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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine © Werner

Erlesene Weine © Werner Richner DBA010210 Pinot Noir „S“, Edition Pinard de Picard, Baden 2010 12% Vol. 18,00 €/l 13,50 € Holger Koch: Degradiert und begnadigt! Würde Burgunds Winzerlegende Coche-Dury am Kaiserstuhl Wein produzieren, müsste er wohl seine gesamte Ernte als badischen Landwein deklassieren! Das ist er also! Der Versager und Sitzenbleiber, vom Kaiserstuhler Thron hinab gestoßene, des Glanzes seines berühmten Anbaugebietes beraubte, ganz, ganz unten angekommene badische Landwein. Ganz nackt steht er da. Wie tief kann man nur sinken! Nein, er konnte sie nicht überzeugen, die gestrengen Juroren in der ach so erlaucht zusammengesetzten „Fachkommission“ zur Vergabe der AP-Nummern, auch nicht mit beiden Augen zudrücken und der allergrößtmöglichen badischen Großzügigkeit. Nein, nein, nein. So kann das, so darf das nicht schmecken! Aber mit pädagogischem Feingespür wird dem unverbesserlichen Lehrling, dem starrköpfigen Holger („Jedes Johr die gleiche Problem! Der Kerle kapierts oifach ned!!!”), der rettende Fingerzeig gegeben: „Ha noi bua, rühr a bissle a Roizuchthefa a und kipp se nei, no hasch au koine Problem und der Woi schmeckt wier schmecke muß. Un die AP kriegsch au!!” Ja, wie soll er denn eigentlich schmecken, ein Kaiserstuhler Pinot Noir? Denn da geht`s doch schon los. Und wieso überhaupt Pinot Noir? „Worum baut der Freckert koine gscheiten Spätburgunder a, wie sichs ghört, wieso die Dijon-Klone, wieso die Spontangärung?? Wenn i scho son Scheissdreck hör, da kommt mirs kotze!!“ Ja, Eigenständigkeit und Charakter, da ist Mittelmaß schlicht überfordert. Im Ländle jedenfalls tobt(e) der Krieg (okay, das ist vielleicht etwas übertrieben). Aber es ist doch schon irgendwie ein Glaubenskrieg, weil die Mehrheit zu wissen glaubt, wie ein richtiger badischer Rotwein zu schmecken habe, und eine ausschließlich der Qualität verpflichteten Minderheit etwas ganz anderes will. Und wenn die nicht blindlings der reinen (Zuchthefen-) Lehre folgen möchte, gibt’s auch keine Salbung. So what. Sollen die Anhänger der weit verbreiteten sogenannten „klassischen” badischen Stils doch in den Supermarkt pilgern und dem „reinen” Kaiserstuhler Wein weiterhin frönen. Pinard de Picard jedoch proudly (und natürlich exklusiv) presents: Den besten badischen Landwein des Jahrgangs! Mit betörenden Aromen von wilden Himbeeren und schwarzen Kirschen sowie Anklängen von floralen Noten und feinduftigen Blütenblättern sowie einer genialen Frische am Gaumen und seidenen Tanninen. Doch halt! So weit war mein Text schon geschrieben. Doch dann auf einmal: Schreck lass nach! Holger hat im dritten Anlauf doch noch die „Gnaden”-AP bekommen und wir haben keinen badischen Landwein mehr. Sondern einen mit der AP-Nummer „geadelten“ Pinot Noir vom Kaiserstuhl im Angebot. Böse Zungen bei Pinard de Picard behaupten, die ehrenwerte Kommission habe nur deshalb den Wein dreimal angefordert, um endlich einmal einen wahrlich guten Kaiserstühler im Glas zu haben. Einen, der wirklich schmeckt und nicht ein Abklatsch ist der ewig gleichen Reinzuchtaromen. Ein Freudentag ;-) für die Kommission. Doch, wie gesagt, das sind nur die ganz bösen Stimmen bei uns. Aber, werte Kunden: Wenn ich aus meinem Nähkästchen plaudern würde, welch hoch dekorierten deutschen Spitzenweine schon um ein Haar die AP-Nummer nicht bekommen hätten, würden solch Kommissionen für alle Zeiten der Lächerlichkeit Preis gegeben! 10

