag leisten.“ So ist das Geheimnis des großen Erfolgs seiner Weine wohl das Zusammenspiel von Tradition und Moderne im Weingut Hirsch. So wie das Gebäude-Ensemble in Kammern im Kamptal, das straßenseitig einen über 500 Jahre alten barocken Zehenthof des Stiftes Passau zeigt, während man aus dem modernen Keller- und Verkostungsanbau aus großen Panoramascheiben auf Hirschs wichtigste Weinberge Heiligenstein und Gaisberg blicken kann. Eine Idylle zum Innehalten! Genauso harmonisch wie das intakte Ökosystem im Wingert funktioniert das Zusammenspiel der Generationen im Hause Hirsch. Dass Sohn Johannes heute den Mist der Wasserbüffel der nahegelegenen Bio-Käserei einsetzt, ist letztendlich „nur“ eine logische Weiterentwicklung. Denn Vater Josef war es, der schon vor unendlich vielen Jahren den Kunstdünger aus den Weingärten verbannte! Heute leitet Johannes das Weingut gemeinsam mit seinem Vater, der Mutter und seiner Frau Sandra. Mit Tochter Marie, den Zwillingen Florian und Josef, steht der über 140-jährigen Weingutstradition eine weiterhin blühende Zukunft bevor. Die Elogen und Preise alle aufzuzählen, mit denen Johannes Hirsch in den letzten Jahren im In- und Ausland überhäuft wurde, hieße die berühmten Eulen nach Athen zu tragen: Beschränken wir uns hier beispielhaft auf einige wenige aktuelle Urteile: Der Falstaff vergibt im aktuellen Guide 4 Sterne und hebt den Grünen Veltliner Reserve Kammerner Grub 2015 auf 95 Punkte! David Schildknecht zählt bei Hirsch den Jahrgang 2015 zu den spannendsten Weinen des Jahrgangs, und Stephan Reinhardt kennzeichnet das Weingut als „Topperformer“. „Das Weingut Hirsch zählt wahrlich zu den besten Weißweinproduzenten Österreichs!“ Doch urteilen Sie, werte Kunden, doch einfach selbst und wenn Sie dann noch die Preise vergleichen, dann werden Sie die Gewächse von Hirsch als fast konkurrenzlos günstig erkennen. „Das Weingut Hirsch zählt wahrlich zu den besten Weißweinproduzenten Österreichs“, wie der Gault Millau dezidiert urteilt. Unsere ganz besondere Empfehlung! 48 PINwand 286 | Juni 2018

OKA030117 „Hirschvergnügen“ OKA030117 „Hirschvergnügen“ Grüner Veltliner Grüner 2017 Veltliner DV 2017 12,0% vol. 12% Vol. 11,93 €/l 8,95 € Der Lecker-Schmecker aus dem Jahrgang 2017! Johannes Hirsch: „Wie unser Name schon sagt, der ,HIRSCH’ ist darauf ausgelegt, Trinkvergnügen pur zu bereiten. Das ist kein intellektueller Wein, mit dem man sich stundenlang beschäftigen muss, um ihn zu verstehen. Ein reinsortiger Grüner Veltliner von Lössböden, der trotz seiner Leichtigkeit durch Tiefgang, saftig-charmante Frucht und typische Würze besticht. Sehr saftig und lebhaft!“ So ist es! Was haben wir hier für einen Lecker-Schmecker im Glas. Leuchtendes Gelbgrün in der Farbe, zart mineralischer und pfeffriger Duft nach frischen Äpfeln und Limetten, im Hintergrund dann eine saftige und reife Pfirsichfrucht, auch ein wenig Zitrone. Am Gaumen ungemein saftig, frisch und cremig (ein „Maul“ voll Wein), dabei aber trinkanimierend leichtfüßig (Nomen est Omen, gerade einmal 12,0 Volumenprozent Alkohol!), ausgewogen, fein balanciert und harmonisch, feinwürzig, knackige Säure und steinobstlastige Aromen nebst einem frischen Hauch Stachelbeere und Äpfeln der Sorte Granny Smith. Hirschvergnügen macht einfach richtig Freude im Glas und ist ein ungewöhnlich exotischer Grüner Veltliner, der sich unbeschwert austrinkt, aber eben das gewisse Etwas hat. OKA030217 Kammern OKA030217 Grüner Kammern Veltliner Grüner 2017 Veltliner (Bio) 2017 (Bio) DV 12,0% 12% Vol. 17,26 €/l 12,95 € Herrlich saftig und würzig! Johannes Hirschs Kammern Grüner Veltliner stammt aus der Großlage Heiligenstein, doch im Weingut Hirsch setzt man auf Understatement. Seit dem Jahrgang 2015 wird er schlicht als Dorfwein deklariert. Er duftet zart nach Feuerstein, frisch geriebenem Apfel, etwas Quitte und hat in 2017 die Eigenheit, auch eine feine Exotik durch Steinobstaromen durchklingen zu lassen. Ganz typisch für die Weine des Hauses ist die glockenklare und präzise Art. Das sind keine Weißweine mit irritierenden Aromen, die viel Zeit zur Belüftung brauchen. Nein, einmal aufgeschraubt, strahlen sie im Glas und geben Höchstleistung ab. Dabei täuscht die jugendliche und straffe Art darüber hinweg, wie gut die Weine doch reifen und auch von der Flaschenreife profitieren. Aber wem kann man es übelnehmen, wenn sich Weine wie der Kammerner Grüner Veltliner bereits in der Jugend so strahlend zeigen? Dieser Grüne Veltliner ist äußerst präzise, kokettiert mit einem Hauch Pampelmuse am Gaumen, ist zart würzig und möchte kaum aushallen. Dabei zieht er sich wie ein gespannter Bogen am Gaumen entlang, baut Spannung auf. Ein glockenklarer, ungemein animierender Weißwein aus dem Stahltank, der mit seinen 12,0% vol. Alkohol ein Inbegriff von purem Trinkfluss ist. OKA031116 Kammerner OKA031116 Kammerner Grub, Grüner Grub, Veltliner Grüner 1. Veltliner Lage 2016 1. Lage (Bio) 2016 DV (Bio) 13,5% vol. 13,5% Vol. 42,00 €/l 31,50 € 95 Punkte im Falstaff! Tiefwurzelnde Reben auf Lössboden zwischen Gaisberg und dem Heiligenstein definieren diese wunderbare Kessellage. Sie ist enorm windgeschützt und unterstützte die langsame Traubenreife bis zum Septemberende im Jahrgang 2016 enorm. Johannes baut diesen Wein im großen Holzfass und teilweise im Stahltank aus, was ihm eine wunderbare Komplexität verleiht. Dieser Grüne Veltliner duftet zart rauchig und enorm komplex, hat eine fast mystische Viel- 49

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