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PINwand N° 216

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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine FLA050210

Erlesene Weine FLA050210 La Côte, rouge 2010 14,5% Vol. 11,93 €/l 8,95 € Ein tiefes, sattes, dunkles Rot bildet die Robe dieses originären, phantastischen Weins, der mit all den positiven Eigenschaften prunkt, derentwegen Kenner und Liebhaber die Weine aus dem wilden französischen Süden so sehr mögen: Betörend intensive Beerenfrüchte (frische Himbeeren, blaue Waldbeeren und rote Johannisbeeren), dazu faszinierende Anklänge an Oliventapenade, süße Lakritze und Zeder, Zimt, schwarzen Pfeffer, Tabak und Kräuter der Provence (wie gegrillter Lorbeer und Oregano). Sogar Feigen und ein Hauch Zartbitterschokolade sind zu erschmecken, hinzu gesellen sich erfrischende Waldhimbeer- und Sauerkirscharomen, Minze und Eukalyptus sowie feinste anregende blumige Noten von Veilchen und intensiver Mineralität. Am Gaumen zeigt dieser betörende Schmeichler der Sinne eine cremige Fülle und eine traumhaft leckere Fruchtkonzentration, die völlig frei bleibt von marmeladiger Süße. Stattdessen: Eine dem großen Jahrgang 2010 geschuldete animierende Frische im Mund (das ist 2010!), eine schöne Konzentration, vermählt mit einer für den französischen Süden ungewöhnlichen Finesse, komplexe Beerenfrüchte, Wogen von Cassis, betörende Kräuteraromen und noble Schokoladenanklänge. Gestützt wird diese traumhafte Stilistik nicht nur von der festen mineralischen Struktur, sondern auch von einem superfeinen, seidigen Tanningerüst, das diese verführerische Cuvée aus Grenache, Syrah, Mourvèdre und Carignan zu einem wahren Meisterwerk werden lässt. Schwerlich vorstellbar, dass man zu diesem Preis etwas Besseres im gesamten Languedoc finden kann! Ein Sinnenzauber, ein seltener Glücksfall für anspruchsvolle Genießer! „Seidig fließt der Wein über die Zunge und verführt zum endlosen Weitertrinken”, urteilte Christina Hilker nach einer gemeinsamen Verkostung in Saarwellingen über einen gleich hervorragenden Jahrgangsvorgänger begeistert, den unzählige unserer Kunden mit großem Vergnügen gekostet haben. Neglys „La Côte” scheint zu verdunsten, so schnell sind die Gläser stets geleert! Zu genießen ab sofort (bei 16 bis 18°C) bis etwa 2018. FLA050310 La Falaise, rouge 2010 15% Vol. 22,53 €/l 16,90 € Einer der besten Rotweine aus einem grandiosen Languedoc-Jahrgang, seinem kongenialen Vorgänger nochmals (deutlich) überlegen, der mit 91-92 Parker-Punkten geadelt wurde. In der Farbe zeigt dieses Juwel des Midi ein tiefes, dichtes, undurchdringliches sattes Granat, das fast ins Schwarze übergeht und in der Nase ein komplexes, einladendes Bukett bietet, dabei ganz deutliche Anklänge an große, aber wesentlich teurere Côte Rôtie (!) evozierend: Intensive, betörende süßliche Frucht, Cassis und Brombeeren, Schwarzkirschen, Zartbitterschokolade, Lakritz, schwarze Oliven, Vanille und Weihrauch und noble Zeder. Diese faszinierende, syrahgeprägte Cuvée (dazu Grenache und Mourvèdre) ist wegen ihrer cremig-seidenen, butterweichen Tannine (ein wesentliches Charakteristikum des grandiosen Languedocjahrgangs 2010) bereits in ihrer Jugend wesentlich trinkanimierender als ihre weltberühmten Pendants von der nördlichen Rhône, aber auch, weil sich am Gaumen die sehr moderate Säure traumhaft mit einer expressiven mediterranen Aromatik (provençalische Kräuter, Schwarzbeeren, Cassis) sowie einer subtilen Mineralität paart: Eine großartige Demonstration des zunehmenden Alters besten Rebmaterials auf erstklassigem Terroir, gepaart mit traumhaften Jahrgangsgegebenheiten, die es so zuvor selten gegeben hat! Welch betörende Struktur am 18

Erlesene Weine Gaumen, welch packende Dichte und Konzentration, welche innere Balance und welch cremige Textur und höchste Sinnenwonnen (wehmütige Erinnerungen an Omas Pflaumen-Zimtpunsch auf der Zunge hervorrufend), welch kuschelige, cremige, samtene Tannine. Der faszinierend süßliche Fruchtextrakt setzt sich bis in den lang anhaltenden Abgang betörend fort und umhüllt vollständig das Holz der neuen Barriques bester französischer Provenienz. Dieser sanfte Riese wird mit zunehmender Flaschenreifung die Wärme des Südens mit der Finesse des Norden vermählen! Freuen Sie sich auf einen authentischen Terroir-Wein des Languedoc mit warmherziger Seele und mediterraner Ausstrahlung! Diesen Klassiker des wilden französischen Südens legen sich Connaisseure kistenweise in den Keller: Zukünftige betörende Sinnenfreuden sind unvermeidlich! Zu genießen ab sofort, Höhepunkt 2014 bis nach 2020+. WILLKOMMEN IM TÂCHOLAIS! Eine Reise in unbekannte Dimensionen eines verwunschenen Weinuniversums! Und eine zärtliche Liebeserklärung an eine märchenhafte Region! ODER: HERRN RAYERS GESPÜR FÜR SCHNEE Staunend schwiegen wir uns an. Trauten irgendwie unseren Sinnen nicht. Standen da rum im kleinen, engen Weinkeller. An einem Probiertisch inmitten von Holzfudern und gebrauchten Barriques. Ich persönlich hatte den Tag innerlich eigentlich fast schon abgehakt und wartete insgeheim auf ein leckeres Abendessen. Und eine gute Flasche Wein. Klaus-Peter, der Keller aus Rheinhessen, auch. Der begleitet mich (fast) immer auf meinen Burgundreisen. Als „Berater”, Freund und weil er diese Rotweine wegen ihrer Finesse und Eleganz über alles liebt. Er nennt sie daher auch gerne die „Roten Rieslinge”. Wir waren morgens zusammen auf der Domaine Romanée-Conti gewesen und hatten noch den Geschmack des 2009er La Tâche auf der Zunge. Ja, den La Tâche. Der hatte uns beiden noch mehr imponiert als der legendäre Romanée. Und jetzt hatte uns meine Spürnase David Rayer ins Beaujolais „gezwungen”. Hatte uns provoziert mit seiner These, es gäbe mittlerweile nicht nur trinkbare (Oh Gott, alle meine Jugend- und Studentensünden fielen mir ein mit den unsäglichen Primeurs-Trinkgelagen), sondern absolute Spitzenweine im Beaujolais. Irgendetwas von angeblichen Weltklasseweinen hatte ich in Erinnerung. Vage. Hatte Davids Empfehlung (trotz meiner größten Hochachtung für seine Kompetenz) eingereiht in diese immerwährenden Tipps über angebliche 95 Punkte-Weine und mehr, die keiner kennt und die nur auf mich warten sollten, dass ich sie entdecke. Weine, die es aber in der Realität fast niemals gibt. Und in eine solche Verkostung mussten wir damals hin. Denn David hatte, nach so vielen vergeblichen „Appellen” an meine Entdecker-Ehre, ernst gemacht. Und einen Termin. 19

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