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PINwand N° 219

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine ©

Erlesene Weine © LOOK-Foto strömen hedonistische fruchtbetonte Aromen entgegen, reife Blau- und frische Himbeeren, schwarze Kirschen, Brombeeren, dazu eine florale Fliederduftigkeit, noble Kräuter, edle Milchschokolade, Weihrauch, Oregano und eine rauchig-mineralische Graphitnote. Am Gaumen stört, bei aller Dichte, Kraft und Konzentration, keinerlei marmeladige Überreife, stattdessen verwöhnt eine sangiovesetypische elegante, saftige (fast sahnige), herrlich kühle Frucht. Veilchen, dunkle Edelhölzer, viel Würze, Minze, geröstetes Weißbrot, noble Bitterschokolade, wilde Kräuter und mineralische Noten im kräftigen, langen, intensiven Nachhall ergeben Biss, Frische und pures Trinkvergnügen. Und dann spielt sich am Ende noch mal so eine Note von blühenden Veilchen zurück auf die verzückte Zunge! Welch Essenz des Terroirs und welch zärtliche Samtheit der Tannine: Eine Synphonie der unermesslichen Melodien, die ein großer Sangiovese in unkopierbarer Weise erklingen lassen kann. Die erlesene Frucht sensibelster Selektion der besten Trauben, die in den eng bestockten Weinbergen auf etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel (die hoch gelegenen Weinberge hatten im warmen Sommer 2009 eindeutig die Nase vorne, denn sie wurden von den Hitzeexzessen der niedrig gelegenen Lagen verschont) gewachsen sind. Ein schier unglaublich feiner Chianti mit Aura und Komplexität: Prächtige Aromen, feine Duftigkeit und wärmender Charme – wahrlich der verzaubernden Toskana pochendes Herz. Zu genießen ab sofort, Höhepunkt Frühjahr 2013 bis nach 2018. Eine überzeugende, emotional berührende Antwort auf Uniformität in vielen toskanischen Gütern auf hohem, aber letztendlich langweiligem Niveau! Dazu empfehlen wir natürlich auch den in seiner Klasse nicht minder herausragenden „normalen” Chianti Classico: ITO040110 Chianti Classico, rosso 2010 14,5% Vol. 21,20 €/l 15,90 € ITO040110M Chianti Classico, rosso, Magnum 2010 14,5% Vol. 22,67 €/l 34,00 € Decanter: Bester Chianti des Jahrgangs 2007 mit 18,5 von 20 möglichen Punkten und 5 Sternen (Höchstbewertung)! Und 2010 (das ist in der Toskana nicht anders als im Piemont oder an der südlichen Rhône) setzt auf 2007 nochmals einen dramatischen Eleganz-und Frische-Kick drauf! Und brandaktuell feiert der DECANTER folgerichtig unseren beliebten 2010er aus biologischem Anbau wiederum mit der besten Note des Jahrgangs! Und das bei diesem kaum glaublichen sympathischen Preis! „Ein kleiner toskanischer Pinot Noir”, staunt der Wein-Gourmet. Stimmt. Das ist wahrlich ein Chianti, bei dem wir ins Schwärmen und Träumen geraten. Best ever? Durchaus möglich. Auf jeden Fall Referenzcharakter! Jens Priewe, eine Ikone des italienischen Weinjournalismus, urteilt: „Im Chianti Classico liegt die Messlatte hoch und wer die Entwicklung verfolgt, weiß, dass man, um wirklich der Beste zu sein, erstmal die Weine von ... Riecine schlagen muss.“ 24

Erlesene Weine DEutsCHlAND WEINGUT RAINER SCHNAITMANN – WÜRTTEMBERG „Rainer Schnaitmann schoss mit seinem erst 1997 gegründeten Weingut wie eine Concorde in den Württemberger Weinhimmel – und der Steigflug hat immer noch kein Ende. Schon zum vierten Mal in Folge hat uns der ehrgeizige Fellbacher die mit Abstand feinsten roten Burgunder Württembergs vorgestellt. So küren wir Rainer Schnaitmann nicht nur zum Kronprinzen der Württemberger Weinszene, sondern auch zu unserem Aufsteiger des Jahres 2007”, so das dezidierte Lob des Gault Millau. Um in seiner aktuellen Ausgabe 2013 ein neues Lob hinzuzufügen: „Schnaitmann - seit dem Jahrgang 2001 unangefochten an der Spitze des Anbaugebiets...Kultstatus”. „Der Star unter Württembergs Jungwinzern” (so Bernd Kreis in seinem unbedingt lesenswerten Bildband „Weinmacher in Württemberg”), Rainer Schnaitmann, gehört zur neuen Generation deutscher Weinmacher und spricht erfrischend offen und unangepasst über seine persönlichen Vorstellungen als Winzer: „Weingärtner zu werden – das konnten sich mein Bruder und ich früher überhaupt nicht vorstellen. Ich wollte immer Architektur studieren, denn das Gestalterische und seine Wirkung haben mich einfach begeistert. Ich bin mit dem Fahrrad durch halb Europa gefahren und habe mich eigentlich nur für Bauwerke interessiert. Nach dem Abitur wollte ich mich dann um ein Praktikum als Zimmermann bewerben, doch da kam mir die Bundeswehr dazwischen. Ich war damals begeisterter Radfahrer, oft in den Bergen und wollte daher am liebsten zu den Gebirgsjägern gehen. Ich bin dann per Zufall im Offizierscasino in Ingolstadt gelandet, wo auch Restaurantfachleute waren, die im weltbekannten Feinschmeckerrestaurant Traube-Tonbach gelernt hatten. Zusammen haben wir einen Service, eine Küche aufgezogen – nur vom Feinsten! Wir haben eine Woche Schicht gearbeitet, täglich bis nachts um zwölf und hatten dann jeweils eine Woche frei. Und in diesen Freischichten habe ich damals regelmäßig draußen im Weinberg gearbeitet und so ein ganzes Jahr im Weinbau erlebt. Da hat es bei mir angefangen zu zünden. Unser Familienbetrieb stand zudem ganz gut da; wir haben seit über 500 Jahren Weinbau in der Familie und ich konnte mir nun vorstellen, diese Tradition doch fortzuführen. Daher habe ich 1989 eine Weinbaulehre begonnen und anschließend in Geisenheim studiert. Danach bin ich noch ins Ausland und habe in Neuseeland und anschließend in Südtirol gearbeitet. Von Anfang an war mir klar, dass ich, anders als mein Vater, nicht in der Genossenschaft bleiben wollte. Sie war damals für mich indiskutabel, weil ihre Auffassung von Wein, ihre Einschätzung der eigenen Leistung und ihre Weinqualität überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprachen. In Österreich kam der immense Qualitätsschub erst nach dem großen Weinskandal, aber ich denke, dass wir Württemberger eine in dieser Hinsicht unblutige Revolution zuwege bringen, eine sanfte Revolution. Ein großer Vorteil für mich war natürlich auch, dass mein Vater mich nie zu etwas gezwungen hat und mir völlig freie Hand ließ, er war ja so glücklich, dass ich überhaupt das Weingut fortführen wollte. Das Wichtigste für mich in meiner Weinbergsarbeit ist, der Natur (und damit den spezifischen Jahrgangsbedingungen) freien Lauf zu lassen. Wein soll leben, soll ein Naturprodukt bleiben. Und solange ich mit einem nicht konzentrierten und „ungedopten Wein” treue Kunden finde, bin ich sehr zufrieden”. 25

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