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PINwand N° 244

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine Lebende

Erlesene Weine Lebende Legende: Luciano Sandrone Und wie so viele Winzer seiner Generation, die quasi bei Null angefangen und den Sprung in die Selbständigkeit gewagt haben, ist Luciano Sandrone qualitativ geradezu explosiv, aber quantitativ sehr behutsam gewachsen. Er war zunächst lange Zeit mit leidenschaftlicher Hingabe als Kellermeister bei Marchesi di Barolo tätig, erarbeitete sich hier eine hohe Reputation und kaufte nach und nach eigene Weinberge. So begann er dann 1978 kleinere Traubenmengen, und zwar gleich aus der Spitzenlage Cannubi, in eigener Regie zu verarbeiten (ein Donnerschlag in der gesamten Weinwelt!) und hat sich dann in den 80er Jahren endgültig selbstständig gemacht. Angesichts der spektakulären Qualitäten von Beginn an war ihm rasch großer Erfolg beschert, der durch den Eintritt seines jüngeren Bruders Luca in das Weingut (1992) weiter gestützt wurde. Beide konnten ihre wertvollen Erfahrungen zusammen einbringen und so finden wir bei den Sandrones heute ein „kostbares Zusammenspiel alter Weisheit und moderner Kompetenz, die sich im Glas widerspiegelt“ (Maurizio Ross in ‚Mythos Barolo’, einem wunderschönen Weinbuch). „Die alte Weisheit“, das meint insbesondere die handwerkliche Weinbergsarbeit nach alter Tradition: „Qualität im Weinberg ist zwar nicht alles, aber das absolut Entscheidende. Meine Aufgabe ist es, die Einzigartigkeit meines Terroirs mit meinen Händen im Weinberg zu fördern. Im Weinberg wird der Wein gemacht und nicht im Weinkeller. Im Weinkeller geht es nur noch darum, die Trauben möglichst schonend und sauber zu vinifizieren und ihnen die besten Möglichkeiten der Entwicklung zu gönnen, so Luciano“. Dazu gehört ein strikter Verzicht auf Düngemittel (DIE Unsitte der 70er Jahre!) und ein drastisch reduzierter Ertrag sowie eine bestmögliche Traubenselektion in den großartigen Lagen, die zu den besten des Piemonts gehören. Die Weinbergsbearbeitung geschieht in extrem naturnahem Anbau, doch nicht bio-zertifiziert, denn man will nicht auf einer populären Welle mitschwimmen und scheut verständlicherweise die schwerfällige italienische Bürokratie. „Die moderne Kompetenz“, die der Gambero Rosso zutreffend Sandrone attestiert, weist auf die behutsamen Umstellungen in der Kellerarbeit hin, die Luciano das Image des „beliebtesten Modernisten unter den Traditionalisten“ (Gambero) eingebracht hat. „Es hat somit einen gewaltigen Qualitätssprung gegeben, in Spitzenjahrgängen ebenso wie in durchschnittlichen. Verkürzte Extraktion und entsprechend einer uralten Piemontester Tradition der behutsame Einsatz von erstklassigen 500 l Holzfudern, (davon nur ca. 20% neu, der Rest gebraucht. Holz hat nur eine dienende, strukturgebende Funktion) bester französischer Provenienz in unserem 1998 am Fuße der legendären Lage Cannubi erbauten neuen Weinkeller haben dazu entscheidend beigetragen. Damit will ich nicht sagen, dass man früher nicht in der Lage war, guten Wein zu machen, aber mit den Kenntnissen von früher war es eben auch nur der Wein von früher“, so Luciano in seiner engagierten, verschmitzt lächelnden und ruhigen Art, die auf den ersten Anschein gar nicht erkennen lässt, dass man hier einen legendären Qualitäts-Revolutionär des Piemonts, einen der dynamischen Erneuerer des Barolo, vor sich sitzen hat. Und all die Evolutionen in den letzten drei Jahrzehnten, zu denen immer mehr auch Lucianos höchst engagierte Tochter Barbara beigetragen hat, haben dazu geführt, dass der Name Sandrone weltweit einen mythischen Klang erhalten hat. Sandrone, das ist wie ein burgundischer Grand Cru aus dem Piemont, Finesse und Eleganz paaren sich mit großer innerer Dichte und majestätischer Kraft. Lucianos große Baroli gelten, wie sein Barbera, sein Dolcetto und sein Nebbiolo Valmaggiore, Jahrgang für Jahrgang, als Inbegriff höchster Winzerkunst! Werte Kunden: Großer Piemonteser Wein kann vielleicht anders schmecken, aber niemals besser als die sinnlichen Pretiosen von Sandrone! IPI040113 Dolcetto d'Alba rosso 2013 13% Vol. 15,87 €/l 11,90 € Der sinnliche Verführer! 6

