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PINwand N° 220

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine © age

Erlesene Weine © age fotostock / LOOK-foto und die bis hierher reichende Meeresbrise, welche die Trauben nach Regenfällen stets gut abzutrocknen weiß und damit vor Fäulnis bewahrt, schaffen ein günstiges Mikroklima. Hier, auf einer mittleren Höhe zwischen 280 und 350 Metern, sind die Weingärten vorwiegend mit Sangiovese, des Weiteren mit Carignano, Grenache, Alicante und Mourvèdre bestockt. Kellermeister Marco zitiert dazu ein nur auf Englisch funktionierendes Wortspiel: „Mourvèdre should see the sea.” Der schönste Platz dieser mittleren Lagen ist Sassoforte, mit wasserdurchlässigen, steinigen, roten Tonböden, umgeben und geschützt von Korkeichen, Olivenbäumen, Felsen und Macchia. „Diesem Terroir verdankt der Ampeleia Feinheit und Eleganz”, urteilt Marco. Auf etwa 200 Meter Seehöhe schließlich finden wir die am tiefsten gelegenen Weingärten: Schwere Tonböden, durchsetzt mit Fossilien und Kalk, um einige Grad höhere Temperaturen als in den hohen und mittleren Lagen geben dem Wein Kraft, Konzentration und Dichte. Jede Parzelle wird separat händisch am Höhepunkt der Reife gelesen. Angesichts der Vielfalt wundert es nicht, dass sich die Ernte über eineinhalb Monate erstreckt: vom Grenache Anfang September bis zum Cabernet Franc Mitte Oktober. Die extrem gepflegten Träubchen werden zudem dreimal streng selektioniert – Ausdünnen am Weinstock im Sommer, dann bei der Lese selbst und schließlich noch einmal auf dem Weingut. Das bereits gekühlt (!) in den Keller transportierte, perfekte Lesegut wird, je nach Rebsorte, entweder in Betontanks oder hölzernen Gärbehältern, kleinere Mengen in Stahltanks vergoren. Die sieben Grundweine werden zunächst jeder für sich bereitet, dann zweimal assembliert, zuerst im Mai, dann noch einmal im Dezember. Der cuvéetierte Ampeleia reift dann etwa 16 Monate in zart getoasteten französischen Barriques (ein Drittel neues Holz), weitere zwölf Monate in der Flasche. Mit einem grandiosen Resultat: Der „Ampeleia” ist ein völlig „neuer” Wein der Maremma, die anderweitig nur allzu oft zu opulent-marmeladigen Tropfen neigt. Er verkörpert die andere, die helle Seite des Mondes! Finesse, Geschmeidigkeit, seidene Tannine – welch traumhaft elegant-fruchtige Interpretation einer bisher gänzlich unbekannten Maremma, der ich einen derart emotionalen, feinsinnigen Wein niemals zugetraut hätte! In einem tiefen Schwarzrot läuft dieses Monument ins Glas. Betörend intensive Aromen (süße Schwarzkirschen, saftige dunkle Beeren, Cassis, noble Grand Cru Schokolade, dunkler Tabak, edles Zedernholz, Minze und schwarzer Trüffel) verströmen sich verschwenderisch, werden mit längerer Verweildauer im Glase immer intensiver und zeugen von einem großen Reifepotential, welches sich hinter diesem genialen Wein verbirgt. Am Gaumen zeigt er sich noch sehr verschlossen, begeistert aber mit erfrischender Säure, gekonntem, sensiblen Holzeinsatz und feinkörniger Tanninstruktur. Ein traumhaft eleganter Wein voller Charakter und Noblesse und trotz seiner seidenen Struktur von ungebärdiger wilder Ursprünglichkeit, eine Synergie von sieben großen Rebpersönlichkeiten, eine neue Referenz der emotional berührenden Toskana, der solo getrunken begeistert und prachtvolle Gerichte adelt: Taube, Wild oder Lamm mit aromatischen Beilagen wie Steinpilzen und Trüffel. Ein Lager- und Entwicklungspotential von mindestens 10 Jahren, bei nur allzu verständlicher Neugier und Genuss bereits im Laufe diesen Jahres – unbedingt Dekantieren, bitte! Ein Muss in jedem Keller mit ambitionierten italienischen Tropfen! Parker ist begeistert: „I was deeply impressed with the wines I tasted from Ampeleia this year. Every time I went back to the wines, I found a new shade of dimension. A gradual conversion to biodynamic farming and an increased use of cement vats are stripping these wines to the bare essentials, and what comes through more often than not these days is pure class. The 2009 Ampeleia is the most striking wine I have ever tasted from Ampeleia. 94 Punkte”. 32

