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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine

Erlesene Weine cremig-opulenten Rieslingen Helmuts Welt mit Sicherheit nicht: „Die Frage, ob natürliche Hefen, ja oder nein, wird viel zu sehr ideologisiert. Man unterstellt Hefen dabei einen viel zu großen Einfluss. Die unterschiedlichen Hefen ergeben nicht völlig unterschiedliche Weine, entscheidend ist die lange Vegetationsperiode der Reben auf ihrem spezifischen Terroir, die Qualität der Trauben und die Dauer der Gärung. Hefen sind nur Mittel zum Zweck. Es ist immer der Wein, der entscheidet, was er braucht!“ Und wie Helmut selbst strahlen seine ungemein trinkanimierenden, vibrierenden Rieslinge einen jungenhaften Optimismus aus (das ist des Meisters ureigene Handschrift!) und erinnern ihre Liebhaber daher stets an die sprudelnde Quellenklarheit eines jungen, tänzelnden Baches im frischen Frühling. Dies scheint einer der Gründe dafür zu sein, dass (ungeachtet des Weltklasseformats aller Dönnhoffschen Weine) ich innerlich immer zu fühlen glaube, dass Deutschlands Winzerikone, so oft er auch glaubhaft zu begründen vermag, er ziehe („wie ein Vater, der seine Kinder gleich gern hat“) keinen seiner Weine einem anderen vor, eine heimliche Vorliebe hat: Sie gilt neben seinen großen trockenen Rieslingen den fruchtsüßen Spätlesen, seit jeher dem Inbegriff deutscher Winzerkunst, die stets die ungeschminkte Geschichte des Jahrgangs und der Lage zu erzählen vermögen sowie den Menschen, die an ihrem Werden mitwirkten: Pretiosen, die in eine magische Welt entführen und die zu erzählen wissen von den unterschiedlichen Bodenzusammensetzungen, auf denen die alten Rebstöcke wachsen und deren glockenklare Typizitäten in geschmacklich so unterschiedlichen Weinen erklingen. Doch hören wir dem weisen Magier weiter zu: „Jede Lage riecht anders, so wie großflächig auch jede Landschaft anders duftet. Manche riecht nach Frühling, eine andere nach Sommer. In Südfrankreich habe ich einen ganz anderen Geruch als in Deutschland. Wie herrlich duften dort beispielsweise Pinien. Und wie anders duftet es in unseren Breiten nach einem Regenschauer im Sommer, der die staubige Luft verscheucht. All diese Düfte sammeln sich in der Traubenhaut und später findest Du sie in einem großen Wein. Das ist Terroir, das ist Heimat! Und meine Aufgabe als Winzer ist es herauszufinden, welcher Weintypus zu welcher Lage passt. Welche Talente hat sie? Diese muss ich herausarbeiten. Und das braucht Überlieferung und eigene Erfahrung. Ein Gesicht eines Menschen hat Narben, wenn er gelebt hat. Diese spiegeln seine Erfahrungen. Und um große Weine mit Seele zu machen, braucht es Narben und Erfahrung“! © Johannes Grau / CPA! Werte Kunden: Helmut Dönnhoff arbeitet seit Mitte der 60er Jahre in seinem Weingut, das er dann mit seinem ersten eigenen Jahrgang 1971 offiziell von seinem Vater übernommen hat. Er vinifiziert genau dort seinen Wein, wo er geboren und aufgewachsen ist und jeden Rebstock mit Namen kennt. Die Weine solcher Winzerpersönlichkeiten munden mir immer besonders gut. Warum? Weil sie nach Heimat nach Ursprung nach Seele schmecken. Diese Winzer sind ihrem Terroir innig verbunden (bisweilen glaube ich gar auf einer spirituellen Ebene), sprichwörtlich mit ihm aufgewachsen, und das merkt man ihren Weinen auch an. Sie sind kein austauschbares industrielles Massenprodukt, sondern das Resultat einer innigen Liebesbeziehung zwischen dem Winzer und seiner Heimat! So wie bei Helmut Dönnhoff! Darum ist auch obigem vehementen Plädoyer einer großen Winzerpersönlichkeit meinerseits kaum etwas hinzuzufügen. Nur die Anmerkung, dass ich mich ungemein freue, dass renommierte, kompetente Weinjournalisten wie John Gilman, Jancis Robinson, David Schildknecht (der für Parker die Bewertungen der deutschen Weine vornimmt – seither erst werden dank Schildknechts Kompetenz wie seiner Redlichkeit in aller Welt die Benotungen des wine advocate auch für Deutschland ernst genommen!), die großen Spät- und Auslesen Dönnhoffs ebenso wie seine Großen Gewächse zur kleinen Elite der absoluten Weltklasseweine zählen und sie daher auch mit den höchsten Punktzahlen bewerten. Deutschlands trockene Rieslinge, seine Kabinette, Spät- und Auslesen haben es längst verdient! Auch und gerade in einem in der absoluten Spitze traumhaften Jahrgang wie 20112, der Helmuts Vorlieben wie Präzision, Reintönigkeit und Frische in seinen Weinen unmittelbar widerspiegelt. Es sind optimistische, fröhliche, rassige Weine, die im trockenen Bereich an die legendären 2004er 24

