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Erlesene Weine, Feinkost und Spirituosen von Pinard de Picard - Weinfachhandel und Weinversender

Erlesene Weine Bevor

Erlesene Weine Bevor Gauby auf diesem Gipfel des vinologischen Olymps angekommen war, hat er in den bewegten Jahren seiner Winzertätigkeit einen enormen Lernprozess durchschritten: Bis zum Jahrgang 1998 waren seine Weine zwar ungeheuer konzentriert, dicht, ja gewaltig, es fehlte ihnen aber für meinen Geschmack etwas an Finesse und Eleganz. Doch mit Gaubys großartigen Jahrgängen 99/2000 setzte ein Stilwandel und damit verbunden ein qualitativer Sprung ein, der dadurch gekennzeichnet ist, dass er heute auf Finesse, Eleganz, ultrafeine, geschliffene Tannine und einen niedrigen Alkoholgehalt (zwischen 12,5% und 13,5%, in Ausnahmefällen auch mal knappe 14%) setzt in bester Bordelaiser Tradition (die dort jedoch, vor allem am rechten Ufer, zu meinem Bedauern immer mehr aufgegeben wird): Hedonistische Trinkweine ersetzen Monsterweine für Journalistendegustationen! Wie kam diese Entwicklung, gegen den Zeitgeist quasi, zustande? Nun, nach der Hinwendung zum biologischen Anbau folgte in letzter Konsequenz der Beginn der biodynamischen Bewirtschaftung der Weinberge, zu deren bedeutendsten Verfechtern weltweit Gérard mittlerweile zählt und die ganz entscheidend zum dramatischen Qualitätssprung der Weine beigetragen hat. Um die Monokultur des Weinbaus aufzubrechen, lässt er die wilden Pflanzen in und um die Weinberge stehen, kein Baum soll gefällt werden, gepflügt wird nur direkt unter den Rebstöcken. Aus dem wilden Thymian, Rosmarin und Flachs bereitet er Tees. Die versprüht er, um Ungeziefer sexuell zu verwirren und so dessen Vermehrung zu verhindern - Verhütung auf biodynamische Art. Immer stärker konzentriert Gauby seither seine Anstrengungen auf die Bearbeitung der Böden seiner exzellenten Parzellen. „Die Dinge geschehen nicht von einem auf den anderen Tag”, erläutert Gauby. „Es braucht ein Jahrzehnt, bis man die natürlichen Abwehrkräfte der Reben wieder belebt hat, die wir jetzt in unseren Weinbergen haben. Bei den Weinen arbeite ich nur noch mit extrem wenig Schwefel, sie erreichen eine fast schon nördliche Geradlinigkeit, aber mit einem enorm hohen Anteil an Extrakt und Konzentration, vor allem aber an Tiefe. Wir werden auch immer präziser, was den Augenblick des Pflückens angeht, den wir in unserer Hochebene um Calce (ein traumhaft schönes Tal bewirtschaften die sympathischen Gaubys hier, sehr geschützt liegen die Weinberge auf ihren sehr unterschiedlichen Bodenformationen, es gibt keine Monokultur, so wird die Widerstandskraft der Pflanzen gegen Krankheiten erhöht, Tiere werden gehalten, Natur pur, eines der letzten Paradiese Frankreichs) soweit wie möglich hinaus zu ziehen versuchen, um eine langsame Ausreifung unserer Trauben zu erhalten. Zudem gelingt es uns, die phenolische Reife der Trauben vor der alkoholischen zu erreichen. Und das ist bislang nur sehr wenigen Leuten in Europa oder in der Welt gelungen. Wir machen jetzt Weine mit deutlich niedrigeren Alkoholwerten, die zu den lebendigsten und frischesten Frankreichs zählen.” In gleicher Weise bedeutsam für den qualitativen Quantensprung war die Umstellung in der Kellerarbeit, denn Gauby reduzierte, in Absprache mit seinem Sohn Lionel, der peu à peu in die Mitverantwortung in der Weinbereitung hineinwächst, als einer der ersten Winzer, damals ebenfalls völlig gegen modische Torheiten, die Extraktion, um keine Konzentrationsmonster mehr zu erzeugen, sondern – bei aller Dichte und Tiefe – großartige TRINKWEINE, die Lust machen, mehr als nur zwei oder drei Gläser zu genießen. Eine visionäre Entscheidung, denn Gaubys Kellertätigkeit ist heute gekennzeichnet durch einen wesentlich sensibleren Ausbaustil als in der Vergangenheit (deutlich reduziertes Untertauchen der Maische oder Umpumpen des Mostes), was zu wesentlich geschliffeneren, feineren, frischen und seidigen Tanninen führt. Zudem vergärt er mittlerweile in großen hölzernen Gärbottichen und Betontanks (je nach Zustand der Trauben entscheidet Gérard intuitiv, ob die Behälter dabei offen oder geschlossen sind), in denen durch die ausschließliche Verwendung weineigener Hefen die Gärung viel langsamer als früher verläuft und so eine Extraktion der feinsten Inhaltsstoffe der Trauben ermöglicht wird. Zudem hat sich Gauby für einen langen Hefekontakt und eine starke Zurücknahme des Holzes entschieden (Umstellung des Ausbaus der Weine vom Barrique auf größere Eichenholzfuder, zunehmend auch der Einsatz gebrauchter Barriques statt neuer: „Die Mischung muss optimal sein.”), was den Weinen nochmals mehr Finesse, Eleganz und Geschliffenheit vermittelt und zu der im Weinberg angelegten Dominanz des Terroirs über den Rebsortencharakter beiträgt. „Ich will eigentlich nichts anderes als das, was ich im Weinberg angelegt habe, im Keller bewahren”, so die Maxime von Gérard Gauby, die in den wunderschönen Weinen des traumhaften Jahrgangs 2011, die wir Ihnen heute in Subskription anbieten, einen neuen vorläufigen Höhepunkt, aber sicherlich noch keinen Abschluss findet: Sagenhafte Weine mit Referenzcharakter für den gesamten französischen Süden! Werte Kunden: 2011 scheint im Hinterland des Roussillon, wie in 2011, alle seine Vorgänger der Neuzeit zu übertreffen. Warum? Es gab im Herbst 2010 nach der Ernte so viel Regen, dass die Wasserspeicher für den neuen Jahrgang optimal gefüllt wurden. Ein Segen im traumhaft schönen Sommer und Herbst 2011, der hochreife Trauben in den Keller brachte, die aber darüber hinaus eine lebendige Säure und Frische in die Weine transmittierten wie zuvor nur in 2010. Welche Harmonie und Balance zwischen einer betörenden Frucht, 20

