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PINwand N° 222

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

© Werner Richner

© Werner Richner Erlesene Weine Wahrlich: Burlotto, DAS Traditionsgut des Piemont, katapultiert sich mit authentischen Weinen voller Noblesse als funkelnder Edelstein in die kleine Elite italienischer Weltklassegüter: Magische Pretiosen, die wegen ihrer einzigartigen Feinheit, Frische und Eleganz stilistisch als die Burgunder des Piemonts gefeiert werden – und bei uns zu atemberaubend günstigen Preisen (in Norwegen, den USA und Australien werden aber bereits 50 bis 100 Euro für die Flasche Barolo gefordert und bezahlt!) wie in der guten, alten Zeit! Burlotto: Wie alles anfing. Frühjahr 2009: Nach (viel zu) langer Zeit will ich endlich wieder eine Woche Urlaub machen. Ausspannen, Bücher lesen und Wein nur in homöopathischen Dosen zum Essen genießen. Vielleicht war dazu der Ort etwas unglücklich gewählt. Das Piemont. Meine Freunde hielten die Idee auch, gelinde gesagt, für naiv. Schlugen scherzhaft den amazonischen Regenwald oder ernsthafter Skandinavien als Alternative vor. Nur weit weg vom Wein! Aber ich brauchte die Sonne und das Licht des Südens. Und zudem liebe ich nun mal sehr die sanft gewellten Hügel der Langhe, dieses mich stets in seinen Bann ziehende „Land am Fuße der Berge“. Die schneebedeckten Alpenwipfel grüßen an klaren Tagen majestätisch aus der Ferne, das Licht der Sonne kann emotional berührende Momente schaffen wie an wenigen Plätzen der Welt! Welch traumhaftes Fleckchen Erde mit Gänsehautatmosphäre. Und vor der „heimtückischen Gefahr“ von Winzern und Weinen hielt ich mich gewappnet. Niemand in Italien war von meiner Reise unterrichtet. Niemand erwartete mich. Aber in meinem Reisegepäck, in meiner Bücherkiste auch noch, fuhr ein Danaergeschenk mit. Wie das? Nun, ein enger persönlicher Freund, dazu ein begnadeter Weinkenner mit einem Geschmack, der meinem eigenen sehr nahe kommt (scherzhaft pflege ich ihn „meine andere Zunge“ zu nennen), hatte mir ein paar Wochen vor meiner Reise eine Flasche Barolo geschenkt, den Monvigliero 2004 von Burlotto, mit der dringlichen Empfehlung, ihn alsbald zu probieren. Dieser Wein, den ihm wiederum ein amerikanischer Weinfreund und intimer Kenner der piemontesischen Weinszene ans Herz gelegt hatte, sei atemberaubend gut, in einem unvergleichlichen, ganz traditionellen Stil vinifiziert und dazu unerhört preiswert. Trotz dieser mich elektrisierenden Worte wanderte die Flasche ungeöffnet auf meine scheinbar nie kleiner werdende Palette noch dringlich zu degustierender Weine, da ich in jedem Frühjahr bis