Erlesene Weine und 2002er erinnern in ihrer Mineralität, Brillanz und feinen Säurestruktur (Jahrgänge, in denen Helmuts Pretiosen mit bis zu 100 Parkerpunkten bewertet worden sind) und die im frucht- und edelsüßen Segment zu seinen absolut besten Süßweinjahrgängen zählen! John Gilman, einer der anerkanntesten Rieslingexperten der Welt, urteilt daher völlig zu Recht in seinem VIEW FROM THE CELLAR: „Die 2012er Kollektion von Dönnhoff kann der größte Jahrgang für trockenen Riesling in der Weingutsgeschichte werden!” Und weiter: „Der 2012er Jahrgang ist in der ganzen Bandbreite ausgezeichnet, vornehme Weine mit einem tollen Terroirausdruck und einer wunderschönen Säurestruktur für eine lange Lagerung und einem tollen Entwicklungspotential”! Werte Kunden: Weil Helmut infolge einer akribischen handwerklichen Weinbergsarbeit auch im Jahrgang 2012 wieder traumhaft lockere und kleinbeerige Träubchen erntete, bekamen alle Weine zu ihrer schon gewohnten Feinheit nochmals einen zusätzlichen mineralisch-kristallinen Kick, „da die Rebstöcke schon vor dem Frost aufgrund der langen Vegetationsperiode genügend Zeit hatten, alle Mineralien im Stamm und in den Träubchen einlagern zu können”, wie es mir auch der Grandseigneur der deutschen Winzerszene bei meinem Besuch als ausschlaggebend für den Jahrgangserfolg erläuterte. Und als die Blätter dann ab Anfang November abgefallen sind (Helmut: „Schon in meiner Jugend gab es nie einen Jahrgang, den wir nicht erst geerntet hätten, als die Blätter langst abgefallen waren. Und nie war das vor dem 1. November!”) und eine Phase schönen Wetters ohne Regen folgte, zauberten Sonne und Wind eine geschmackliche Konzentration in die gesunden Trauben, die definitiv von singulärer Qualität ist! Das Ergebnis solch spezieller Erntebedingungen sind außergewöhnlich präzise, zutiefst mineralisch-kristalline Weine, welche die Herkunft ihrer großen Lagen auf schönste Weise widerspiegeln. 2012 ist daher bei Helmut Dönnhoff wiederum ein Wahnsinns-Weinjahr, in dem einfach alles möglich war! Die Weine präsentieren sich geschmacklich einerseits sehr feingliedrig, voller Finesse und kristallklar, aber auch mit einer enormen Kraft und Tiefe. Doch die Stilistik seiner Weine kann Helmut viel schöner selbst erklären: „Der JAHRGANG 2012 hat etwas mehr Frische und noch etwas weniger Alkohol als 2011 (super!), eine etwas komplexere Struktur und ist präziser, focussierter, kristalliner wohl auch als der (allerdings nur im direkten Vergleich) etwas barockere 2011er. Wenn ich ein Bild zum Vergleich nehmen möchte, dann meine ich, dass er „heller” ist in seinen Farben als der „gedämpftere” 2011er. In 2012 haben wir eine ganz klare Luft, einen schönen Frühlingstag mit Vogelgezwitscher, an dem man Photos mit klaren Kontrasten und Tiefenschärfe machen kann, ohne den Dunst wie in 2011, der eher eine schöne Herbststimmung hervorzaubern kann”. Werte Kunden: „The Surprising 2012ers from Germany- An Outstanding Vintage For Both Dry and Sweeter Styles, das ist eine weitere klare Ansage von John Gilman im ‘view from the cellar’. Helmut Dönnhoff ist der beste Beleg dieses dezidierten Urteils! In 2012 finden wir Weltklasse pur bei den besten deutschen Rieslingen, die die Kraft, die Harmonie und Komplexität aus 2002 mit der Mineralität, Eleganz und Finesse aus den Fabeljahrgängen 2004 und 2010 vermählen, eingebunden in eine rassige Säurefrische und eine kristalline Struktur, was die großen deutschen Rieslinge zu weltweit einzigartigen Unikaten macht. „The 2012 vintage in Germany has turned out splendidly” (John Gilman), Weißweine mit dem Potential zur Legende! Das sind wahrlich wieder Rieslingqualitäten wie von einem anderen Stern, Weltklassegewächse deutscher Provenienz, singuläre, 25

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