Erlesene Weine DBA010310 Pinot Noir *** , Baden 2010 12% Vol. 34,00 €/l 25,50 € Welch feinsinniger, „sensibler” Pinot Noir aus grandiosen kleinbeerigen, hocharomatischen Träubchen. Eine noble Frucht (Schwarzkirsche, Cassis, frische Blaubeeren, Rosenblätter, Hagebutte, edelste Würze) wird zärtlich von perfekt eingebundenem, nur sehr dezent spürbaren Holz, dunkler Herrenschokolade und Noten von wohl riechendem Waldboden und Gewürznelken geküsst. Welch saftige Fruchtstruktur am Gaumen, welch würzige zart rauchige Mineralität, welche Beschwingtheit auf der Zunge – Das ist höchste handwerkliche Winzerkunst in einem Wahnsinns-Rotwein-Jahrgang wie 2010. Oder, „das ist Deutschlands Chambolle-Musigny”, wie ein begeisterter Burgund-Aficionado in einer großen Verkostung in unserem Haus euphorisch ausrief! Holger Kochs Spitzencuvée ist schlicht einer der emotional berührendsten und qualitativ besten Pinot Noirs, die je in Deutschland vinifiziert worden sind. Stilistisch der Gegenpol zu allen barock-opulenten Gewächsen, stattdessen ein betörender Spätburgunder französischen Stils, der deutlich macht: Deutschlands Rotweinmärchen geht weiter! Gegen diese betörende Pretiose mit so ungemein trinkanimerenden gerade einmal 12 Volumenprozent Alkohol haben viele wesentlich teurere Premier Crus aus dem Burgund nicht den Hauch einer Chance, so nachhaltig dicht und edel, so distinguiert, kühl und erfrischend gewirkt kommt sie daher. Ein badischer Pinot der Extraklasse, kaum geschwefelt, nicht filtriert und so unmanipuliert erzeugt, wie die Natur es erlaubt. Zu genießen ab sofort (Dekantieren bitte), Höhepunkt 2015 bis nach 2022+. Frankreich Domaine du Pégau - Châteauneuf-du-Pape Majestätische Rotweine traditioneller Machart begeistern seit drei Jahrzehnten Liebhaber in aller Welt! Nicht nur Robert M. Parker bezeichnet Châteauneuf-du-Pape als den Weinort, der die meisten Weltklassewinzer beheimatet und dessen Weine er privat mit großer Vorliebe trinkt. Viele Weinkritiker und -liebhaber sind der Ansicht, dass sie mit einem hervorragenden Châteauneuf-du-Pape den wohl größten Gegenwert für ihr Geld erhalten und so sind die Weine der besten Hersteller immer sehr schnell ausverkauft. Sicherlich zu den fünf herausragenden Winzern dieser Appellation gehören unsere langjährigen Freunde von der Familiendomaine Pégau, mit denen wir seit Beginn unserer Tätigkeit als Weinhändler mit großer Freude zusammenarbeiten und deren Weine ich bereits seit über 25 Jahren leidenschaftlich gerne trinke. Paul Féraud, diese so bodenständige und sympathische Persönlichkeit, und seine ebenso innovative wie attraktive Tochter Laurence wurden mit ihrem relativ kleinen Weingut gleichsam über Nacht berühmt, als ihr inzwischen legendärer 90er Jahrgang die Fachwelt in Erstaunen versetzte (96 Parker-Punkte; FEINSCHMECKER: gehört zu den 100 besten Weinen der Welt). Für Insider war das jedoch keine Überraschung, vinifizieren die Férauds doch schon seit Beginn der 80er Jahre in schöner Regelmäßigkeit grandiose, unverwechselbare „hand”-werklich hergestellte Weine, denen kaum jemand widerstehen kann. Es ist vor allem der majestätische, traditionelle, man kann durchaus auch sagen ‚altmodische’, Stil ihrer Weine (abgesehen vom herrlich leckeren Alltagswein, dem ‚Pegovino’), der sich so wohltuend vom „Einheitsgeschmack” technisch-cleaner, gestylter Modeweine unterscheidet, die, obwohl gut gemacht, viel zu sehr vom Holz dominiert werden und die wegen des Verlustes ihres ureigenen Charakters völlig austauschbar geworden sind. Die singuläre Qualität dieser höchst authentischen Weine entsteht in erster Linie im Weinberg, wo die über 30 bis 90 Jahre alten Weinstöcke (75 % Grenache, 25 % Syrah, Mourvèdre und Grenoise), die in sehr arbeitsintensiver Weise durch mehrfaches jährliches Wegschneiden von Trieben und Blättern aufwändig gepflegt werden, hochwertige, handgelesene Trauben in geringer Quantität liefern. Das Areal der Domaine verteilt sich auf 11 erstklassige Parzellen (von denen die berühmte Lage „La Grau” mit den ältesten Reben sicherlich die Beste ist), weit verstreut innerhalb der Appellation, mit besten süd- und südöstlich ausgerichteten Hügellagen und unterschiedlichen Bodenformationen, die so durch ihre Differenziertheit zur Komplexität, zur Kraft, zur Konzentration und zur Finesse der barocken Weine von Pégau entscheidend beitragen. Die Sandböden sowie kräftigen Lehm-Kalkböden, die mit großen roten Kieselsteinen bedeckt sind, die nachts die tagsüber gespeicherte Wärme an die Trauben abgeben, werden zur besseren Durchlüftung und zur Aufnahme organischen Düngers und Schafsmist fünf bis sieben mal im La vie est belle .... 11

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