über beide Ohren in die Verkostung des neuen Jahrgangs deutscher Rieslinge vertieft bin. Am Tage meiner Abreise fiel mir auf einmal dieser Barolo wieder ein, ich steckte ihn intuitiv in die erwähnte Bücherkiste, um ihn vor Ort abends auf der Terrasse meines Hotels endlich mal zu probieren. So reiste der Monvigliero in seine Heimat zurück. Mit dramatischen Folgen! Als ich ihn am zweiten „Urlaubs“-Abend öffnete, war ich wie vom Donner gerührt: Dieser herrlich altmodische, urwüchsige, authentische Barolo, fernab jeglicher Holz- oder Marmeladenorgien, traf mich mitten ins Herz. Liebe auf den ersten Schluck. Der Wein schien zu verdunsten, so schnell war die Flasche geleert. Urplötzlich waren mein Jagdfieber geweckt und alle guten Vorsätze, meinen Urlaub betreffend, über Bord gespült. Am nächsten Morgen stand ich ohne Voranmeldung auf dem Weingut, verkostete, ohne mich als Händler zu erkennen zu geben, die gesamte Kollektion und war restlos begeistert. Ich fuhr ins Hotel zurück und recherchierte im Internet, was ich über das Weingut, von dessen klangvoller Geschichte ich bis dahin nur rudimentäre Kenntnisse hatte, erfahren konnte. Unsere Mitarbeiter in Saarwellingen wurden sofort in „Alarmzustand“ versetzt, durchsuchten die Fachpresse, fanden in MERUM, der von mir so geschätzten Zeitschrift, in einer aus Zeitgründen von mir nicht sorgfältig durchgearbeiteten Ausgabe enthusiastische Bewertungen zu Burlottos in Deutschland noch völlig unbekannten Weinen, die mich in meiner Einschätzung bestärkten. Ich vereinbarte daraufhin am folgenden Tag einen offiziellen Termin auf dem Weingut. Nach einer ebenso ausführlichen wie spannenden Besichtigung von Weinbergen und Keller sowie einer umfangreichen Verkostung phantastischer älterer Jahrgänge (das ist immer sehr wichtig für mich, um das Reifepotential zu begutachten) wurden wir uns sofort handelseinig. Ein Bruch übrigens eigentlich eherner Prinzipien von Pinard de Picard, alle einzukaufenden Weine nochmals in Ruhe in Saarwellingen nachzuprobieren, um nicht sentimentalen Stimmungen in den Weinregionen (oder der Attraktivität einer schönen Winzerin :-) ) zu erliegen, aber die Qualitäten von Burlottos Kollektion waren einfach zu spektakulär! Die Nach-Degustationen bei Pinard führten dann schließlich sogar dazu, diese Inkarnation Piemontesischer Tradition wegen des spektakulären Preis-Genuss-Verhältnisses zu unserer Entdeckung des Jahres zu wählen, eine Auszeichnung, die wir im folgenden Jahr erweiterten als unsere Entdeckung des Jahrzehnts in Italien! Unsere Kunden schmeckten ebenso und bestätigen seither Monat für Monat unsere Einschätzung der Ausnahme- 2