Erlesene Weine Ein spektakulärer Anblick: Valmaggiore Welch saftiger, vollmundiger Dolcetto aus 11 verschiedenen Lagen mit ihren unterschiedlichen Böden, die alle ihre Facetten in die Komplexität dieses betörenden Tropfen mit seinem phantastischen Preis-Genuss-Verhältnis einbringen! In der verführerisch-sinnlichen Nase ein einladender tiefdunkler Duft nach roten und schwarzen Früchten und prallen Kirschen, feinst unterlegt mit einer betörenden floralen Note und Veilchenanklängen. Auch am Gaumen ist sie wieder da, diese betörende, extraktsüße, schmeichelnde Frucht, ungemein saftig, ein Charmeur und Schmeichler der Zunge, bei aller faszinierenden Frische (das ist europaweit DAS Signum des Jahrgangs!) und bemerkenswerten Struktur sehr geschmeidig und wunderbar harmonisch balanciert mit lebendigem Frucht-Säure-Spiel, das lange nachklingt. Zu genießen ab sofort bis 2016+. Parker ist ein großer Freund dieses Dolcetto und urteilte bei einem vergleichbaren Jahrgangsvorgänger: „Wunderschöner Einstiegswein in die fabelhafte Weinwelt einer der führenden Domainen des Piemonts mit einer seidenen Persönlichkeit und phantastischen Feinheit und mit einer unvergleichlichen Eleganz und Finesse.“ IPI040212 Barbera d'Alba, rosso 2012 13,5% Vol. 26,60 €/l 19,95 € In der betörenden Nase dieser Barbera-Pretiose ein reizvoller Duft insbesondere nach roten und ein wenig nach schwarzen Beeren (typisch für den grandiosen Jahrgang 2012!), saftigen, reifen, süßen Kirschen, Pflaumen, Vanille und edlen Gewürzen, im Hintergrund auch Veilchen und zarte Anklänge an einen duftenden Waldboden nach einem erfrischenden Sommergewitter. Am Gaumen vermählt sich tiefe Fruchtfülle, zart unterlegt von feinem Rauch und edlen Gewürzen, mit einem kräftigen Körper und samtig-weicher, aber feingliedriger Struktur und zarte mineralische Noten tanzen mit den aromatischen Gewürzen und Schoko-Sauerkirschen fröhlich Samba! Facettenreich und nuanciert, sehr fein balanciert, seidenweich, saftig und lang nachhallend. Ein Barbera der Extraklasse in ausgesprochen elegantem Stil, feinst gezeichnet durch des Magiers sensible Hand und die frische Säure des 12er Jahrgangs, der hedonistische, ungemein trinkfreudige Weine ergab! Einer der besten Barbera, den der legendäre Altmeister je vinifizieren konnte, so mineralisch und energetisch wie nie zuvor! Schmeckt bereits heute grandios und wird ab Frühjahr nächsten Jahres seinen Höhepunkt erreichen und sich über weitere 3-5 Jahre hinweg fulminant entwickeln! IPI040312 Valmaggiore Nebbiolo d'Alba, rosso 2012 13,5% Vol. 35,93 €/l 26,95 € Welch eleganter Nebbiolo eines der über Jahrzehnte hinweg besten Piemonteser Winzers. Dieser packende Nebbiolo ist in Roero gewachsen und Valmaggiore ist die berühmteste Lage. Die sorgfältige Weinbergsbearbeitung geschieht mit der gleichen extremen Aufmerksamkeit wie bei den Baroli Sandrones. Auch hier mehrfache grüne Lese und winzige Erträge unter 30 hl/ha. Der Weinberg ist dichter bepflanzt als die Baroli, so dass hier zwischen neun- und zehntausend Weinstücke pro Hektar stehen. Und diese Dichtpflanzung zur Reduzierung des Ertrages des einzelnen Weinstocks ist piemontweit „state of the art”. Die sandigen Böden in Valmaggiore zeichnen für die singuläre Feinheit und Eleganz der Edelrebe Italiens verantwortlich. Der vibrierend betörende Wein ist etwas heller als die Baroli, denn bei diesem feinsinnigen Gewächs geht es ausschließlich um die Finesse im fertigen Wein. Und was ist das nur für eine „geile” Nase: Betörende rote Früchte, konzentrierte Himbeere und Walderdbeere, feine Kirsche, Minze, sehr duftig und verspielt, weiße Schokolade, ein Hauch nobler asiatischer Gewürze, insgesamt ultrafein, rassig, verspielt, aber auch vibrierend und total auf Finesse vinifiziert. Das ist schlicht höchste Burgunder-Winzerkunst im Piemont und erinnert ein wenig an legendäre Barberesci! Auch im Mund deutlich Erdbeere und Himbeere, leichte rote Kirsche, wie schon in der Nase total verspielt, ein wenig dominikanischer Tabak, dann kommt salzige Mineralität, aber nicht in der extrem intensiven Ausprägung wie bei den Baroli. Alles fein bleibend, ge- 7

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