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PINwand N° 275

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

DEUTSCHLAND NAHE Weingut

DEUTSCHLAND NAHE Weingut Dönnhoff Der Beginn einer Herzensangelegenheit! Von steilen Schieferterrassen in einer Felsmulde in Norheim, in die auch vulkanische Elemente (Porphyr!) ein- geschlossen sind, stammt dieser phänomenale Riesling mit seinen wunderbar komplexen, subtilen Aromen, der von David Schildknecht im ‚wine advocate‘ gar schon mal mit der höchsten Bewertung aller trockenen deutschen Rieslinge geadelt wurde! Dabei spielt dieser 2016er vielleicht nochmals in einer anderen Liga! Das „Dellchen“ ist eine uralte stille große Liebe von Helmut Dönnhoff, die nahtlos zu Cornelius übergegangen ist und der er mit der Vinifizierung als Großes Gewächs Weltruf verlieh. Bereits in den 60er Jahren, als Helmut Dönnhoff noch Lehrling war (Sie wissen ja, auch große Meister fallen nicht vom Himmel!), stand er Jahr für Jahr aufgeregt und voller Neugier vor den Fässern mit den Weinen aus Norheim, von dessen berühmter Vergangenheit im Mittelalter (die bedeutendsten Klöster Deutschlands hatten hier kostbare Besitzungen!) er damals noch gar nichts wusste. Und während die großen Winzerkoryphäen Flaschen aus allen Spitzenlagen der mittleren Nahe nebeneinander stellten und sich darüber ereiferten, ob die Schlossböckelheimer Kupfergrube besser sei als die Niederhäuser Hermannshöhle, prägte sich der Geschmack der Norheimer Weine, vor allem der aus dem bizarren Felsenland des Dellchen, unauslöschlich in das Gedächtnis des jungen Helmut ein. Es war der Beginn einer Herzensangelegenheit! Denn als in den 70er Jahren die damalige Krise des deutschen Weinbaus auch die Nahe erfasste, gehörte das Norheimer Dellchen – trotz seines einzigartigen Terroirs mit optimalen mikroklimatischen Bedingungen – aufgrund seiner schwer zu bearbeitenden Steillage zu den ersten Wingerten, die wegen zu hoher Bewirtschaftungskosten aufgegeben wurden. Bis zur Unkenntlichkeit mit Sträuchern überwuchert, einige Trockenmauern eingefallen: So kläglich bot sich Helmut Dönnhoff Ende der 80er Jahre das Herzstück des Dellchens dar, als er sich einen seiner Jugendträume erfüllen und dieses Filetstück erwerben konnte. Terrassen mussten entbuscht und wieder mit Riesling bepflanzt werden. Doch heute haben sich alle Mühen und Entbehrungen gelohnt: „Die Trauben, die an den mittlerweile älter gewordenen Reben wachsen, geben von Jahr zu Jahr mehr die Mysterien des Dellchens preis: Wie die Planeten eines Sonnensystems umkreisen mit zunehmender Flaschenreifung Aromen von würzig-kräutrig über expressive Apfelnoten, Pfirsich, Mango, Limette und Williams-Christbirne bis hin zu dem präzisen, steinigen, schiefrig-mineralischen Kern des Weins, in sicherer Distanz und doch in harmonischen Bahnen gehalten durch eine markante, allerdings niemals spitze Säure. Trotz seiner Sinnlichkeit und charmant-cremigen Textur (und damit höchstem Verführungspotential schon in der Jugend) sollte man das Dellchen schon ein wenig reifen lassen. Doch auch nach Jahren bleiben Rieslinge der Extraklasse wie die aus dem Dellchen ein mystisches Rätsel, aber ein wunderbares – und nicht weniger wunderbar als diese Weine ist die Rettung einer der traditionsreichsten und zugleich besten Weinlagen in Deutschland! “ Mit großer Freude zitierte ich Ihnen, liebe Kunden, aus einer faszinierenden VINUM-Reportage, in der die Geschichte „einer der ältesten Spitzenlagen Deutschlands“ und ihrer Wiederbelebung durch Helmut Dönnhoff ungemein spannend erzählt wird. Gänsehautatmosphäre! Mein Wort drauf: David Schildknecht und John Gilman treffen das Potential dieser Lage mit spektakulären Beurteilungen auf den Punkt! Denn nie geht etwas Aufdringliches vom „Dellchen“ aus, vielmehr ist es verspielt und traumhaft tänzerisch sowie zupackend zugleich und besitzt eine tolle Mineralität. Welch unglaublich betörende Nase, weiblicher, sinnlicher, feinsinniger in seiner Stilistik als die Hermannshöhle. Helmut urteilt schmunzelnd: „Das Dellchen ‚muss‘ ja jedes Jahr ohne unser Zutun besser werden, denn die immer tiefer wurzelnden, von uns neu angepflanzten Reben werden älter und liefern immer bessere Trauben! Die Norheimer Lagen verkörpern in ihren Weinen immer mehr das weibliche Element (im Unterschied zum eher maskulineren Felsenberg) und jetzt ist das Dellchen so schön geworden, so voller Sexappeal, dass die Buben hinterherlaufen“, erzählt er augenzwinkernd verschmitzt. Und mir scheint, er ist selbst einer dieser verliebten jungen Männer. Zu genießen empfehle ich Ihnen dieses wahrlich aristokratische Große Gewächs mit seinem edlen Schieferton ab Frühjahr 2018, Höhepunkt 2020 bis vielleicht 2040. Time will tell. 14 PinWand 275 | Juni 2017