Erlesene Weine grandioser Mineralität, einer traumhaften Frische, Eleganz und Finesse und geschmeidigen, seidenen Tanninen. Unser Fazit: 2011 hat in der Tat ein gigantisches Potential. Wohl wie in 2010! Die besten Winzer haben die besten Weine ihres Lebens gemacht! Und Gauby macht Weine wie von einem anderen Stern. Versprochen! Oder um es mit André Dominés Worten zu sagen, einer der kenntnisreichsten Weinautoren der Welt: „Gaubys Weine verblüffen mit ihrer spektakulären Frische, Finesse und Mineralität. Sie erfinden den Süden neu, verbinden dessen Frucht und Rundheit mit einer Eleganz, die an große Bourgognes denken lässt, und wie diese brauchen sie viel Zeit (oder Luft), um sich zu offenbaren!” Wahrlich: Es sind singuläre Weinunikate voller Charakter und Authentizität mit einem legendären Reife- und Entwicklungspotential, die, kämen sie denn aus den bekannten Renommierregionen der Welt, ein kleines Vermögen kosten würden! FRO010711 Les Calcinaires, V.d.P des Côtes Catalanes blanc 2011 12% Vol. 18,60 €/l 13,95 € Die weißen Rebsorten Gaubys aus jüngeren Rebstöcken werden seit dem Jahrgang 2003 nicht mehr getrennt ausgebaut, sondern als höchst animierende, mineralische Cuvée aus Muscat sec, Grenache Gris, Vermentino, Chardonnay, und Macabeu vinifiziert, deren Hauptmerkmal neben der aromatischen Komplexität – wie bei allen Weinen des Winzergenies aus Calce – ihre unnachahmliche Finesse darstellt. Der weiße Les Calcinaires betört zunächst durch den typischen Duft des Muskatellers nach Rosen und exotischen Früchten. Zudem verzaubern betörende Anklänge an Blüten und weiße Blumen, Minze und Melone. Sein subtiler, unaufdringlicher Duft ist fein verwoben, frisch und klar, dabei sehr komplex. Die Zunge jubiliert wegen der animierenden, knackigen Frische, der tiefgründige Wein präsentiert sich vielschichtig, voller Schliff und kristalliner Mineralität, cremig und wiederum von traumhafter Eleganz. Natürlich ist diese südländische Cuvée ein unverwechselbares Kind ihrer Heimat. Auf der anderen Seite brilliert sie mit ihrer singulären Finesse und Frische, die diesen Wein so wohltuend „anders” macht, ihn so fundamental aus der Masse der zumeist belanglosen und langweiligen Weißweine des französischen Südens heraushebt, wie kaum einen anderen. Hier ist sie wieder zu spüren, die geniale Handschrift des Meisters, die den Einstieg in die faszinierende Welt der sensationell großen Rot- wie Weißweine dieses Winzergenius leicht macht. Ein herrlicher, höchst individueller Wein mit einem lang anhaltenden, frischen, mineralischen Nachhall, solo genossen Trinkfreude pur, ein Traum zudem zu Fisch, Geflügel, Salaten und asiatischer Küche, schlicht ein phantastischer Wein, bei dem ich auch einen Abend lang guten Gewissens meine Liebe zu großen Rieslingen deutschsprachiger Herkunft vergessen kann. Übrigens: Parker ist ebenfalls begeistert und vergibt in 2010 91-92 Punkte: Phänomenales Preis-Genuss-Verhältnis! Und 2011 scheint auf absolut gleichem Niveau! Zu genießen ab sofort bis wenigstens Ende 2016. FRO010211 Les Calcinaires, Côtes du Roussillon Villages, rouge 2011 13% Vol. 19,33 €/l 14,50 € Ein in seiner Preisklasse unvergleichlicher Traum von Wein, ein fein balancierter, harmonischer Côtes du Roussillon, der geprägt ist von seiner für den französischen Süden extrem raren, seidigen und unvergleichlich kühlen Finesse. Die expressive Mineralität (in dieser Preisklasse habe ich gaaanz selten einen Wein getrunken mit dieser mineralischen Expression, die von jüngeren Reben aus Gaubys Paradeterroirs stammt) in der Nase umhüllt noch zur Gänze die komplexe Frucht (wilde dunkle Waldbeeren vermählen sich mit roten Beeren, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und einer subtilen Röstfleischaromatik) und betört, verbunden mit burgundischer Noblesse, gleichermaßen einschmeichelnd den Gaumen, hüllt ihn ein mit ihrem samtenen Tuch, verweilt, will nicht mehr loslassen. Ein traumhaft 21

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