Erlesene Weine © Werner Richner CANTINA DEL PINO - WELTKLASSEWEINE AUS Barbaresco, DEM HERZEN DES PIEMONT Unsere Entdeckung des Jahres 2013 begeistert im Jahrhundertjahrgang 2009 mit Fabel-Qualitäten in traditionell-klassischem Stil und verweist brandaktuell in großer WINE SPECTATOR-Verkostung mit der höchsten Note selbst den 5 mal so teuren Wein von Angelo Gaja souverän auf die Plätze. Das Winzergenius und Visionär Renato Vacca ist aber nicht dogmatisch verhaftet in einer Vinifikation, die lange als Idealtypus einer nur vermeintlich guten alten Zeit glorifziert wurde, sondern ist durchaus kreativ inspiriert wird von den Ideen der Moderne! Holz ist nicht des Teufels, sondern sensibel eingesetzt ein strukturgebendes Element. Piemont ist die Heimat einiger der größten Rotweine der Welt – und damit eine ernsthafte Konkurrenz zu den besten Pinot Noir, Cabernet, Merlot oder Syrah französischsprachiger Provenienz! Die Nebbiolo-Rebe gehört zu den anspruchsvollsten Rebsorten, was Boden und Lage betrifft. Er gedeiht in Bestform nur auf kalkhaltigen, mineralischen Mergelböden und verlangt steile Süd- oder Südwestlagen. Dieser extreme Anspruch an sein Terroir ist, neben weiteren mikroklimatischen Besonderheiten, wohl Ursache dafür, dass wirklich hochwertige Weine aus dieser sehr langsam und sehr spät reifenden Edelrebe (im Herbst liegen die namensgebenden Nebel vor der Ernte buchstäblich über den Reben) nirgendwo sonst in der Welt vinifiziert werden können. Punktum! Denn in keiner anderen Region erreicht die Nebbiolo-Rebe diese einzigartige Kombination aus Kraft und Eleganz, Geschmeidigkeit und Präzision sowie Mineralität und Lagencharakter wie in der sanft gewellten Hügellandschaft der Langhe im Piemont, dem „Land am Fuße der Berge”. In dieser mit ihrem herben Charme und ihren kulinarischen Köstlichkeiten verzaubernden Provinz im Nordwesten Italiens wird seit Menschengedenken Wein angebaut. Und zu weltweitem Ruhm hat der bezaubernden Region die Nebbiolo-Rebe verholfen, aus deren Trauben die bei Kennern in aller Welt begehrten, ungemein komplexen und extrem langlebigen Barolo- und Barbarescoweine erzeugt werden. Aber auch in dieser so reizvollen Landschaft entstehen die raren Spitzenweine nur dann, wenn unter günstigen klimatischen Bedingungen geerntete, kerngesunde Trauben aus den bevorzugten kargen, relativ steilen Lagen von wirklich großen Weinerzeugern und Winzerpersönlichkeiten verarbeitet werden. Und von einem ebenso charismatischen wie visionären Winzergenius, der seit einigen Jahren mit spektakulären Weinen aufhorchen lässt, bis er brandaktuell im WINE SPECTATOR die höchste Punktzahl erhielt und selbst den 5 mal teureren Angelo Gaja auf die Plätze verwies, möchte ich Ihnen heute erzählen. Und dieses Weingut gibt es wieder mal exclusiv in Deutschland bei Pinard de Picard. Weil wir dank des Tipps eines guten Freundes bereits im Herbst letzten Jahres eingekauft haben! Stephan Manstein heißt der Kerl. Nein, nicht der Winzer, sondern der gute Freund, der seit zwei Jahrzehnten das Piemont kennt wie kaum ein zweiter und dank dessen Insiderkenntnissen unsere Kunden und wir beispielsweise seit Jahren die urtraditionellen Brunello von Baricci verdanken dürfen! Im Frühjahr letzten Jahres schrieb er mir eine Mail. Ich darf zitieren: „Und jetzt noch ein ganz besonderer Tipp. Ich habe bei meinem letzten Aufenthalt im Piemont (an Ostern) in einem Restaurant meines Freundes Emilio, DEM Intimkenner der Piemonteser Weinszene, auf seine Empfehlung hin genau einen Wein getrunken, der mich fasziniert hat, wie schon lange kein 33

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