Erlesene Weine qualitäten der Pretiosen von Burlotto mit ihrem Bestellzettel: Nach der erstmaligen Präsentation des Weingutes avancierten Burlottos Pretiosen aus dem Stand zu unseren meist verkauften italienischen Weinen. Unsere Neukunden des letzten Jahres kennen diese brillanten Gewächse sicher noch nicht, sind aber vielleicht jetzt neugierig geworden? Dann erzählen wir Ihnen (und natürlich unseren Stammkunden, die sich noch einmal die ganze Story in Erinnerung rufen wollen) jetzt von der glanzvollen Geschichte und den Weinen eines der ältesten Weingüter Italiens. Mit Commendatore Giovan Battista Burlotto fing alles an. Er war im 19. Jahrhundert eine der großen Persönlichkeiten des Piemont. 1850 gründete er seine Kellerei (die ältesten erhaltenen Etiketten stammen aus 1865 und legen Zeugnis ab von einer bewegten Geschichte) in Verduno, inmitten einiger der besten Weinbergslagen einer begnadeten Region. Commendatore Burlotto wird von Zeitzeugen als eine ungemein starke Persönlichkeit und als begnadeter Winzer charakterisiert. Seine urigen Tropfen erwarben binnen kürzester Zeit legendären Ruf und er avancierte zum Hoflieferanten des Königshauses Savoyen: So wurde im übrigen der Barolo zum Wein der Könige und König des Weins! Die Qualität von Burlottos Weinen (als einer von ganz wenigen Winzern füllte er bereits damals selbst ab) war so spektakulär, dass sie mit Auszeichnungen überhäuft wurden. Seine Lagen Cannubi und Monvigliero genossen in ganz Europa einen Ruf wie Donnerhall. Daher wurde Burlotto auch 1899 als einziger Weinlieferant für die berühmte Nordpolexpedition des Herzogs der Abruzzen ausgewählt! Barolo trifft Eisbär! Und Comm. G.B. Burlotto gilt seither als einer der Väter des Barolo. Er ist zweifellos einer der bedeutendsten Wegbereiter der großen Weine des Piemont! Eisbär trifft Barolo! In den 150 Jahren danach war die Geschichte unseres Traditionsgutes so wechselhaft wie die Geschicke des Piemont. Insbesondere die jeweiligen Kriegs- und Nachkriegsjahre waren unglaublich hart, die Region verarmte. Doch über all die Wirren der Zeitenläufe hinweg hat die Familie Burlotto um ihr Weingut gekämpft und, bei allen notwendigen Modernisierungen, die Fahne der Tradition hochgehalten. Fabio Alessandria, der Ur-Ur-Enkel des Commendatore, ist heute EIGENHÄNDIG für die Weinbereitung zuständig. Der jüngste Spross der Familie hat nach Absolvierung sowohl der Önologieschule wie einer Universitätsausbildung seit dem Jahr 2000 die Verantwortung im Keller übernommen und leitet das Gut gemeinsam mit seinen Eltern Marina Burlotto und Giuseppe Alessandria, wobei der Vater noch immer Tag und Nacht im Weinberg tatkräftig mitarbeitet. Nur zwei Angestellte und periodische Aushilfskräfte während der Ernte ergänzen die vom Weinanbau „berauschte“ Familie, deren ganzes handwerkliches Tun der Maxime höchster Qualität gewidmet ist, was in der Konsequenz bedeutet, alle wichtigen Arbeiten mit eigener Hand zu bewerkstelligen. Auf dem Weingut Burlotto steht die Winzerfamilie noch selbst in Keller und Weinberg und jettet nicht permanent zu Verkostungen um den Erdball. Denn Fabio ist ein absolut Weinbesessener, so, wie Klaus-Peter Keller beispielsweise, der ihn mittlerweile auch, begeistert von den großartigen Qualitäten, in Verduno besuchte. Er arbeitet in seinen charaktervollen Weinen stets die Authentizität des Piemont heraus. Weine mit Seele, unverfälscht von Holzorgien oder marmeladiger Überreife. Die sprichwörtliche burgundische Finesse und Eleganz sowie eine unübertreffliche Komplexität im betörenden Parfum zeichnen die feine Stilistik seiner unverwechselbaren Gewächse aus. Das ist die höchste Schule traditioneller Piemonteser Winzerkunst! Daher ist es eigentlich nur folgerichtig, dass unsere heute präsentierten Baroli von Burlotto die besten Bewertungen in den oben angesprochenen letzten beiden großen MERUM-Degustationen erhalten haben, womit sie fast die gesamte Winzerelite des Piemont düpierten und das zu Preisen, die fast unwirklich sind, wenn man das Preisgefüge großer Baroli oder anderer renommierter Prestigeweine auf der Welt betrachtet. Und als noch spektakulärer fast betrachten wir das Qualitätsniveau der genialen „Einstiegsdrogen“ von Fabio Alessandria! All unseren Kunden, die traditionell vinifizierte Tropfen fernab von ermüdenden Holzorgien lieben, können wir eine der spannendsten Weingutsentdeckungen in der gesamten Geschichte von Pinard de Picard nur wärmstens anempfehlen! Traumhafte Terroirweine, allesamt höchst eigenständige, urwüchsige Tropfen mit großem Charakter, absolute Geheimtipps und daher weit unterbepreiste Schnäppchen! Kategorie persönliche Lieblingsweine. 3

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