Weingut Dönnhoff NAHE DEUTSCHLAND DNA020316 Hermannshöhle Dönnhoff, Hermannshöhle, Riesling trocken Riesling Großes trocken Gewächs Großes 2016 Gewächs 2016 61,33 €/l 46,00 € in Subskription, Lieferung vorraussichtlich im September 2017; max. 3 Fl. pro Kunde 98–100 Punkte! Hermannshöhle 2016: Präzision und Mineralität verweben sich mit grandioser Fülle zu einem aristokratischen Meisterwerk. Dieser geniale Riesling besitzt eine mineralische Rauchigkeit und Tabakigkeit wie nie zuvor! James Suckling bewertet die Hermannshöhle 2015 mit 98 Punkten als besten trockenen Riesling Deutschlands, Parker mit 97+ und Tino Seiwert mit 98 Punkten. Und was gibt es da für eine Serie! Ein Abonnement auf den Siegerplatz beim „Deutschen Riesling Cup“: Sieger des FEINSCHMECKER-Riesling-Cups Jahrgang 2014: „Dönnhoffs Hermannshöhle 2009 bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland“ Sieger des FEINSCHMECKER-Riesling-Cups Jahrgang 2013: „Dönnhoffs Hermannshöhle 2011 bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland“ Sieger des FEINSCHMECKER-Riesling-Cups Jahrgang 2012: „Dönnhoffs Hermannshöhle 2010 bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland“ Sieger des FEINSCHMECKER-Riesling-Cups Jahrgang 2011: „Dönnhoffs Hermannshöhle 2009 bester trockener Riesling des Jahres in Deutschland“ Wahrlich eine Riesling-Legende! Hermannshöhle! Welch magischer Klang erfüllt den gesamten Weinkosmos: Diese traumhafte, weltberühmte Lage mit ihren bis zu über 60 Jahre alten Reben bringt intensiv mineralische Weine hervor, sehr komplex, ungemein konzentriert, dicht, mächtig, extraktreich, gleichwohl aber gleichzeitig herrlich verspielt, elegant und aristokratisch, extrem tiefgründig, mit verführerischen Aromen von Pfirsich, rosa Grapefruit, Schiefer und Anklängen an Orangentart sowie eine bis dato, in allen Jahrgängen dieses Ausnahmeweins, so noch nie erlebte Rauchigkeit und Tabakigkeit (wobei die Aromenvielfalt so unglaublich ist, dass man sie nicht annähernd in Worte fassen kann). Am Gaumen feinst balanciert, von unendlicher Tiefe, bei aller Kraft so verspielt und gesegnet mit einer großartigen Länge, geprägt wiederum von edlem Schieferton. Dieser betörende Riesling demonstriert wie seine fabelhaften Vorgänger absolute Weltklassequalität und unterstreicht eindrucksvoll, warum in Weinbauregionen kalte Nächte und somit große Temperaturunterschiede zu warmen Tagen so eminent wichtig sind: Welch fabelhafte Frische, welch große Eleganz und Finesse, welch unvergleichliche Rasse und vibrierende Stahligkeit, welch beeindruckende mineralisch-salzige Strahlkraft und welch perfekte Säurestruktur bei gebirgsquellartiger, kristallklarer Frucht. Das macht großen deutschen Rieslingen in der gesamten Weinwelt so schnell keiner nach, das ist Rieslingduft, wie man ihn sich schöner nicht vorstellen kann! Und dazu ein grandioses, unendlich langes mineralisches Finale. Welch traumhaftes, mythisches Großes Gewächs: aristokratisch und edel! Hier fällt mir wieder eine Geschichte ein, in der Helmut auf seine eigene verschmitzte Art ein Bild über das Entwicklungspotential seiner Großen Gewächse zeichnet: „Wahre Genießer und Liebhaber großer Rieslinge leben mit ihren favorisierten Weinen aus großen Lagen wie mit einem heranwachsenden Menschen. In der Kindheit sind sie einfach nur süß und knuddelig, im jugendlichen Alter kriegen sie Pickel und revoltieren, entwickeln Charakter und zeigen sich über eine gewisse Lebensphase (oft im dritten/ vierten Jahr nach der Füllung) mal in schönster Laune (Trinkspaß pur!), mal unnahbar. Rühr mich jetzt nur nicht an! Als Erwachsener sind die Turbulenzen vorbei und wir genießen große Weine der Welt in vollendeter Harmonie“. Recht hat er, unser Freigeist von der Nahe. Und wir laden Sie herzlich ein, dieses geniale Rieslingbaby auf seinem spannenden Weg zu begleiten! Es hat alle Anlagen zum Nobelpreisträger! Noblesse, Harmonie, eine irre Mineralität, eine reife Säure und eine emotional berührende innere Balanciertheit kennzeichnen diesen aristokratischen, magischen Riesling, der sich wie ein Adler majestätisch in die Lüfte erhebt und seine Schwingen ausbreitet. Und hoch oben am Firmament zieht er ruhig und unaufgeregt seine Kreise. Welch sinnliche Verführung, wahrlich eine Riesling-Legende! Liebe Kunden: Moden kommen und gehen und Akzente verschieben sich, im Wein wie in allen anderen Bereichen des Lebens, aber der erhabene, vibrierende Stil der Hermannshöhle ist stets derselbe geblieben: Aristokratische Rieslinge edelster Art mit innerer Stärke und aufrechtem Gang! In 2016 wiederum ein majestätisches MEISTERWERK. Zu genießen ab Frühjahr 2018, Höhepunkt 2020 bis 2040+. 15

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